Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  WWE - Money in the Bank 2011
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.899 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - WWE - Money in the Bank 2011

Story:
Knapp 15.000 Zuschauer haben am 17. Juli 2011 die diesjährige Ausgabe der "Money in the Bank"-PPV live miterlebt. Die Allstate Arena in Rosemont, Illinois war Austragungsort der insgesamt sechs Kämpfe. Neben den beiden "Money in the Bank"-Leitermatches der RAW- und SmackDown-Superstars, standen sowohl Diven-, als auch Weltschwergewichts- und WWE-Championtitel auf dem Spiel. Des Weiteren wird die breit angelegte Fehde zwischen Mark Henry und The Big Show weiter ausgeschmückt und die Storyline um John Cena, CM Punk und dessen Vertragsende am Folgetag dieser PPV erreicht einen wichtigen Wendepunkt.

Meinung zum Film:
Nachdem im letzten Jahr "Money in the Bank" erstmalig stattgefunden hat und einen großen Erfolg verbuchen konnte, war ein Festhalten an diesem Konzept nur die logische Konsequenz. Nicht nur die Tatsache, dass mit den zwei "Money in the Bank"-Kämpfen im Rahmen des Events attraktive Matchtypen zur Verfügung stehen, die Resultate sorgen auch für vielfältige Variationsmöglichkeiten zukünftiger Storylines. Zudem wirken sie sich auf die Titelträger-Konstellationen aus. Die 2011er-Ausgabe lebte zudem durch die im Vorfeld geschürten Fehden zwischen John Cena und CM Punk sowie Randy Ortons Zwist mit Christian auf. Beide Matches bildeten die Main Event-Schiene der Veranstaltung. Das Aufeinandertreffen von Mark Henry und Big Show war ebenso wie das Diven-Championshipmatch Kelly Kelly vs. Brie Bella und den Money in the Bank-Kämpfen im Vorfeld dieser Höhepunkte angesetzt. Vor allem die Story um den WWE-Championtitelkampf ließ Brisanz aufkommen. CM Punks Vertragsbindung lief am Ende des Veranstaltungstages aus, weshalb dieser ankündigte, im Falle des Titelgewinns die prestigeträchtigen Auszeichnung schlichtweg zu entwenden. WWE-CEO Vince McMahon goss zudem Öl ins Feuer, indem er im Vorfeld den Kampf absagen wollte, woraufhin sich John Cena als fairer Sportsmann präsentierte, indem er sich für seinen Gegner und das Stattfinden des Matches einsetzte. McMahon stimmte – entsprechend empört – unter der Auflage zu, Cena müsse beim Verlust seines Titels den Verband verlassen. Dieser weitreichende Bedeutungsspielraum schwebte merklich über der Veranstaltung und verschaffte ihr eine ganz besondere Dramaturgie.

Als Opener stand zunächst das SmackDown-Money In The Bank-Ladder Match mit den Teilnehmern Kane, Sin Cara, Daniel Bryan, Sheamus, Wade Barrett, Cody Rhodes, Justin Gabriel und Heath Slater an. Dem Match-Konzept entsprechend, war ein Koffer mit dem Vertrag über das ausgeschriebene Titelmatch an einem Seil über der Ringmitte angebracht. Der Athlet, der mit Hilfe einer Leiter den Koffer aus der Verankerung lösen kann, gewinnt den Kampf und erhält die Titelchance. Da jeder Superstar für sich selbst agieren muss, beginnt das Match mit einer wilden Prügelszene. Schnell sind die Leitern im Geschehen involviert, dienen als Schlaginstrument, Absprungvorrichtung oder anderweitiges Hilfsmittel. Als gleichsam unterhaltsam erwies sich das später stattfindende RAW-Money In The Bank-Ladder Match mit den Charakteren Rey Mysterio, Kofi Kingston, Alex Riley, Evan Bourne, Alberto Del Rio, The Miz, R-Truth und Jack Swagger. Viele der technisch versierten Athleten nutzten die vielfältigen Variationsmöglichkeiten und High-Flyer wie Sin Cara oder Evan Bourne boten durch ihre riskanten Aktionen vom Publikum bejubelte Schauwerte. Beide Kämpfe können unter dem Strich als sehenswert und interessant bezeichnet werden, wobei die RAW-Besetzung jedoch überzeugender agiert.

Eher mit verhaltener Freude kann das Diven-Match wahrgenommen werden. Wie so oft wird das Talent der Damen erkennbar, jedoch fehlen weiterhin überzeugende Akzente. Die Hauptfunktion ist weiterhin die seichte Unterhaltung des männlichen Teils der Zuschauer. Auch die Ansetzung Big Show vs. Mark Henry blieb hinter den Erwartungen zurück, beide Schwergewichte zeigen insgesamt zu wenig. Dass ein Ende der Fehde nicht in Sicht ist, erscheint zudem mehr als offensichtlich. Bei den Main Events wurde jedoch deutlich mehr richtig gemacht. Während der Kampf zwischen Orton und Christian inhaltlich überzeugt, aber den Zuschauer angesichts des Resultats bzw. bezüglich der entscheidenden Aktionen die Nase rümpfen lässt, wird das Aufeinandertreffen von Cena und Punk hervorragend in Szene gesetzt. Nicht nur das Ergebnis und die darauf resultierenden Ereignisse können als Highlight betrachtet werden, auch der Kampfverlauf überzeugt. Das haben dann auch beide Main Event-Matches gemeinsam, was die Bewertung der PPV anhebt. Somit zeigt der Daumen bei "Money in the Bank 2011" insgesamt noch nach schräg oben.

Digitale Aufarbeitung:
Die DVD-Version bietet das gewohnt gute Bild, über das bereits frühere Produktionen der WWE-Reihe verfügten. Helligkeit, Kontrast und Schärfe sind vernünftig aufeinander abgestimmt, hin und wieder sind jedoch Kompressionsartefakte zu erkennen. Auch das ist bekannt und stört nicht weiter. Im Tonmenü gesellt sich der deutsche und französische Kommentar zur englischen Originaltonspur. Untertitel sind optional auf Niederländisch einblendbar.

Als Extra enthält der Silberling ein Interview mit Daniel Bryan. Diese recht magere Ausstattung ist ebenfalls von früheren DVDs bekannt. Leider scheint sich daran auch nichts mehr zu ändern.

Fazit:
"WWE - Money in the Bank 2011" ist eine unterhaltsame Wrestling-PPV, die einige Highlights enthält, wobei manche Kämpfe aber auch hinter den Erwartungen zurückbleiben. Insgesamt kann das Event im gehobenen Mittelmaß eingeordnet werden, gerade die Main Events und die "Money in the Bank"-Leitermatches können überzeugen. Technisch ist die DVD ok, wobei allerdings die magere Ausstattung enttäuscht.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,78:1
1,78:1
167:43 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Französisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Niederländisch
Bonusmaterial:
  • Interview mit Daniel Bryan
WWE - Money in the Bank 2011 - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
WWE - Money in the Bank 2011
WWE - Money in the Bank 2011

Bild unseres Mitarbeiters Marcus Offermanns
Kein Kredit für WWE-Superstars


Autor der Besprechung:
Marcus Offermanns

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2011
Regie:
-
Drehbuch:
-
Darsteller:
John Cena, CM Punk, Randy Orton, Christian, Big Show, Mark Henry, Kelly Kelly, Brie Bella

Label Deutschland :
ClearVision
Verkaufsstart Deutschland :
28.10.2011