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DVD-Besprechung - Bermuda Dreieck - Tor zu einer anderen Zeit
Story:
Der Reeder Eric Benerall (Sam Neill) verliert innerhalb kürzester Zeit
sechs Schiffe und etliche Menschenleben im Bermuda Dreieck. Als eines
der Schiffe zurückkehrt, dabei aber eine Leiche mitbringt, die
augenscheinlich aus dem 15. Jahrhundert stammt, will er der Sache auf
den Grund gehen und engagiert eine Gruppe aus vier Personen, die ihm
dabei helfen sollen. Howard Thomas (Eric Stoltz) ist Journalist, Emily
Patterson (Catherine Bell) Unterwassergeologien, Stan Lathem (Bruce
Davison) ein Medium und Bruce Geller (Michael E. Rodgers) ein
Wetterexperte. Sie sollen ihm die Erklärung liefern, was dort draußen
schief geht. Doch was sie herausfinden, ist so unglaublich und so
gewaltig, dass vielleicht sogar das Überleben der Menschheit auf dem
Spiel steht.
Meinung zum Film:
Dean Devlin ("Independence Day"), Bryan Singer ("X-Men", "Superman")
und dann auch noch Sam Neill ("Jurassic Park"). Wenn man diese Namen
zusammen in einem Projekt sieht und hört, das dann auch noch den Titel
"Bermuda Dreieck" trägt, ist man sofort elektrisiert. Zwar sind die
beiden Erstgenannten "nur" ausführende Produzenten und Drehbuchautoren,
aber da diese einen großen Einfluss auf ein Film- oder Serienprojekt
haben, kann man sich schon einiges erwarten. Und es muss schon einmal
vorab gesagt werden: Die Erwartung wird nicht enttäuscht. Zunächst aber
etwas zum Bermuda Dreieck. Keiner ist sich wirklich sicher, ob es
überhaupt existiert. Augenzeugen berichten von seltsamen Ereignissen,
Flugzeuge und Schiffe gehen immer wieder in diesem Gebiet verloren.
Doch was ist da wirklich dran und was ist schlicht und ergreifend nur
Humbug? Man wird es vielleicht nie wirklich herausfinden und so können
freilich die Phantasie und Verschwörungstheorien freien Lauf nehmen und
gewaltige Dinge produzieren.
Man hat sich bei dieser Miniserie sehr viel Mühe gegeben und
das in vielerlei Hinsicht. Obwohl sehr viele Zeitreisethematiken mit in
die Geschichte hinein spielen und ab und an auch einmal die Logik
abhanden kommt, so ist doch die Gesamterklärung für Alles sehr
schlüssig formuliert und erzählt worden. Das gelingt lange nicht allen
Science-Fiction-Projekten und muss mit einem großen Plus goutiert
werden. Daneben stimmen aber auch die Ausstattung und vor allem die
Special Effects. Für eine TV-Miniserie sind insbesondere die Effekte
auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. Sicher kommt es der Serie zu Gute,
dass es mittlerweile viele Experten gibt, die dieses hohe Niveau
produzieren können und die lange nicht immer ausgelastet sind durch die
Kinofilme. Aber man hatte es wohl auch geschafft ausreichend Budget
zusammen zu bringen, was sicher wieder ein Verdienst der großen Namen
war.
Wenn man schon einmal bei Namen ist, dann kommt man auch sehr
leicht auf die Darsteller zu sprechen. Während Sam Neill sicher einer
der erfahrensten Darsteller im Team ist, so sind Bruce Davison
("X-Men") und Catherine Bell ("JAG") auch hierzulande keine unbekannten
Größen mehr. Hinzu gesellt sich dann noch Lou Diamond Phillips
("Supernova"). Sie sind es denn auch zum Großteil, die durch ihre
hervorragende Darstellung ihrer Charaktere die Miniserie vorantreiben.
Allerdings wird es auch sicher geholfen haben, dass alle Charaktere
einen ausführlichen Background mitbekommen haben und dieser auch
gezeigt wird. Ein Charakter ohne entsprechende Eigenschaften ist eben
keiner. Die anderen Darsteller sind aber auch nicht von schlechten
Eltern und runden einen gut zusammen gestellten Cast sehr gut ab.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild wurde hervorragend auf die DVD übertragen, die Farben wie der
Kontrast sind stimmig. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 in Englisch
und Deutsch bei und lässt das Heimkino erzittern. Hier werden alle
Lautsprecher aufs Äußerste ausgereizt. Dies kann man nur als perfekt
bezeichnen.
Als Special Features liegt ein Making Of bei, das aber ein
wenig kurz geraten ist, sowie Interviews mit den Darstellern Catherine
Bell, Eric Stoltz, Lou Diamone Philipps und Sam Neill.
Fazit:
Für eine Miniserie ist "Bermuda Dreieck" nicht nur ausgezeichnet
ausgestattet und besetzt. Hier wird auch noch ein gutes Drehbuch mit
sehr guten Special Effects vermischt und ein minutiös getimtes Drehbuch
lässt die Spannung immer weiter ansteigen. Diese Miniserie kann nur
absolut empfohlen werden.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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3 Episoden à ca. 82 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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- Making Of
- Interviews mit Catherine Bell, Eric Stoltz, Lou Diamond Philipps und Sam Neill
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Bermuda Dreieck - Tor zu einer anderen Welt
The Triangle
Verloren und gefunden im Bermuda Dreieck
Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2006 Regie: Craig R. Baxley Drehbuch: Bryan Singer, Dean Devlin, Rockne S. O'Bannon Darsteller: Barrie Ingham, Bruce Davison, Catherine Bell, Charles Martin Smith, Eric Stoltz, John Sloan, Lisa Brenner, Lou Diamond Phillips, Michael Rodgers, Sam Neill
Label :
Sony Pictures Home Entertainment
Verkaufsstart : 22.05.2007
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