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DVD-Besprechung - Buddy haut den Lukas
Story:
Sheriff Craft (Bud Spencer) ist wahrlich nicht zu beneiden. Nicht nur, dass sein Pflegesohn auf den ungewöhnlichen Namen H 7-25 (Cary Guffey) hört, verfügt dieser auch noch über besondere Fähigkeiten, die ihn immer wieder in brenzlige Situationen bringen. Das Problem mit dem Namen lässt sich leicht dadurch lösen, dass er den Kleinen nur Charly nennt. Die übernatürlichen Kräfte kommen in unvorsichtigen Momenten allerdings immer wieder zum Vorschein und genau diese sind dann auch jeweils der Grund, warum man wieder einen Ortswechsel vornehmen muss. Nebenbei ist auch noch das Militär auf der Jagd nach dem kleinen Außerirdischen Charly und auch eine Gruppe außerirdischer Aggressoren stellt ein nicht zu unterschätzendes Problem dar.
Meinung zum Film:
Nach dem großen Erfolg von "Der große mit seinem außerirdischen Kleinen" wurde umgehend eine Fortsetzung produziert, die ein Jahr später bereits in die Kinos kam Dem deutschen Titel ist dies jedoch nicht im geringsten anzumerken und inhaltlich sind Vorkenntnisse aus dem Original absolut nicht vonnöten. Ganz im Gegenteil. Denn kennt man das erste Abenteuer von Sheriff Craft und H 7-25 noch nicht, ist der Unterhaltungswert noch ein klein wenig höher, da im Film im Grunde nur der Grundplot aus dem Vorgänger mit kleineren Variationen erzählt wird. Die Story ist größtenteils eh nur Nebensache in den Bud-Spencer-Filmen und in dieser Hinsicht entspricht der Lukas hauende Buddy zu 100% dieser Kategorie.
Es gibt aber auch die ein oder andere Begebenheit, die ein wenig nervt und nicht unbedingt als gelungen angesehen werden kann. Dazu gehören vor allem die außerirdischen Angreifer. Sie ersetzen das böse Militär aus dem Original, wirken dabei allerdings um einiges alberner und weniger originell. In manchen Szenen kippt das Geschehen dadurch ein wenig zu sehr in üblen Klamauk. Doch im großartig inszenierten Finale, bei dem es zur durchschlagenden Massenprügelei im Vergnügungs-Park kommt und bei der jeder im Film aufgetretene noch seine Großaufnahme erhält, wird ein gut inszeniertes Gag-Feuerwerk auf den Zuschauer losgelassen, das eindeutig ein Highlight im Film darstellt und so die üblen Blödeleien mehr als hinreichend ausgleicht.
Einen großer Reiz von "Buddy haut den Lukas" macht neben den vergnüglichen Prügeleien vor allem die Vielfalt an skurrilen Charakteren aus. Da gibt es den Bürgermeister, der nebenbei unter anderem auch noch lokaler Radio-DJ und Inhaber der lokalen Wäscherei ist. Es gibt mit den Harris-Brüdern drei Outlaws, die auf ihren Pferden durch die ansonsten motorisierte Kleinstadt reiten und alle Gebäude in die Luft jagen, bei denen die Besitzer nicht bereit waren, Schutzgeld zu bezahlen. Die Krönung der Schöpfung sind die Mitglieder der bunt gemischten Motorrad-Truppe, die sich an kreativ-lustigen Einfällen überbieten und eine mehrköpfige "Village People"-Variante auf Trikes darstellt. Man kann dem Film gerade durch sie das Zeitalter ansehen, in dem er entstanden ist. Aber alt oder antiquiert wirkt er dadurch bei Leibe nicht, sondern bietet die gewohnt zeitlose Unterhaltung mit dem gemütlichen, übergewichten Titelhelden.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht gemessen an seinem Alter einen guten Eindruck. Einziger echter Kritikpunkt ist die recht schwache Farbintensität, die zu einem recht ausgebleichten Gesamteindruck führt, mit einem leichten Grünstich. Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 Mono ist klar verständlich und ohne Fehler.
Als Bonusmaterial ist wie bei den anderen Teilen der Bud-Spencer-Collection lediglich der Trailer zum Film enthalten.
Paramount veröffentlicht leider nur die in Deutschland allgemein bekannte, um einige Minuten gekürzte Version des Filmes. Eine Auflistung der fehlenden Szenen kann man u.a. bei busdspencer.de sehen. Die Originallaufzeit des Filmes liegt laut IMDB bei rund 99 Minuten.
Fazit:
"Buddy haut den Lukas" ist ein typischer Bud-Spencer-Film, der mit der gewohnten Mischung aus lockeren Sprüchen, seichten Gags und Prügelslapstick zu unterhalten weiß. Neben dem zweiten Auftritt des kleinen H 7-25 ist es hier vor allem die bunte Auswahl an skurrilen Charakteren, die neben dem Titelheld zu unterhalten weiß.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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82:59 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Buddy haut den Lukas
Chissà perché... capitano tutte a me
Buddy haut auch hier wieder weitaus mehr als nur den armen Lukas
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Italien, 1980 Regie: Michele Lupo Drehbuch: Marcello Fondato, Francesco Scardamaglia Darsteller: Bud Spencer, Ferruccio Amendola, Claudio Undari, Cary Guffey, John Bartha, Carlo Reali, Giancarlo Bastianoni, Giovanni Cianfruglia, Ottaviano Dell'Acqu
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 03.03.2005
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