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DVD-Besprechung - The Vampire Hunter
Story:
Rebecca (Claudia Coulter) wird nachts auf dem Heimweg von einem Vampir angefallen und stirbt kurze Zeit darauf an ihren Verletzungen. Doch eine geheime Organisation nimmt sich ihres Körpers an und lässt die zum Vampir gewordene Frau im Projekt 571 genmanipulieren. Rebecca wird ausgebildet, um Vampire zu jagen und nichts liegt ihr näher als die Kreaturen zu vernichten, die ihr die eigene Existenz und Familie genommen haben. Doch so einfach ist die Situation nicht, denn es herrscht Krieg zwischen Hexern und Vampiren und auch unter den Blutsaugern selbst toben blutige Fehden. So muss Rebecca sich auf Aktionen aus allen Richtungen vorbereiten.
Meinung zum Film:
Vampire gegen Vampire antreten zu lassen ist seit der bekannten "Blade"-Trilogie nicht gerade etwas neues und so erhofft sich der Zuschauer von Neuauflagen dieses Themas natürlich eine gewisse Innovation. So richtig innovativ war Regisseur und Drehbuchautor James Eaves dann doch nicht, allerdings hat er die Übernahme der verschiedenen Szenen aus anderen Vampirfilmen recht geschickt angereiht und Genre-Insider werden Spaß daran haben, die Filme wiederzuerkennen. Elemente von "Blade", "Zirkus der Vampire", "Bram Stokers Dracula" und den zahlreichen Werken, die Christopher Lee als "Dracula" weltweit bekannt machten, sind nur einige Beispiele. Ein wichtiges Element, das Eaves glücklicherweise eingebaut hat, ist der stete Humor, der sich vor allem in den Dialogen widerspiegelt.
Die filmische Umsetzung von "The Vampire Hunter" ist ein wenig holprig und die ersten zehn Minuten lassen zunächst Böses ahnen, denn hier wird recht bruchstückhaft gearbeitet und es werden Sprünge gemacht, die keinen sauberen Fluss der Story zulassen. Doch dann fängt sich die Geschichte und der Erzählstil wird geradliniger und nachvollziehbar. Dass der Film als B-Movie kategorisiert werden muss, wird z.B. an den Spezialeffekten sichtbar, denn diese beweisen zwar wie leistungsfähig Heimcomputer mittlerweile geworden sind, doch an die großen CGI-Maschinen kommen sie nicht heran. Wenn z.B. einige Vampire vergehen, dann soll es so aussehen wie bei Blade, doch herumgekommen ist ein schlechterer Effekt als im Ego-Shooter "Doom 3", wenn die Höllenwesen sich auflösen. Die Dialoge weisen auch die eine oder andere Perle auf wie z.B. " Vorsicht. Er ist ein Kardinal, er wird auch "Der Kardinal" genannt…". Auch bei den vielen agierenden Charakteren erweist sich der Griff ins Panoptikum als unglücklich, denn die Bedienung von Stereotypen reicht nicht aus, um einen Film wirklich interessant zu machen.
Trotz aller genannten Schwächen passt es in der Mehrheit und es bereitet schon einiges Vergnügen, der attraktiven Rebecca in ihrem Kampf gegen die Vampire zuzusehen. Mal tritt sie so cool auf wie der Daywalker persönlich, dann wieder wirkt sie so verführerisch spröde wie Lara Croft, um dann so zickig zu sein, wie man es hin und wieder von den ganz normalen Frauen kennt. Es haben sich allerdings auch einige Patzer eingeschoben, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass auch Rebecca nicht im Sonnenlicht existieren kann und kurz darauf eine Szene auftaucht, in der sie Sonnenstrahlen auf einem Friedhof ausgesetzt wird. Nix Passiert. Oder aber wenn die Verantwortlichen von Projekt 571 ihr erklären, man habe ihr Leben gerettet, nachdem sie tot war, dann ist das schon ein wenig merkwürdig. Ach, und Spiegelbilder haben die Vampire, entgegen der Mythologie, auch. Die übrigen kleinen Patzer sollte der geneigte Zuschauer dann aber doch besser selbst entdecken.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist zunächst etwas unentschlossen, da zu Beginn des Films eine stärkere Körnung zu erkennen ist. Nach rund 15 Minuten ist aber Schluss damit und die Optik stimmt wieder. Der Ton ist zwar nicht überragend, reicht aber vollkommen aus für ein B-Movie.
Als Bonusmaterial gibt es für die Werbung Teaser und Trailer. Danach kommen noch eine Bildergalerie mit einem Blick hinter die Kulissen und einer für das Artwork. Das war es dann aber auch schon.
Fazit:
"The Vampire Hunter" ist ein ordentliches B-Movie mit einem echten Unterhaltungsfaktor. Der Film wird wahrscheinlich keinen Kultstatus erreichen, doch für Freunde des Genres ist es sicherlich ein Streifen, der des Öfteren mal in den Player gelegt wird.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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91:21 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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- Trailer
- Teaser
- Bildergalerie Hinter den Kulissen
- Bildergalerie Artwork
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The Vampire Hunter
The Witches Hammer
B-Horror mit Spaßfaktor
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
GB, 2006 Regie: James Eaves Drehbuch: James Eaves Darsteller: Stephanie Beacham, Claudia Coulter, Jonathan Sidwick, Jason Tompkins, Tom Dover
Label :
Epix
Verkaufsstart : 16.08.2007
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