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DVD-Besprechung - Der glückliche Elf
Story:
Der stets gut gelaunte Elf Eubie hat sich vorgenommen, in die Elite des Weihnachtsmannes aufgenommen zu werden, die am Weihnachtsabend dabei sein darf, wenn die Geschenke verteilt werden. Dass er mit seinen besten Freunden beim Elfentest durchfiel, ist allerdings keine große Hilfe dabei. Wo er sich aber vielleicht doch noch für den Ritt auf dem Schlitten des Weihnachtsmannes beweisen kann, ist in Bluesville, der Stadt, in der die Sonne nur wenige Sekunden am Tag scheint und wo Lachen und Freude nicht vorkommen. Voller Begeisterung nimmt er sich vor, den Bewohnern von Bluesville die Sonne in die Herzen zu bringen.
Meinung zum Film:
"Der glückliche Elf" ist ein Film, der von der Qualität seiner Animation einen recht zwiespältigen Eindruck hinterlässt Zum Einen ist da das Erscheinungsbild, das wie eine Zwischensequenz aus einem Computerspiel wirkt und den Computer-Animationsfilmen der letzten Zeit eindeutig nicht das Wasser reichen kann. Zum Anderen sind da aber die vielen kleinen Details in den Szenen, die dem Film reichlich Charme verleihen und die etwas veraltet wirkende Technik schnell vergessen lassen. Es ist leicht zu erahnen, dass gar nicht erst versucht wurde, den Standard aktueller Werke zu erreichen. Es wurde sich am vorhandenen Budget orientiert und versucht das Beste daraus zu machen.
Das Ergebnis kann sich sehen lesen und vor allem die ansteckende, unerschütterliche Freude von Eubie und seiner positiven Einstellung beim Herangehen an Problemen, die er sich offensichtlich bei Baumeister Bob abgeschaut hat, reißen mit. Während seine besten Freunde keine Hoffnung haben, jemals aus ihrem tristen Leben ausbrechen zu können, sieht er überall nur Chancen. Ganz anders geht es den Einwohnern von Bluesville, wo bei den 2-3 Sekunden Sonnenschein alle Menschen gleich ihre Sonnenbrillen aufsetzen, die Reflektoren herausholen und ein fröhliches "Aaahhhh" verlauten lassen. In der restlichen Zeit des Tages stehen aber griesgrämiges Verhalten und der Stolz darauf, die beste, nicht brennende Kohle der ganzen Welt zu haben, allein auf der Tagesordnung. Wozu nicht brennende Kohl gut ist, muss Eubie schmerzlich erkennen. Doch selbst die Mission Impossible, die Freude in die Herzen der Einwohner zu bringen, kann ihn nicht davon abhalten, an seiner guten Laune fest zu halten. Genauso wenig wie die Bürokratie der Elfen, die ihm immer wieder ein Bein zu stellen scheint.
Das Zielpublikum für den Film ist eindeutig jüngeren Baujahrs. Erwachsene werden den Inhalt nicht sonderlich interessant finden, dafür aber durch zahlreiche nette und witzige Einfälle davon abgehalten werden, Langeweile zu verspüren. Somit ist "Der glückliche Elf" genau der passende Film für die Vorweihnachtszeit, um für 45 Minuten ein wenig Stimmung für die Feiertage im Kreis der Familie zu sammeln. Ein schöner Nebeneffekt der zahlreich gebotenen Szenen zum Lachen und Schmunzeln ist die moralische Botschaft, nicht immer gleich aufzugeben, sondern mit einem Lächeln im Gesicht und reichlich Sonne im Gemüt zu versuchen, die anstehenden Probleme zu lösen. Doch dies ist nur ein kleiner Nebeneffekt, denn in erster Linie geht es dem Film nur um eines - eine charmante Geschichte um einen liebenswerten kleinen Elf zu erzählen, die für die ganze Familie gute Unterhaltung bietet.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen guten Eindruck und bietet keinerlei Anlass zur Klage. Vor allem die schön herausgearbeiteten Farben sind eine Freude für die Augen. Der deutsche Ton ist vergleichbar gut und schafft es den Charme des Helden auch in den Klängen gut zu transportieren.
Beim Bonusmaterial gibt es ein rund 9-minütiges Making Of, das einen recht interessanten Blick in die Entstehung des Filmes bietet. Für die Jüngeren gibt es noch kleinere Portraits der Hauptfiguren des Films und ein kleines Verschiebespielchen mit 3 Elfen. Im DVD-ROM-Part finden sich dann noch einige PDF-Dokumente, in denen es Malbilder, Postkartenmotive und ein Rezept für Elfenplätzchen gibt. Desweiteren finden sich hier auch noch zwei kleinere Shockwave-Spielchen, in denen zum Einen herabfallende Pakete einzusammeln sind, zum Anderen leichte Puzzle-Spielchen zu lösen.
Fazit:
Umso jünger der Zuschauer ist, umso mehr dürfte "Der glückliche Elf" für Unterhaltung sorgen. Die Animationen sind sicherlich nicht auf dem Stand der Zeit und die Geschichte insgesamt relativ simpel, dafür gibt es aber eine Vielzahl charmanter Helden und witziger Situationen, so wie einen stets positiv gestimmten Titelhelden, den man einfach gern haben muss und der mit seiner guten Stimmung ansteckt.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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43:01 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Making Of
- Die Galerie des Weihnachtsmannes
- Gestalte deinen Elfen
- Trailer
- DVD-ROM-Part mit Malbilder, Kartenmotiven, Puzzlespiel, Elfenspiel
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Der glückliche Elf
The Happy Elf
Ein kleiner, charmanter Weihnachtsfilm für ein jüngeres Publikum
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: John Rice Drehbuch: Andrew Fishman Darsteller: -
Label :
Splendid Entertainment
Verkaufsstart : 24.11.2006
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