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Kino-Besprechung - The Hills Have Eyes 2
Story:
Bei einem militärischen Training in der Wüste New Mexicos gerät eine Gruppe von unerfahrenen Marine-Rekruten in die Fänge von kannibalistischen Mutanten, die ein weitläufiges Höhlensystem in den Hügeln der Gegend behausen und ihre Existenz mehreren Atombombentests der amerikanischen Regierung zu verdanken haben.
Meinung zum Film:
Vor nur einem Jahr kam Alexandre Ajas ("High Tension") brutales und spannungsgeladenes Remake von Wes Cravens ("Scream") Horrorfilm "The Hills Have Eyes" aus dem Jahr 1977 in die Kinos und konnte die meisten Genrefans dank seiner dichten Atmosphäre überzeugen. Viele Kritiker waren sogar der Meinung, dass die neue Fassung dem Original deutlich überlegen war, obwohl sie weitestgehend auf dessen politische Untertöne verzichtete. Nach befriedigendem finanziellem Erfolg steht nun - wie mittlerweile üblich - schon die Fortsetzung auf der Matte. Aja konnte nicht erneut als Regisseur gewonnen werden, dafür hat Wes Craven persönlich mit seinem Sohn Jonathan das Drehbuch verfasst. Regie übernahm der deutsche Regisseur Martin Weisz ("Rohtenburg").
Die Figuren des Vorgängers waren am Ende des Films ohnehin größtenteils tot, deshalb hat man für die Fortsetzung gleich komplett neue Charaktere eingeführt. Eine Kenntnis des ersten Teils wird demnach keinesfalls vorausgesetzt, um diesen Film zu verstehen.
Interessant ist, dass dieser Film sich bei den Hauptfiguren nicht auf die genretypischen Teenager verlässt, sondern mit den gut ausgerüsteten Militärs keine gänzlich unvorbereiteten Opfer auf die Mutanten loslässt, was in einigen Szenen angenehm an James Camerons Klassiker "Aliens" erinnert. Durch die Verwendung von Rekruten statt voll ausgebildeter Soldaten wird dieses relativ frische Setting allerdings wieder ein Stück weit entschärft, da sich die Figuren bei ihren Entscheidungen trotzdem häufig von ihrer Panik leiten lassen, was dazu führt, dass sie nach dem "10 kleine Negerlein"-Prinzip einer nach dem anderen abserviert werden.
Auch sonst folgt der Storyverlauf relativ schnörkellos den Genrekonventionen, und kann so weder besonders überraschen noch enttäuschen. Mit der grottenschlechten Fortsetzung des Originals von 1985 hat "The Hills Have Eyes 2" übrigens nichts zu tun.
Die gänzlich unbekannten Schauspieler sind genretypisch keine Meistermimen, fallen aber auch nicht negativ auf. Gut gelungen sind wie schon in Teil 1 die Masken und die Ausstattung. Die Mutanten sehen alle überzeugend eklig aus und die Splatter-Effekte werden den Genrefan erfreuen.
Fazit:
"The Hills Have Eyes 2" ist eine annehmbare Fortsetzung, die zwar nicht mit der dichten Atmosphäre des ersten Teils mithalten kann, dank des militärischen Settings aber immerhin eine relativ unverbrauchte Idee bietet. Horrorfans dürften durchaus ihren Spaß haben, alle anderen verpassen nichts, wenn sie auf diesen Film verzichten.
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The Hills Have Eyes II
Annehmbare Fortsetzung zum gelungenen Remake
Autor der Besprechung:
Adrian vom Baur
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Martin Weisz Drehbuch: Wes Craven, Jonathan Craven Darsteller: Michael McMillian, Jessica Stroup, Daniella Alonso, Jacob Vargas, Lee Thompson Young
Verleiher:
20th Century Fox
Kinostart : 29.03.2007
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