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DVD-Besprechung - Sleepover Nightmare
Story:
Nach dem Unfall eines Gefangenentransporters kann der darin beförderte Häftling fliehen. Der Weg des gefährlichen Psychopathen führt zu dem Haus, in dem gerade eine wilde Teenager-Party steigt. Und wie es sich für einen entflohenen Psychopathen gehört, dezimiert er die ahnungslose Partygesellschaft Stück für Stück und bereitet ein blutiges Massaker.
Meinung zum Film:
Wer die Inhaltsangabe zu "Sleepover Nightmare" gelesen hat, weiß genau, welches B-Movie-Werk ihn da erwartet. Denn genauso platt und einfach wie sich der Inhalt liest, genauso platt und einfach wird er dann auch auf den Schirm gebracht. In allerbester B-Movie-Manier mit niedrigstem Budget hat Regisseur und Drehbuchautor Boon Collins seine eigene Variante eines Maniac-On-The-Loose geschaffen, die sich wie bei allen anderen Vertretern des Genres nur durch die Personen und die Art der Tötungen von ihnen unterscheidet, ohne dabei auch nur den Versuch zu machen, eine ordentliche Handlung in Gang zu bringen.
Auch wenn es sich bei "Sleepover Nightmare" um eine Independent-Produktion handelt, die mit den zu erwartenden Laien-Darstellern aufwartet, braucht man sich hinsichtlich der Hobby-Schauspieler keine Sorgen zu machen. Sie fallen diesmal nicht negativ und an den Nerven zehrend auf und auch die deutsche Synchronisation ist recht ordentlich gelungen. Boon Collins hat ebenfalls einen guten Job erledigt und eine anständige Arbeit hinter der Kamera abgeliefert, die sich dem Zuschauer mit abwechslungsreichen Bildern und gut gesetzten Schnitten präsentiert. Auch die Musik ist passabel geworden und trägt ihren Teil bei der Spannungserzeugung bei. Alles nichts besonders herausragendes, aber allemal solide Handarbeit für den Hausgebrauch.
Wobei es bei Low-Budget-Slashern ohnehin in erster Linie drauf ankommt ist ohne Zweifel der Spannungs- und Goregehalt. Und in dieser Hinsicht kann "Sleepover Nightmare" ganz sicher punkten. Die Effekte sind ordentlich gelungen und das Auflauern des Psychopathen seiner einzelnen Opfer ist gut eingefangen. Peinliche Dialoge, unnatürliche Verhaltensmuster und eine banale Story inklusive, erhält man beim Griff nach "Sleepover Nightmare" einen ordentlich gemachten Independent-Horror-Slasher, der sich mit seinen begrenzten Mitteln darauf konzentriert, sein Publikum mit der Jagd des Killers nach seiner Opfer zu unterhalten. Boon Collins schien klar zu sein, dass er die gesetzmäßigen Macken von Teenie-Slashern und Low-Budget-Filmen nicht außer Kraft setzen kann und hat von daher gar nicht erst versucht, sich dagegen zu wehren. So ist ihm ein kleiner Unterhaltungsfilm gelungen, der das angestrebte Zielpublikum sicherlich bestens unterhält.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist nicht ganz perfekt auf die DVD gebannt worden. Es ist insgesamt ein wenig grobkörnig und in dunklen Szenen werden immer wieder Details verschluckt. Hinzu kommt, dass das Bild insgesamt ein klein wenig verwaschen wirkt und stellenweise leichte Nachzieheffekte offenbart. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist klar verständlich, im hinteren Bereich weitestgehend ruhig und hat im Vergleich zur englischen Spur Nachteile in der Dynamik.
Als Extras gibt es den Trailer zum Film.
Fazit:
Wer Independent-Horror-Slasher mag, wird ganz sicher auch bei "Sleepover Nightmare" 80 unterhaltsame Minuten erleben. Der Überlebenskampf der vermeintlichen Opfer gegen dem einfallsreichen Treiben des Killers ist ordentlich gelungen und mehr erwartet der Slasher-Freund im Grunde auch gar nicht.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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80:18 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Sleepover Nightmare
Sleepover Nightmare
Keine Story + kleines Budget + fieser Killer + viele Teenies = Ordentlicher Slasher
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2004 Regie: Boon Collins Drehbuch: Boon Collins Darsteller: Hayley Scales, Chad E. Rook, Kristine Krosky, Richard Olak, Ward McMahon
Label :
e-m-s
Verkaufsstart : 02.02.2006
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