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DVD-Besprechung - Die wilden Siebziger - Staffel 4
Story:
Die kleine Stadt Point Place in den USA kann sich den Veränderungen der Zeit und der Gesellschaft genauso wenig entziehen wie der Rest der schönen Welt. So erleben auch ihre Einwohner den Einfluss der Flower Power mit voller Wucht, insbesondere die Jugend der kleinen Gemeinde. Eine handvoll Jugendlicher macht in der Zeit von knisterndem Polyester und bunten Farben die Pubertät durch mit allen Dingen, die dazu gehören. Eltern wie der strenge Red (Kurtwood Smith) haben alle Hände voll zu tun, um den leicht rebellischen Nachwuchs im Zaum zu halten.
Meinung zum Film:
Die vierte Staffel der amerikanischen Erfolgscomedy steht den Vorgängern in nichts nach und bietet den Zuschauern die gewohnt souveräne Unterhaltung, mit der sich die Serie weltweit einen wirklich guten Namen gemacht hat. Der Humor seitens der Jugend ist stets unterschwellig auf eine Konfrontation mit dem Establishment eingestellt und der Wortwitz hat es von platten Sprüchen bis hintergründen und nachdenkenswerten Sätzen in sich. Die bewährte Altersfreigabe ab 12 Jahren ist weiterhin aktuell, da wiederum durchaus auch ernsthafte gesellschaftliche und persönliche Themen in der Serie humorvoll ausgewertet werden. Hierin liegt auch einer der Erfolgsgründe der Comedy, denn sie bleibt stets nachvollziehbar und ist inhaltlich sicherlich auch heute noch aktuell. Das Erwachsenwerden zum Beispiel folgt immer wieder demselben Schema.
Die Sendereihe setzt sich konsequent fort und Donna und Eric sind tatsächlich getrennt. In einer durchlittenen Nacht wünscht sich Eric, dass er den ersten Kuss mit seiner Donna nie erlebt hätte, doch ein Engel, auf Wunsch sogar mit Flügeln, zeigt ihm, was passiert wäre, wenn sie dieses Erlebnis nie miteinander gehabt hätten. Was der Liebeskranke da sieht, verschlägt ihm den Atem. Die Clique macht sich auf zu einem Freizeitpark, in dem der etwas orientierungslose Kelso verloren geht. Doch seine Freunde können ihn trotz intensiver Suche nicht wieder finden, sitzt er doch hoffnungsvoll im Fundbüro - schlauer Kelso. "Keine Trennung ohne eine Chance auf die Töchter anderer Mütter" denkt sich Eric und sammelt auf einer Trennungsmitleidstour eine Menge an Telefonnummern, nachdem er den anwesenden Damen sein Herz ausgeschüttet hat. Donna findet dies gar nicht lustig, zumal die Mädels für den gemeinsamen Kumpel Hyde gedacht sind, damit dieser endlich eine Freundin findet. In den weiteren Folgen verzichtet Jackie auf eine Trennung von Kelso, wodurch ihr Vater ihr einen schönen Geldbetrag entzieht. "Egal", denkt sich die nervige Dunkelhaarige, denn dann wird sie eben Schneekönigin in der Schule, doch auch hier muss sie eine derbe Niederlage hinnehmen.
Natürlich haben die schöpferischen Kräfte auch wieder auf den perfekten Look der guten alten siebziger Jahre geachtet und auch bei den Dialogen gut aufgepasst, dass sich keine "modernen" Ausdrücke in die Geschichten geschlichen haben. Für die Drehbuchautoren war das natürlich sicherlich eine kleine Fleißarbeit. Der letztlich gefundene Serientitel "That Seventies Show" war der Gewinner aus insgesamt fünf möglichen Kandidaten, denn die anderen hießen "Teenage Wasteland", "Feelin' Alright", "Reeling In The Years" und "The Kids Are Alright". Beim Austauschstudenten Fez haben sich die Autoren einen kleinen Gag mit dem Publikum geleistet, denn sie haben ihm nie eine echte Staatszugehörigkeit an den Leib geschrieben. Es sollte zwar völlig offen bleiben, woher er kommt, doch seine Namenswahl war sehr wohl geplant, denn er sollte die lautmalerische Abkürzung für "Foreign Exchange Student" sein.
Digitale Aufarbeitung:
Wie schon gewohnt ist das digitalisierte Bild deutlich besser als im analogen Kabelempfang. Der Ton reicht völlig für eine Fernsehserie aus und bietet solide Unterhaltung.
Bei den Extras wird der Zuschauer zunächst in vier Minuten expressartig durch die vierte Staffel geführt. Zusätzlich gibt es ein kleines Making Of, welches kurze Eindrücke von Ideen zur Serie und deren Umsetzung einbringt. Den Darstellerinnen Laura Prepon und Mila Kunis ist jeweils ein kleines Kapitel gewidmet, in denen sie einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Erfahrungen aus der Serie geben. Bei einigen Episoden gibt es einen Audiokommentar von Regisseur David Trainer, der allerdings deutsche Untertitel vermissen lässt. Der obligatorische Trailer zur Serie wurde nicht vergessen.
Fazit:
Auch die vierte Runde der beliebten Comedyreihe "Die wilden Siebziger" bietet wieder eine Menge an Humor, der mit einem nachvollziehbaren Alltag kombiniert wurde. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal in der Zerrissenheit von Eric und Donna, die sich nun endgültig getrennt haben und dennoch darunter leiden. Technisch erwartet den Zuschauer eine gute TV-Umsetzung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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27 Episoden a ca. 22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar von David Trainer
- Trailer
- Making Company
- Ein Blick zurück auf Season 4
- Flashback Laura Prepon
- Flashback Mila Kunis
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Die wilden Siebziger - Staffel 4
That '70s Show - Season 4
Quietschbunte vergnügliche Fortsetzung der Kultserie
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2001 Regie: Bonnie Turner, Terry Turner, Mark Brazill, David Trainer Drehbuch: Bonnie Turner, Terry Turner Darsteller: Ashton Kutcher, Danny Masterson, Debra Jo Rupp, Kurtwood Smith, Laura Prepon, Mila Kunis
Label :
Sunfilm Entertainment
Verkaufsstart : 17.08.2007
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