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DVD-Besprechung - Into the blue
Story:
Jared (Paul Walker) und Sam (Jessica Alba) leben auf den Bahamas und sind glücklich miteinander, finanziell sieht es allerdings nicht so toll aus. Bei einer gemeinsamen Tauchtour mit seinem alten Freund Bryce (Scott Caan) findet Jared einen alten Dolch, der auf weitere Schätzen hoffen lässt. Außerdem finden sie in einem alten Flugzeugwrack ein großes Paket Heroin. Nach langer Diskussion entschließt man, beides zu bergen, doch schon sehr bald wird klar, dass man nicht als einzige auf der Jagd nach dem weißen Stoff ist.
Meinung zum Film:
Im Grunde ist es ja eine sichere Sache, wenn zwei bekannte Darsteller, die vor allem durch ihre äußere Erscheinung zu gefallen wissen, gepaart mit traumhaft schönen Wasseraufnahmen und einer abenteuerlichen Handlung auf dem Bildschirm zu erleben sind. Für das männliche Publikum stellt Jessica Alba ("Fantastic Four") ohne jeden Zweifel einen wunderbaren Blickfang dar, vor allem wenn sie im knappen Bikini vor der Kamera agiert. Doch die weiblichen Zuschauer müssen nicht neidisch sein, da ihnen mit Paul Walker ("The Fast and the Furious") das passende männliche Gegenstück präsentiert wird, welches dann auch oftmals nur mit Shorts bekleidet angetroffen wird. Die schauspielerische Leistung der beiden ist durchaus ordentlich, was sich in der Wichtigkeitsskala aber eindeutig hinter der Optik einreiht.
Neben den beiden Darstellern sind es vor allem die herrlichen Aufnahmen, die "Into the Blue" zu einem echten Blickfang machen. Kristallklares Wasser, herrlichstes Sonnenwetter und die exotische Schönheit der Karibik wurden von Regisseur John Stockwell ("Blue Crush") und Kameramann Shane Hurlbut ("11:14 - Elevenfourteen") mit Hilfe von Peter Zuccarini ("Fluch der Karibik"), der sich für die Unterwasseraufnahmen zuständig zeigt, herrlich eingefangen. Wenn man den Film sieht, bekommt man als Zuschauer unweigerlich den Wunsch, selbst in eines dieser Urlaubsparadiese zu entfliehen und die Kulissen selbst zu fühlen und zu genießen. Doch für die meisten muss der Film in dieser Hinsicht erst einmal als frühzeitige Einstimmung auf den eigenen Urlaub reichen, je nach Stand der Planung dies vielleicht sogar über Jahre hinweg.
Neben der perfekten Vermittlung eines Urlaubsgefühls sollte ein Film aber auch eine ansprechende Geschichte erzählen und wie für einen Abenteuerfilm üblich auch noch eine ganze Reihe an Spannung bieten. Und dies ist dann der Punkt, bei dem der Film überhaupt nicht funktioniert. Die von Drehbuchautor Matt Johnson ("Hart am Limit") ersponnene Geschichte um Drogen und Schatzsucher zieht sich über weite Strecken zäh dahin und wird nur dadurch gerettet, dass man sich an den tollen Aufnahmen ergötzen kann. Länger als über eine Szene kann der Film die Spannung nie aufrechterhalten, bevor wieder der Anker geworfen wird, um vor sich hinzudümpeln und auch die zarte Romanze zwischen Jared und Sam kann den Film nur zum Teil weiterbringen. Als Flucht in ein Karibik-Paradies in den heimischen vier Wänden ist "Into the Blue" aller erste Güte. Betrachtet man ihn aber einmal ohne diesen Hintergrund, ist er nur ein müder Abenteuerfilm, der nur wenig Unterhaltung bietet.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild fällt vor allem durch sein klares Bild mit kräftigen Farben auf und kann vor allem in den Szenen mit kristallblauen Aufnahmen des Meeres und seiner farbigen Artenvielfalt überzeugen. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist klar verständlich und sorgt durch seine Effekte und die Musik für ein angenehmes Räumlichkeitsgefühl.
Als Extra gibt es einen Audiokommentar von Regisseur John Stockwell, der vor allem sehr gerne über die Dreharbeiten im Wasser berichtet, was teilweise äußerst interessant ist. Es folgt ein Making Of zum Film, in dem größtenteils davon erzählt wird, wie toll die Dreharbeiten waren und wie viel Spaß man dabei hatte. Es folgen noch eine ganze Reihe alternativer Szenen mit wahlweise einem Kommentar des Regisseurs und drei Probeaufnahmen zum Casting, den Abschluss macht der obligatorische Trailer. Sämtliche Beiträge sind mit optionalen deutschen Untertiteln versehen.
Fazit:
"Into the Blue" ist inhaltlich ein eher langweiliger Vertreter des Abenteuer-Genres. Doch dank der träumerischen Aufnahmen der Bahamas und ihrer Unterwasserwelt, die den Wunsch nach Urlaub im Zuschauer aufkommen lassen, macht es dennoch ein wenig Freude, den Film zu schauen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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105:41 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch, Türkisch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar mit Regisseur John Stockwell
- Tauch ein in "Into the Blue"
- Entfallene Szenen
- Probeaufnahmen
- Trailer
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Into the Blue
Into the Blue
Strahlend blauer Himmel und kristallklares Wasser als Ersatz für eine Abenteuergeschichte
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: John Stockwell Drehbuch: Matt Johnson Darsteller: Paul Walker, Jessica Alba, Scott Caan, Ashley Scott, Josh Brolin, James Frain, Tyson Beckford, Dwayne Adway, Javon Frazer
Label :
Sony Pictures Home Entertainment
Verkaufsstart : 11.04.2006
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