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DVD-Besprechung - The Remaker
Story:
Nach einem Autounfall ist Tong (Andrew Gregson) dem Ertrinken nahe, als er von Pim (Piyada Akaraseni) gerettet wird. Die junge Frau fällt nach der Rettungstat allerdings in ein tiefes Koma und es ist ungewiss, ob sie je daraus erwachen wird. Eine Vision offenbart Tong, dass Pim nur dadurch wieder ins Leben zurück gerufen werden kann, wenn er 4 Frauen das Leben rettet.
Meinung zum Film:
Der Inhalt von "The Remaker" wird gleich in den ersten Minuten komplett durch eine Stimme aus dem Off verraten, die dem ertrinkenden Tong offenbart "Das ist euer Karma, eure Bestimmung, das ihr euch selbst erworben hat. Eine Frau begegnet gerade ihrem Schicksal. Sie kann ihm nicht entgehen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, aber früher oder später erfüllt sich alles. Es ist gleich ob man seinem Schicksal gleich in diesem Leben, oder erst im nächsten Leben begegnet. Die Sünden, die du begangen hast, kannst auch nur du selbst wieder gut machen. Hilfreich dabei ist die Verrichtung guter Taten, wann immer du die Möglichkeit dazu hast. Manch Antwort aber wirst du selbst finden müssen." Diese Worte sind keine gute Idee, da sie dem Film einen gehörigen Teil Spannung nehmen. Wenn dann rund 15 Minuten später noch die Worte "Diese 4 Wesen verfolgen deine Retterin. Es ist deine Bestimmung, sie zu befreien" fallen, wähnt man sich als Zuschauer fast schon in einem Adventure und es dauert anschließend fast bis zum Ende des Films, bis etwas überraschendes passiert, das nicht bereits durch die genannten Worte vorweg genommen wurde.
Ein weiteres Problem für die Stimmung des Films ist die teils schon fast sterile Atmosphäre, die durch das schlichte Sounddesign hervorgerufen wird. Wenn nicht gerade Musik oder Sprache zu hören ist, bleibt es auf den Lautsprechern fast immer stumm. Die Musik kann ebenfalls nicht ganz überzeugen und wirkt stellenweise vollkommen Fehl am Platz. Vor allem, wenn schneller Orchestersound in Momenten gespielt wird, wo im Grunde Tempo vollkommen fehl am Platze ist und eher ruhigere, Unheil verkündende Klänge angebracht wären. Zusammen mit den sehr billig aussehenden Computereffekten, die zum ersten Mal in den Szenen an Pims Krankenbett zum Einsatz kommen und sich auf B-Picture-Niveau bewegen, stellen sie einen Atmosphärekiller dar. Der eher unerfahrene Andrew Gregson ist mit der Rolle des Tong ein klein wenig überfordert. Zu Beginn wird versucht, ihn als unsympathischen, skrupellosen Geschäftsmann aufzubauen, was auf Grund seines zu liebevoll wirkenden Auftretens aber vollkommen misslingt und eher albern wirkt. Auch anschließend hat er nicht die notwendige Präsenz, um als Hauptdarsteller den Film zu tragen.
An "The Remaker" werden aus all den genannten Gründen sicherlich nur Anhänger des Asienkinos gefallen finden können, die entweder gewohnt sind, mit den Nebenerscheinungen derartiger Produktionen leben zu können, bzw. die diese Art der Inszenierung mögen. Nur sie werden an der Mischung aus Mystik, teils sterilem Erscheinen und geisterhaften Erscheinungen Freude finden können. Die Frage, inwiefern die komplett vorhersehbaren Ereignisse für sie als Spannungstöter auftreten, sei aber ebenfalls gestellt. Zumindest gibt es ein klein wenig Action geboten, die allerdings nicht sonderlich überzeugend wirkt. Immerhin erreichen diese Szenen aber, dass die knapp 75 Minuten nach einer zähen ersten Viertelstunde recht zügig vergehen und somit zumindest teilweise für Kurzweil gesorgt werden kann.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen recht guten Eindruck und abgesehen von einer maximal nur durchschnittlichen Schärfe gibt es nichts zu beklagen. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist klar abgemischt und wenn es mal was zu hören gibt, kommen die Klänge auch aus dem hinteren Bereich.
Als Extra gibt es es lediglich den Trailer zum Film und zwei Biografien in Form von Texttafeln.
Fazit:
"The Remaker" leidet unter der Vorhersehbarkeit der Geschichte, dem sterilen Sounddesign, dem nicht immer ganz passenden Soundtrack und der schwachen Präsenz seines Hauptdarstellers. Was bleibt, sind ein paar vereinzelt spannende Momente und ein paar Actionsequenzen, die für Kurzweil sorgen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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75:08 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Taiwanesisch / Chinesisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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The Remaker
Kon raruek chat
Weitestgehend vorhersehbar und nur stellenweise spannend
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Thailand, 2005 Regie: Mona Nahm Drehbuch: Laosson Dara, Mona Nahm (nach einer Geschichte von Oxide Pang Chun) Darsteller: Andrew Gregson, Piyada Akaraseni, Jotin Maphobpan, Kasian Jarusomboon, Angkana Sharochaman, Pairat Netivarawut, Akekarat Thanomsasna, Tidamol Vorathong, Wallop Satienthong, Duangkamol Ratnakijkosol, Tavitiyaporn Thogba
Label :
e-m-s
Verkaufsstart : 24.05.2007
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