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DVD-Besprechung - Mitten ins Herz
Story:
Alex Fletcher (Hugh Grant) lebt noch immer vom Ruhm, den er in den 80ern als Mitglied des Pop-Duos "Pop" mit einer Hitsingle einheimsen konnte. Mitten in einer 80er-Revival-Mode bekommt er von
Cora (Haley Bennett), einer der aktuell angesagtesten Sängerinnen das Angebot, einen Song für ihr neues Album zu schreiben. Da er selbst seine Stärken eher im Finden der richtigen Melodien hat, sucht er nach einem Songschreiber und trifft dabei durch Zufall auf seine Blumenpflegerin Sophie Fischer (Drew Barrymore). Beide beginnen an einem Song zu arbeiten und kommen sich dabei gegenseitig immer näher.
Meinung zum Film:
Die 80er-Jahre wurde musikalisch geprägt von Popbands wie "Duran Duran" oder "Wham!" und auch noch heute gibt es nicht wenige, die ihre typischen Synthieklänge gleich erkennen. Zusammen mit den Klängen kommen dann auch meist Bilder von poppigen Farben und schwarz-weißen Mustern auf, wie sie zu der Zeit immer wieder in Clips und der Kleidung der Bandmitglieder zu bewundern waren. Die Musikvideos bestanden aus Aufnahmen der Band, gerne mit Splitscreen-Aufnahmen, und erzählten dabei oft eine dramatische Liebesgeschichte, die vor allem durch überzogene Gestik und Mimik geprägt war. All das präsentiert Regisseur Marc Lawrence ("Ein Chef zum Verlieben") auch gleich zu Beginn von "Mitten ins Herz", wo der große Erfolg von Pop in dem Musikvideo "Pop! Goes my heart" zu sehen ist Das Flair stimmt eindeutig und wer die Zeit live miterlebt hat, wird keinen Zweifel daran haben, dass der Song nicht tatsächlich aus dieser Zeit stammt.
Mit Hugh Grant ("Notting Hill") in der Hauptrolle gibt es den "Englishman in New York" geboten, der seine britischen Wurzeln nicht verstecken kann, was aber nicht weiter störend ins Gewicht fällt. Störender ist es da schon, dass die Chemie zwischen Hugh Grant und Filmpartnerin Drew Barrymore ("Drei Engel für Charlie") in Sachen Liebesbelangen nicht so perfekt erscheint. Wo es zwischen den Beiden perfekt funktioniert ist in Sachen Freundschaft und Zusammenarbeit. Solange es nicht um die Liebe zwischen ihnen geht, ergänzen sie sich wunderbar und sie können reichlich Sympathiepunkte sammeln. Drew Barrymore wird mit laufender Spielzeit immer mehr zum Fixpunkt in der Geschichte und drängt Hugh Grant immer wieder ein wenig in den Hintergrund. Bemerkenswert ist bei den Darstellern auch Kristen Johnston ("Hinterm Mond gleich links") in der Rolle von Sophies Schwester, die schon seit ihrer Jugendzeit ein großer Fan von "Pop" ist und von daher natürlich ganz versessen darauf ist, ihr großes Idol Alex Fletcher kennen zulernen.
"Mitten ins Herz" funktioniert in erster Linie ganz sicherlich durch die Charaktere, denn die Geschichte ist viel zu dünn, als dass sie für sich betrachtet funktionieren könnte. Ein weiterer Pluspunkt für das Gelingen ist sicherlich auch das 80er-Jahre-Flair und der Einblick, wie die einstigen Stars heutzutage klar kommen müssen. Es handelt sich bei dem Film ohne jeden Zweifel um ein Werk, welches man sich besser mit dem Herz und seinen Emotionen ansieht und dem Verstand dabei einfach mal gut 1,5 Stunden Pause gönnt. Dann, und nur dann wird das Filmerlebnis auch zu einem höchst zufriedenstellenden Erlebnis, das den Zuschauer mit einem guten Gefühl zurücklässt. Denn selbst wenn die Geschichte reichlich konstruiert erscheint und obwohl Hugh Grant als Popstar nur bedingt funktioniert, versteht es der Film sein Publikum träumen und es trotz nicht ganz stimmiger Chemie zwischen den Protagonisten darauf hoffen zu lassen, dass sich Alex und Sophie am Ende doch noch verliebt in den Armen liegen werden.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild hinterlässt einen positiven Eindruck und weiß ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen zu überzeugen. Gleiches gilt für den stets klar verständlichen Ton in Dolby Digital 5.1.
Als Extras gibt es ein paar nicht verwendeter Szenen, die dem Film teilweise recht gut gestanden hätten, um manche Zusammenhänge näher zu erklären. Es folgen ein paar Minuten verpatzter Szenen und ein eher werbeorientiertes Making of, das nur wenig Hintergründe liefern kann. Den Abschluss macht der Clip "PoP! Goes my heart" in voller Länge.
Fazit:
"Mitten ins Herz" ist eine inhaltlich weitgehend leere Liebeskomödie, die vor allem von der Chemie zwischen Drew Barrymore und Hugh Grant lebt, welche aber in den Liebesszenen nicht mehr ganz stimmig erscheint. Trotzdem hofft man als Zuschauer auf das zu erwartende Happy End und erfreut sich dabei an herrlich leichter Unterhaltungskost zum Wohlfühlen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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99:48 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch |
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Bonusmaterial:
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- Nicht verwendete Szenen
- Verpatzte Szenen
- Note für Note: Making of von "Mitten ins Herz"
- Musikvideo "Pop! Goes my heart"
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Mitten ins Herz
Music and Lyrics
Locker-Leichte Liebeskomödie mit 80's-Flair und einer höchst bezaubernden Drew Barrymore
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Marc Lawrence Drehbuch: Marc Lawrence Darsteller: Drew Barrymore, Hugh Grant, Kristen Johnston, Brad Garrett, Campbell Scott, Scott Porter, Haley Bennett, Aasif Mandvi
Label :
Warner Home Video Germany
Verkaufsstart : 17.08.2007
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