Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  Nachtschicht - Volume 2: Vatertag
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.899 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - Nachtschicht - Volume 2: Vatertag

Story:
Für den Hamburger KDD steht wieder eine anstrengende Nachtschicht an. Axel Schulz (Axel Prahl), der Insasse einer psychiatrischen Anlage ist geflohen und befindet sich in Hamburg auf freiem Fuß. Auf Bewährung entlassen wurde Felix Santini (Ercan Durmaz), der geradewegs zu seiner Ehefrau Theodora (Jasmin Gerat) geht, die ihm erzählt, dass der gemeinsame Sohn wegen Problemen bei Adoptiveltern lebt. Der gewalttätige Ex-Sträfling macht sich gleich auf, seinen Sohn zurückzuholen. Die Tatsache, dass gegen Hauptkommissar Erich Bo Erichsen (Armin Rohde) intern wegen Verfehlungen im Dienst ermittelt wird, erleichtert die Suche nach den beiden Flüchtigen nicht unbedingt.

Meinung zum Film:
Nach dem Erfolg der ersten „Nachtschicht“ legte Lars Becker („Bunter Hunde“) im folgenden Jahr nach und brachte fast auf den Tag genau am 24.03.2004 den zweiten Einsatz des KDD-Teams um Hauptkommissar Ericsson auf den Bildschirm. Mit knapp 5 Mio. Zuschauern war das Interesse des Publikums erneut relativ groß und es zeigte sein Interesse an der Krimiserie im Spielfilmformat. Als Gaststars wurden diesmal unter anderem Wotan Wilke Möhring („Antikörper“) als interner Ermittler, der gegen Hauptkommissar Erich Bo Erichsen ermittelt, Jasmin Gerat („SOKO Köln“) als die Ehefrau des gewalttätigen Gangsters und Alexandra Neldel („Bang Boom Bang“) als ihre Nachbarin verpflichtet, die für den frischen Glanz sorgen.

Beim Team der Ermittler ist erneut Katharina Böhm in der Rolle der Kriminalpsychologin Paula Bloom, die durch ihre Rolle als Susanne 'Nane' von Guldenburg in der erfolgreichen TV-Serie „Das Erbe der Guldenburgs“ ihre sicherlich erfolgreichste Rolle spielte, mit dabei. Als KDD-Psychologin und allein erziehende Mutter ist sie eine der zentralen Personen im Ermittlerteam, die am ehesten die Nerven in den brenzligen Situationen behält und um eine rationale Lösung für die brenzligen Situationen bemüht ist. Die Besetzung der Rolle mit ihr ist ein Glücksfall für die Reihe, da durch sie eine große Sympathiefigur für die Zuschauer angeboten wird, die schnell dafür sorgt, dass man mit dem Ermittlerteam mit fiebert.

Die Geschichte von „Vatertag“ folgt einem komplett neuen Fall, greift aber immer wieder Kleinigkeiten aus dem ersten Nachtschicht-Film auf. So bilden die Ereignisse an sich zwar eine eigenständige Geschichte, die durch einige kleine Anspielungen aber auch eine Kontinuität aufbaut, die über die Charaktere der Hauptpersonen hinaus geht. Die komödiantischen Aspekte wurden diesmal sehr zum Wohl der Spannung erheblich zurückgefahren. In dieser Hinsicht sorgt in erster Linie noch der Nebenplot mit dem entflohenen Insassen der Psychiatrie für Humor, ohne dabei jedoch so störend zu wirken wie einige Albernheiten im ersten Film. Der zweite Nachtschicht-Film wirkt dadurch insgesamt wesentlich düsterer. Dafür hat der Hauptfall an sich aber nicht die ganze Zeit über so viel Konfliktpotential zu bieten und spielt sich meist eher auf einer emotionalen, denn auf einer kriminalistischen Ebene ab. Durch einige Verstrickungen, die im Verlauf des Films nach und nach klar werden, wird dann allerdings ein sehr ordentlicher Spannungsbogen gespannt, der für sehr gute TV-Krimi-Kost sorgt, die der „Amok“-Folge in Sachen Unterhaltungswert in nichts nachsteht, diese in Sachen Dramatik sogar übertrifft.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild hinterlässt einen vergleichbaren Eindruck wie schon die erste „Nachtschicht“-DVD. In Bezug auf die Schärfe kann erneut nicht gepunktet werden, leichtes Bildrauschen ist ebenfalls weiterhin vorhanden. Der deutsche Stereoton ist erneut ordentlich und genügt den Ansprüchen an einen TV-Krimi.

Als Extra gibt es erneut nur die bereits bekannten, äußerst knappen Darstellerinfos in Textform.

Fazit:
„Nachtschicht: Vatertag“ weiß wie schon der erste Teil auf einem gutem TV-Niveau zu unterhalten. Das große Plus sind diesmal ohne jeden Zweifel die Verstrickungen einzelner, auf dem ersten Blick unzusammenhängender Nebenplots, die sich am Ende immer mehr miteinander verbinden. Wer die erste Nachtschicht schon genossen hat, sollte auch die zweite Schicht nicht ungesehen vorüberziehen lassen.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 12
1,78:1
1,78:1
88:46 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • Darstellerinfos
Nachtschicht - Volume 2: Vatertag - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Nachtschicht: Vatertag
Nachtschicht: Vatertag

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Eine weitere Nachtschicht, die für spannende TV-Krimi-Unterhaltung sorgt


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Deutschland, 2004
Regie:
Lars Becker
Drehbuch:
Lars Becker
Darsteller:
Armin Rohde, Katharina Böhm, Ken Duken, Minh-Khai Phan-Thi, Jasmin Gerat, Wotan Wilke Möhring, Axel Prahl, Alexandra Neldel

Label Deutschland :
Constantin Film
Verkaufsstart Deutschland :
01.02.2007