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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Vampire Bats

Story:
Die Biologin Dr. Maddy Rierdon (Lucy Lawless) ist gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Dan Dryer (Dylan Neal) und den gemeinsamen Kinder in die Nähe von Louisiana gezogen, wo beide an der dortigen Universität als Dozenten arbeiten. Nachdem in der Umgebung immer wieder tote, blutleere Tierkadaver gefunden werden und schlussendlich auch ein Mensch derart zugerichtet aufgefunden wird, macht sich die Biologin gemeinsam mit einigen ihrer Studenten auf die Fledermausjagd. Denn für sie steht fest, dass eine gefährliche Mutation der Vampirfledermaus für die Todesfälle verantwortlich ist.

Meinung zum Film:
Die ehemalige XENA-Darstellerin Lucy Lawless scheint Gefallen daran gefunden zu haben, sich in TV-Produktionen gegen aggressive Tierarten zu behaupten. Nachdem sie sich in "Locusts" einer großen Schar Heuschrecken erfolgreich zur Wehr setzte, stellt sie sich nun leicht mutierten Killervampirfledermäusen gegenüber. Bei dem bislang noch nicht auf DVD erschienenen "Locusts" war auffällig, dass die Geschichte reichlich an den Haaren herbeigezogen wirkte, dafür aber zumindest die Angriffe der Insekten packend inszeniert waren. Bei "Vampire Bats" ist die Story mindestens genauso löchrig, dafür sind die Momente mit den Fledermäusen nicht mal halb so gelungen.

Was bei der Geschichte reichlich daneben gegangen ist, ist vor allem der Hintergrund seiner Heldin. Zu Beginn wird ein wenig versucht, auf die häuslichen Umstände einzugehen, mit der Zeit werden Partner und Kinder aber weitestgehend zu Fesseln an den Füßen, die einen spannenden Aufbau der Geschichte hemmen. Drehbuchautor Doug Prochilo ("Locusts") macht immer wieder kurz die familiären Verhältnisse zum Thema, lässt dabei aber stets das Gefühl aufkommen, dass dies aus dem Zwang heraus passiert, dass er den angefangenen Hintergrund weiter ausführen muss. Die Teenager im Film bedienen die typischen Klischees von coolen Partygängern und anarchischen Sonderlingen, sind dadurch durchweg austauschbar und bieten Null Identifikationsfigur für den Zuschauer. Gleiches gilt für Gesetzeshüter und Lehrkörper an der Uni. Einzig Lucy Lawless hinterlässt einen zumindest teilweise bleibenden Eindruck, kann dadurch aber auch nicht dafür sorgen, dass der Film unterhaltsamer wird.

Bei einem Tierhorror ist es ohne jede Frage essentiell, dass die tierischen Angreifer über den notwendigen Gruselfaktor verfügen, um den Zuschauer für sich begeistern zu können. Und genau hier liegt dann der ganz große Knackpunkt im Misslingen von "Vampire Bats". Es gibt zwar durchaus die ein oder andere gute Nahaufnahme der Vampirfledermäuse, dafür aber auch wie aus Horrorfilmen der 60er-Jahre wirkende Massenflugszenen, die wirklich jede Stimmung im Nu kaputt machen. Auch die Angriffe der Tiere können nicht unbedingt für den großen Horror sorgen, da diese stets sehr schnell und reichlich unspektakulär vorüber sind. So ist das erste Aufeinandertreffen von Tieren und Forschern vollkommen unspektakulär, genau wie der Angriff der Flugtiere auf einem Schiff, bzw. auf einer Party und auch das Finale ist kaum der Rede wert. Dass Regisseur Eric Bross ("Traffic - Die Miniserie") immer wieder mit wackliger Handkamera und übereilten Schwenks für zusätzliche Probleme beim Verfolgen der Story sorgt, ist nur ein weiterer Grund dafür, dass sein Film zu einem belanglosen Tierhorror wurde, der selbst eingefleischten Anhängern des Genres nicht gefallen dürfte.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen guten Eindruck und bietet keinen Anlass zum Klagen. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist klar verständlich und nutzt ab und an auch den hinteren Bereich, ohne dabei jedoch seine Möglichkeiten auch nur annähernd auszuschöpfen.

Extras gibt es keine auf der DVD zu finden.

Fazit:
"Vampire Bats" ist der müde Versuch eines Tierhorrorfilms, der allerdings durch eine viel zu löchrige und gezwungenen wirkende Story und vor allem peinlichen Massenszenen überhaupt nicht überzeugen kann. Selbst hartgesottene Genrefreunde dürften hieran keinen Gefallen finden.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,78:1
1,78:1
85:28 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Französisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Italienisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Spanisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Bonusmaterial:
  • -
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Vamire Bats
Vamire Bats

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Der misslungene Versuch eines Tierhorrors, dank zahlreichen Problemzonen


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005
Regie:
Eric Bross
Drehbuch:
Doug Prochilo
Darsteller:
Lucy Lawless, Dylan Neal, Liam Waite, Timothy Bottoms, Craig Ferguson

Label Deutschland :
Sony Pictures Home Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
21.11.2006