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DVD-Besprechung - Fast and the Fuious - Tokio Drift
Story:
Sean Boswell (Lucas Black) ist ein typischer gelangweilter
kalifornischer Schüler, nur vertreibt er sich die Zeit gern mit
illegalen Straßenrennen. Um von der Wunschliste der Behörden zu
verschwinden, schickt ihn seine Mutter zu seinem Vater nach Japan. Dort
trifft er den aufgedrehten Twinkie (Bow Wow), der ihn in die hiesige
Rennszene einführt. In Japan ist alles noch extremer, stupide
Bleifußraserei interessiert hier keinen. Stattdessen kommt alles auf
den richtigen Drift an, je riskanter die Rutscheinlagen, desto besser.
Für Sean wird Tokio zum Rennparadies, gäbe es nur keine Probleme mit
der Yakuza und mit eifersüchtigen Konkurrenten…
Meinung zum Film:
Das Tuning von unschuldigen Autoteilen ist in unseren Breitengraden
beliebter denn je. Überall tauchen fahrbare Untersätze auf, die mit
Unterbodenbeleuchtung, Seitenschwellern und grotesk hohen Spoilern nur
mehr entfernt an das ursprüngliche Modell erinnern. So ist es auch kein
Wunder, dass der Auslöser der ganzen Begeisterung - "The Fast and the
Furious" von 2001 - eine zweite Fortsetzung erhält. Das Problem, nach
Vin Diesel nun auch mit Paul Walker den nächsten halbwegs zugkräftigen
Namen verloren zu haben, wurde schnell gelöst. Mehr Stunts = mehr
Risiko = mehr Action. Dumm nur, dass das Ganze der amerikanischen
Gewerkschaft für Stuntleute zu heftig war und die Produzenten somit
keine Kamikazefahrer mehr zur Verfügung hatten. Aber macht nix, ab nach
Japan, dort gibt es solcherlei Beschränkungen nicht, und alle sind
glücklich.
Ist die oben beschriebene Anekdote der wahre Grund, warum die
neueste Filmraserei im fernen Osten spielt, so wurde dennoch ein
halbwegs plausibles Drehbuch benötigt. Die Autoren haben einen
annehmbaren Job gemacht, zumindest sind die Auspuffrohre an den Autos
meist größer als die Logiklöcher. Trotzdem darf kein "Krieg und
Frieden" erwartet werden, aber das ist wohl jedem klar, der sich in
einen Streifen dieser Art wagt. Anlehnungen an frühere Machwerke sind
auch genug vorhanden, tauscht man die Autos einfach mit
Handkantenschlägen und Kampfsport aus, und schon präsentiert sich einem
im Großen und Ganzen die Story von "Karate Kid 3" - nur ohne Bäume…
Doch wenn wir ehrlich sind, wen interessieren schon solch große Worte
wie Handlung, Dialog und Charakterentwicklung, wenn es hier doch nur um
das Eine geht: Autos, Autos und noch mal Autos.
Die Stunts können sich in der Tat sehen lassen, um jede Kurve
wird gerutscht, dass es für das Publikum und besonders die
Reifenhändler eine wahre Freude ist. Bilder von hochglanzpolierten
Boliden wechseln sich ab mit leichtbekleideten Asiatinnen, die
Jugendlichen mit dem 10 Jahre alten GTI in der Garage und der
Friseusenfreundin am Beifahrersitz werden gar nicht mehr wissen, wohin
sie zuerst schauen sollen. Nichts anderes haben die Macher dieses Films
im Sinn gehabt. Freunde von leichter Actionkost werden bestens
unterhalten, auch wenn zum Ende hin die Drifterei schon grob
übertrieben wird. Dazu hämmert ein gewaltiger Sound aus den Boxen,
unser Auto wird wohl leider nie so klingen…
Digitale Aufarbeitung:
Tolle Boliden, coole Typen und rassige Frauen, sie alle kommen bei dem erstklassigen Bild voll zur Geltung. Auch die Schärfe, der Kontrast und die Farben wissen zu überzeugen. Der Ton macht in den richtigen Momenten Druck und wird dabei von der Musik unterstützt. Wer für seine Heimkino-Anlage einen Referenzfilm braucht, ist mit dieser DVD bestens bedient!
Die Extras der DVD sind genrebedingt voll und ganz auf das Thema Auto ausgerichtet. Die Schauspieler wurden in eine Drifting-Schule geschickt, nicht weil sie die Stunts selber machen mussten, sondern um das Gefühl für die Geschwindigkeit und die Interaktion zu kriegen. Zu sehen in "Drifting-Schule". Einer der Schauspieler war mit einer Kamera am Set unterwegs und zeigt seine Aufnahmen im Extra "Schauspieler-Kamera". Weiter geht es mit den Autos und wie die Boliden für ihre Auftritte zurecht gemacht wurden. Tokio steht im Mittelpunkt des Interesses in "Die japanische Art", dann gibt es noch geschnittene Szenen und einen Audiokommentar von Regisseur Justin Lin. Ein Bonuspaket, das sich sehen lassen kann!
Fazit:
"The Fast and the Furious - Tokio Drift" ist Action pur, die Handlung ist uninteressant, es geht nur um heiße Schlitten und coole Typen. Wer damit klar kommt, den erwartet ein vergnüglicher Abend. Für alle anderen heißt es: Finger weg von der DVD. Die technische Ausstattung der DVD ist erstklassig und die Extras wissen ebenfalls zu unterhalten!
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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99:54 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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- Unveröffentlichte Szenen
- Drifting Schule
- Schauspieler-Kamera: Videos vom Set aufgenommen von den Tokyo Drift Stars
- Der grosse Zusammenbruch -Han's letzte Fahrt
- Aufgemotzt zum Driften
- Der wahre Drift-König
- Die japanische Art
- Don Omar "Conteo" Musikvideo
- Audiokommentar von Regisseur Justin Lin
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Fast and the Fuious - Tokio Drift
Actionreiches Spektakel mit 250 PS
Autor der Besprechung:
Thomas Embacher
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2006 Regie: Justin Lin Drehbuch: Chris Morgan Darsteller: Lucas Black, Bow Wow, Brian Tee, Nathalie Kelly
Label :
Universal Pictures Germany
Verkaufsstart : 16.11.2006
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