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DVD-Besprechung - The Stink of Flesh
Story:
In einer Welt voller Untoter ist jeder Tag ein neuer Tag im Kampf um das nackte Überleben. Die einen schließen sich ein, während andere täglich ihren Aufenthaltsort wechseln. Matool (Kurly Tlapoyama) ist so ein Wanderer, der sich im Nahkampf mit den Zombies auseinandersetzt. Eines Tages trifft er auf Nathan (Ross Kelly), der ihn für seine Frau Dexy (Diva) überwältigt und als Sexspielzeug mit nach Hause nimmt. Wider Erwarten entsteht zwischen allen Beteiligten eine Art von Zusammenhalt, der allerdings gefährdet wird, als Soldaten auftauchen.
Meinung zum Film:
Eines kann der Zuschauer von "The Stink Of Flesh" nicht sagen, nämlich, dass der Zombiestreifen unblutig wäre. Es gibt etliche und detailreiche Effekte, die in ihrer Qualität weitgehend recht ordentlich sind. Sehr variabel ist die Verwendung des Kunstblutes, das mal heller oder dunkler, mal flüssiger und mal zähflüssiger ist. Das ist aber nur eine Kleinigkeit angesichts der Menge der Spezialeffekte. Der Trashstreifen hat zwar keine Jugendfreigabe erhalten, was auch sicherlich nicht angestrebt wurde, aber es gab auch keine Schnittauflagen und der Film kam offenbar locker durch die erste Prüfrunde. Interessanterweise geht die Hauptfigur des Matool gern erst mal in den Nahkampf mit den mordlüsternen Zombies, anstatt auf Fernwaffen zu setzen. Dies unterstützt sein Markenzeichen im Kampf gegen die Wiedergänger, er vernichtet sie gern mit einem in den Schädel geschlagenen Nagel.
Inhaltlich gibt es keine Überraschungen, von daher ist Regisseur Scott Phillips ("Science Bastard") keine wirkliche Innovationskanone. Vielmehr verfolgt er den typischen Zombieplot, den der Filmfan schon aus unzähligen Produktionen kennt: eine Gruppe von bunt zusammengewürfelten Menschen versucht zu überleben und sich gegen die Untoten zu behaupten. Dieser Versuch wird traditionell von innen gestört, in diesem Fall sind es Eheleute, die eine freizügige Auffassung von Partnerschaft haben. Urplötzlich kann Nathan es nicht mehr ertragen, dass da jemand seine Frau Dexy besteigt, ein Gefühl, das er bereits kennt. Doch in dieser prekären Situation ist dies der Anfang vom Ende, da der so wichtige innere Zusammenhalt der Gruppe der Überlebenswilligen empfindlich gestört wird.
Für nur 3.000 Dollar wurde der Trashfilm gedreht, was vor allem bei den Darstellern zu erkennen ist. Gerade die zweitrangigen Rollen kann man gut durch ihr eher hölzernes Spiel erkennen. Leider gilt dies auch für die Synchronisation- Während die Hauptrollen ordentlich gesprochen werden, wird es bei den anderen Parts etwas mauer. Bei den Dialogen taucht immer wieder mal ein leicht unterschwelliger Humor auf, ohne jedoch das Ganze in Richtung Horrorkomödie zu bringen. Die filmische Umsetzung ist weitgehend in Ordnung und überbrückt den einen oder anderen logischen Fehler der Handlung. Untermalt wird der Horrorfilm von deftigen Gitarrensounds, die dem Ganzen einen gewissen stimmungsvollen rustikalen Anstrich geben.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild im Format 1.33:1 ist weitgehend in Ordnung und verfügt über satte und kräftige Farben. Einzig der Kontrast hätte besser ausfallen können. Der Ton bietet zwar auch das eine oder andere Raumklangerlebnis, bleibt aber unter dem Strich nur befriedigend. Besser als die englische Dolby-Digital-2.0-Variante ist er allerdings auf jeden Fall.
Einziges Extra ist der Trailer zum Film.
Fazit:
"The Stink Of Flesh" ist ein Trashfilm, der Freunden des Genres sicherlich gefallen wird. Qualitativ ist die 3.000 Dollar-Produktion ansehnlich und die schlimmen Bildqualitäten anderer Billigproduktionen werden erfreulicherweise nicht geboten.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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79:02 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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The Stink of Flesh
The Stink of Flesh
Zombies, Sex und Gitarrensound
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: Scott Phillips Drehbuch: Scott Phillips Darsteller: Kurly Tlapoyawa, Ross Kelly, Diva, Billy Garberina, Kristin Hansen
Label :
Atomik Films
Verkaufsstart : 23.08.2007
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