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DVD-Besprechung - Slashers
Story:
"Slashers" ist eine der erfolgreichsten Shows im japanischen Fernsehen. Und nun bekommen auch die ersten sechs amerikanischen Kandidaten die Möglichkeit, sich im Kampf gegen Dr. Ripper (Christopher Piggins), Chainsaw Charlie (Neil Napier) und dem Preacherman (Neil Napier) zu beweisen und als Gewinner die Show zu beenden. Doch die drei Jäger haben keine Gnade mit den Teilnehmern und lassen das Blut spritzen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben.
Meinung zum Film:
1987 war Arnold Schwarzenegger als "Running Man" auf der Flucht vor einer Schar wilder Jäger, die ihm vor laufender Kamera das Licht auslöschen wollte. Während der heutige Gouverneur Kaliforniens seinerzeit als Häftling mit der vermeintlichen Aussicht auf Haftverschonung ins Gefecht zog, sind die sechs Kandidaten bei "Slashers" aus verschiedenen Motiven dabei, alle jedoch ohne ähnlichen triftigen Grund wie Big Arnie. So klein wie der Unterschied in diesem Punkt ist, genauso sicher ist es, dass Regisseur und Drehbuchautor Maurice Devereaux ("Blood Symbol") maßgeblich vom alten Science-Fiction-Klassiker, der auf einem Roman von Stephen King, den dieser unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlichte, beeinflusst, bzw. inspiriert wurde.
Ein Wechsel von Science Fiction zum Horror-Genre bedarf natürlich erst mal einen Wechsel bei den Jägern. So wurden aus Fireball, Dynamo, Buzzsaw und Sub-Zero die albtraumhaften Killer-Gestalten Chainsaw Charlie, Preacherman und Dr. Ripper. Beide Killergruppen sind ähnlich fantasievoll in ihren Jagd- und Tötungsmethoden und beide Spiele sind in ähnlicher Weise moralisch höchst fragwürdig und haben beide im Grunde nur eine Aufgabe - für mächtig Quote zu sorgen und die Wettquoten in die Höhe zu treiben. Wo sich beide aber grundlegend unterscheiden ist in ihrer Erscheinung. Denn während Arnold Schwarzenegger in einer Multimillionen-Dollar-Produktion ums Leben rannte, kämpfen sich die sechs Kandidaten der "Slashers"-Show durch eine Low-Budget-Produktion, die ihre Herkunft dann auch nicht verbergen kann.
Spätestens hiermit dürfte klar sein, dass "Slashers" garantiert nicht jedermanns Fall sein dürfte. Für einen Low-Budget-Film ist das Ergebnis zwar recht gut gelungen, der geringe Etat ist ihm aber deutlich anzusehen. Auch die bunte und schrille Aufmachung wird bei manchem sicherlich nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen, doch die überzogene Art sorgt wiederum für eine wunderbare Partyatmosphäre, die "Slashers" sicherlich zum Hit auf jedem Filmabend unter Männern machen dürfte, die gerne auch mal etwas härtere Horrorkost sehen. Und für genau diese Gelegenheit eignet sich der Film auch am besten und dürfte darin auch seine Zielgruppe finden. Es gibt reichlich überdrehte Killer, für nackte Tatsachen ist gesorgt und auch Blut, Gedärme und Körperteile sind vereinzelt zu finden. Also Bier kalt gestellt, eine paar Freunde eingeladen und ab geht es mit den privaten Wetten auf den Sieger der Slashers-Show und der Wahl des Lieblingskillers. Komm schon Preachermann, sprich ihr letztes Gebet! Los, Chainsaw Charlie, schmeiß die Kettensäge an! Und Dr. Ripper, es wird Zeit für die Amputation!
Digitale Aufarbeitung:
Für eine Low-Budget-Produktion macht das Bild einen guten Eindruck. Die Farben sind kräftig und die Konturen ausreichend scharf gezeichnet, lediglich der Kontrastwert erscheint teilweise ein klein wenig zu tief. Die deutsche Tonspur in Dolby Digital 5.1 ist klar verständlich, hat an räumlichen Effekten allerdings nichts zu bieten.
Als Extra gibt es einen Audiokommentar mit Regisseur und Drehbuchautor Maurice Devereaux, bei dem man leicht erkennen kann, dass er sehr viel Spaß beim Dreh des Filmes hatte. Erfahren wird man dieses allerdings nur, wenn man der englischen Sprache mächtig ist, da es keine Untertitel dazu gibt. Als weitere Extras gibt es Teaser zu Dr. Ripper und Chainsaw Charlie nebst spaßigem Interview mit letzterem. Es folgen rund 11 Minuten Deleted Scenes, ein Werbetrailer für ein Making Of zum Film, welches man dann unter "Behind the Scenes" finden kann. Wer möchte, kann sich den kompletten Soundtrack anhören, der als Menüpunkt unter den Extras zu finden ist. Zum Abschluss gibt es noch den Trailer zum Film. Für einen B-Movie fallen die Extras fast schon opulent aus und bieten dank deutscher Untertitel, abgesehen vom Audiokommentar, reichlich Informationen über den Film.
Fazit:
"Slashers" ist der richtige Film für einen Filmabend mit Freunden, den man zum Abschluss zu den letzten paar Bier einlegen sollte. Die abgedrehte Story und die knallbunten und bluttriefenden Bilder sorgen für den Rest, um den Abend mit ein paar Lachern und Leichen bestens ausklingen zu lassen. Das Bonusmaterial ist sehr reichhaltig, lediglich die fehlenden Untertitel beim Audiokommentar sind ein kleines Manko.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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99:04 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar mit Regisseur Maurice Deveraux
- Deleted Scenes
- Making Of "Playing with the nerves"
- Soundtrack
- Dr. Ripper Teaser
- Chainsaw Charlie Teaser
- Chainsaw Charlie Interview
- Trailer
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Slashers
Slashers
Eine heitere und äußerst blutige Low-Budget-Produktion, die für jeden Herren-Film-Party-Abend geeignet ist
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Kanada, 2001 Regie: Maurice Devereaux Drehbuch: Maurice Devereaux Darsteller: Sarah Joslyn Crowder, Kieran Keller, Tony Curtis Blondell, Sofia de Medeiros, Jerry Sprio, Neil Napier, Carolina Pla, Claudine Shiraishi
Label :
I-On New Media
Verkaufsstart : 31.03.2006
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