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Kino-Besprechung - Transformers
Story:
Seit vielen Jahren bekriegen sich die noblen
Autobots und die bösen Decepticons auf dem Maschinenplaneten Cybertron. Der
Grund ihres Disputs ist der Allspark, ein Energiewürfel, der dem Besitzer
unermessliche Kraft beschert. Als der Anführer der Autobots, Optimus Prime,
entscheidet, den Würfel verschwinden zu lassen, folgt ihm der böse Führer
Megatron auf die Erde. Dort wird er jedoch im ewigen Eis eingefroren, bis ihn
ca 1850 ein Wissenschaftler findet. Der Lageplan der Energiequelle wird in die
Brille des Forschers eingebrannt, die verloren geht, bis sie im Jahre 2007 vom
Urenkel des Gelehrten, Sam Witwicky (Shia Labeouf) entdeckt wird. Nun entbrennt
der ewige Kampf um den Allspark erneut, diesmal auf der Erde…
Meinung zum Film:
Ein kleiner Tipp: Vergessen Sie die oben beschriebene
Handlung sofort wieder. Es gibt noch ein paar kleine Verstrickungen mehr, und
allesamt sind sie nur da, um für kleine Pausen zwischen den Actionsequenzen zu
sorgen. Jeder, der sich eine Karte für „Transformers“ kauft, will große Roboter
sehen, die gegen das Militär und andere große Roboter kämpfen. Punkt. So simpel
ist das. Und Sie werden nicht enttäuscht werden.
Was Regisseur Michael Bay („Armageddon“) hier auf die
Leinwand zaubert, hat wohl kein Sterblicher zuvor gesehen. Autos, Hubschrauber
und Flugzeuge verwandeln sich Schritt für Schritt in riesige zweibeinige
Ungetüme, und es sieht einfach nur real aus. Wer will, kann fast jeder Schraube
zusehen, wie sie ihren Platz im Roboterkörper findet. Wenn ein Decepticon auf
einer Militärbasis landet und ohne Worte anfängt, den Stützpunkt zu vernichten,
dann ist das so bedrohlich und intensiv, wie es sich wohl jeder Fan der Comics
und der Zeichentrickserie immer gewünscht hat. Und wenn zwei Transformers im Nahkampf
aufeinander prallen, dann… ja dann bekommt der Zuschauer nicht sonderlich viel
davon mit, denn leider ist die Kamera in solchen Fällen etwas zu nah am
Geschehen dran. Aber immerhin gibt es dazu Soundeffekte, die das Publikum fast
aus den Sitzen heben. Mit einem Wort: Eine derartige optische und akustische
Brillanz gab es bis dato nur äußerst selten zu bewundern. Natürlich, wer bis
jetzt alle Bay-Filme gesehen hat, wird wohl mehr als nur eine oder zwei
Parallelen erkennen. Zeitlupen, Kameraschwenks, Nahaufnahmen, alles schon mal
da gewesen. Aber warum darf sich ein Regisseur nicht mal selbst kopieren?
Äußerst lobenswert ist, dass die Autoren auch den Humor
nicht vergessen haben, denn sonst würden wohl die andauernden Schlachten
schnell zu einer Übersättigung führen. Aber wenn sich die Autobots vor Sams
Eltern verstecken, oder wenn Bumblebee in Liedform kommuniziert, sorgt das
immer wieder für willkommene Auflockerung, bis die nächste Schlacht den Saal
erzittern lässt. Sehr gut zur Atmosphäre trägt auch der hervorragende
Soundtrack bei, der von Linkin Park bis hin zu den Smashing Pumpkins alles
bietet. Die menschlichen Schauspieler sind allesamt keine großen Stars, machen
ihre Sache aber ganz ordentlich. Oscar wird wohl aber niemand von ihnen
bekommen. Erwähnenswert ist noch John Turturro („Big Lebowsski“) als
Geheimagent, der aus seiner Rolle das beste macht und mit seiner witzigen Art
allen anderen die Show stiehlt…
Fazit:
"Transformers" ist einer der Filme, die einfach Spaß machen. Hirn abschalten und genießen heißt die Devise...
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Transformers
Transformers
Ihr Krieg - Unsere Welt
Autor der Besprechung:
Thomas Embacher
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Michael Bay Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman Darsteller: Shia LaBeouf, Bernie Mac, Megan Fox, John Turturro, John Voigt, Tyrese Gibson, Josh Duhamel
Verleiher:
Universal Pictures Germany
Kinostart : 02.08.2007
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