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DVD-Besprechung - Cup Of My Blood
Story:
Fotograf Jack (Daniel Patrick Sullivan) wird beinahe von einem Van überfahren, der daraufhin in ein anderes Auto crasht. Die tödlich verletzte Fahrerin fordert ihn auf, eine kleine Holzkiste an sich zu nehmen und diese zu behüten. Mit ihrem letzten Atemzug gibt sie ihm eine wichtige Anweisung: er darf unter keinen Umständen in die Kiste sehen. Jack versteht überhaupt nichts mehr, nimmt die Kiste jedoch an sich. Fortan passiert Merkwürdiges und er scheint in religiöse Verstrickungen verwickelt zu sein. Die jüngsten Ereignisse veranlassen ihn zu einem verzweifelten Schritt: er sieht in die Kiste.
Meinung zum Film:
"Cup Of My Blood" ist ein Horrorthriller der mäßig unterhaltsamen Sorte. Er ist nicht schlecht geworden, das kann man dem Film nicht nachsagen, doch es fehlt etwas. Was das sein könnte, ist nur schwerlich zu ergründen, denn dass kleine Budget ist sicherlich nicht Schuld an dem fehlenden letzten Funken. Es wird zu lange um das Wesentliche herumgeredet, anstatt es auf den Punkt zu bringen. Etwas gestrafft wäre der Film erheblich bekömmlicher. Die Story selbst ist akzeptabel, auch wenn es schon einige Thriller mit religiösem Hintergrund gegeben hat. Hier geht es nun um den heiligen Gral und da gibt es dann auch ein kleines Problem: konnte der Zuschauer bei "Jäger des verlorenen Schatzes" schon schwer nachvollziehen, warum die Bundeslade so tödlich sein kann, so wird es beim Gral noch schwieriger.
Nur die Hüter des Grals dürfen die Kiste öffnen, in der sich der Holzpokal befindet, denn jeder andere wird von der Macht des Grals grausig getötet. Warum sollte eine heilige Reliquie so eine tödliche Wirkung haben, könnte ihr Anblick doch Millionen von Gläubigen in ihrem christlichen Glauben bestätigen? Nun, es ist nun mal in diesem Film so und darauf basiert dann der Rest der Handlung. Schnell wird klar, dass es drei Gruppen gibt, die sich um den Gral bemühen, das Gute, das Böse und die Hüter selbst. Allerdings sind die Übergänge zwischen den Gruppen sehr verschwommen und Engel zögern nicht zu foltern und zu töten, was bei der bösen Seite ebenfalls gut ankommt. Und die Gralshüter sind auch nicht ohne, denn sie machen alles, wirklich alles, um den Gral zu schützen, da kann auch mal ein unschuldiger Zeuge gekillt werden, um Spuren zu verwischen.
Die Entwicklung der Geschichte ist einigermaßen spannend und der Spannungsaufbau klassisch. Fotograf Jack macht wider Willen billige pornografische Bilder, doch er kann das schnelle Geld gut gebrauchen. Seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau ist er in ein kreatives Loch gefallen und auf den Schmuddeljob angewiesen. Mit dem Erhalt der Kiste verändert sich seine komplette Umgebung und auch seine Bekannten, die schwarze Scooter und der Technikfreak Nibbles, haben ihre eigenen Geheimnisse. Die etwas undurchsichtige Iona wird sogar seine neue Muse und mit ihr findet er zu seiner Kreativität zurück. Doch all das ist Nichts im Verhältnis zu seiner letzten Erkenntnis. Der Film wurde weitgehend mit Schauspielern besetzt, die bislang kaum Leistungsnachweise erbringen konnten, doch hier machen sie ihren Part ordentlich.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild wirkt etwas sandig in seinen Farben, als wenn ein Filter gesetzt worden wäre. Dadurch wirken die Farben leicht verfremdet, ein gängiges Stilmittel. Der Ton ist in Ordnung, kann sich aber auch nicht nach oben absetzten.
Die Extras beginnen mit der Erläuterung zweier wichtiger Szenen im Film und es wird ein Einblick in den Dreh gewährt. In knapp 7 Minuten werden dann noch zwei Filmsequenzen vorgestellt, in denen digitale Effekte eingesetzt wurden. Versierte Filmfreunde hätten diese aber auch im Film selbst erkennen können. Die meiste Zeit sollte sich der Zuschauer für die Interviews nehmen, die den Löwenanteil der Extras darstellen. Den zweitgrößten Part nehmen die geschnittenen und die erweiterten Szenen ein (ca. 25 Minuten). Alle Extras wurden mit deutschen Untertiteln versehen. Den Abschluss bildet der Originaltrailer.
Fazit:
"Cup Of My Blood" ist ein etwas zu lang geratener Religionsthriller der durchaus intelligenten Sorte. Technisch ist die DVD in Ordnung und es gibt auch einige Extras zu sehen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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103:45 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Phantom im Pool
- Scooter wird gekreuzigt
- Die digitalen Effekte
- Interviews
- Deleted Scenes
- Trailer
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Cup Of My Blood
Cup Of My Blood
Religiöser Thriller über den heiligen Gral
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: Lance Catania Drehbuch: Kenneth Nilsson, Lance Catania Darsteller: Circus-Salewski, Allie Smith, Brent Douglas, Daniel Patrick Sullivan, Janina Gavankar, John Turk
Label :
I-On New Media
Verkaufsstart : 27.04.2007
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