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DVD-Besprechung - Terramare - Die Welt der Meere
Story:
Das Meer ist immer noch voller Geheimnisse. Aber es ist auch ein gewaltiger Lebensraum und ein Raum, in dem ein ewiger Kreislauf zwischen Fressen und gefressen werden herrscht. Sieben Jahre lang wurde gedreht, um die sechsteilige Dokumentation zusammenzustellen, in der Delfine, Haie, Eisbären, Pinguine, Killerwale und Pottwale näher beobachtet werden. Das Leben und das Sterben der Tiere und Fische wurden dabei dokumentiert.
Meinung zum Film:
Es gibt mit Sicherheit zahlreiche Dokumentationen über das Meer, wie zum Beispiel „Der blaue Planet“, ebenfalls bei Polyband erschienen. Und so stellt sich mit Sicherheit die Frage, warum man nun gerade diese Box, die zudem mit dem Titel „Terramare“ auch noch sehr nahe liegt, noch zusätzlich kaufen sollte, oder stattdessen. Dabei gibt es gute Gründe sich dafür zu entscheiden. Denn jede dieser Boxen hat etwas Besonderes an sich und so auch „Terramare“. Hier ist es vor allen Dingen die Konzentration auf einzelne Tiergruppen, die den Erfolg bringt und die die Box zu etwas Besonderem macht. Besonders sticht dabei die Geschichte rund um den verlorenen Delfin heraus, die mit am dramatischsten dokumentiert wurde. Ein einsamer Delfin, dessen Gruppe ihn verlassen hat und der deswegen kaum zum Überleben fähig ist, ist anrührig und kann besonders gut den Zusammenhalt bei diesen Meeressäugern einfangen. Diese leben wie Familien in Gruppen zusammen und können nur durch ihre Zusammenarbeit überleben. Wie wichtig deren gemeinsame Intelligenz ist, wird im Making Of auf der dritten DVD deutlich, als eine Gruppe Delfine einen Kameramann vor einem Hai rettet.
Und auch wenn es wie weiter oben geschrieben bereits zahlreiche Dokumentationen über das Meer gab, so gibt es doch auch hier wieder einige neue oder sagen wir eher manche noch unbekannte Dinge zu entdecken. Dass die Haie nicht nur Jäger sind, sondern einige von ihnen ausgewiesene Aasfresser darstellen, ist etwas, was im Bewusstsein einiger Zuschauer eher selten auftauchen wird. Aber die Haie erfüllen auch einen wichtigen Job bei der Beseitigung von Kadavern aller Art, wie zum Beispiel einem toten Pottwal. So wird das Gleichgewicht der Natur bewahrt und Haie bekommen eine etwas andere Rolle verpasst. Die Dokumentationen zeigen überhaupt sehr viele Details, vor allen Dingen vom Kreislauf des Lebens. Sieht man in manchen Dokumentationen vielleicht einmal eine Szene aus der Jagd, so steht diese hier im Vordergrund – und das zu Recht. Denn schließlich besteht das Leben vieler Bewohner dieses Planeten in der Hauptsache aus der Jagd und dem Fressen der Beute. Es mag zwar grausam sein dies auf dem Bildschirm zu sehen, aber so ist nun einmal das Leben.
Oft werden Dokumentationen mit Musikstücken hinterlegt und es ist zugegebener Maßen nicht gerade einfach unter Wasser Töne aufzufangen. Aber hier hat die Crew, die diese Dokumentationen produziert hat, ganze Arbeit geleistet. Selten waren die Klickgeräusche von Delfinen oder die Gesänge von Walen so schön zu hören. Insbesondere dieses Detail machen die Reihe zu etwas Besonderem. Über ein Detail darf man freilich geteilter Auffassung sein: Ob Eisbären nun wirklich mit in eine Meeres-Reihe gehören ist zumindest fraglich. Sicher ernähren sie sich viel von Meeresbewohnern und verbringen auch Zeit im Wasser. Aber sind sie nicht doch eher Landbewohner? Der Zwiespalt dürfte nicht einfach aufzulösen sein. Insgesamt ist die Zusammenstellung der Themen jedoch sehr gut gelungen und man darf sich auf ein großes Sehvergnügen freuen.
Digitale Aufarbeitung:
Die DVD präsentiert sich mit einem guten Bild, das einen guten Kontrast und lebendige Farben mitbringt. Der Ton präsentiert sich ebenfalls in einem guten Licht, ist allerdings nur in DD 2.0 auf der DVD enthalten.
Als Special Feature ist ein knapp halbstündiges Making Of enthalten, das Einblicke in die Produktion der Filme gibt und vor allem zeigt, wie nahe die Kameraleute an den Tieren dran waren und welchen Gefahren sie dabei ausgesetzt waren.
Fazit:
„Terramare“ präsentiert die Welt der Meere in einem etwas anderen Licht, als andere Dokumentationen. Die Konzentration auf einzelne Tiere ist eine gute Idee und wird konsequent umgesetzt. Der Sound vermittelt die Unterwasserwelt sehr, sehr gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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6 Episoden à ca. 50 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Terramare - Die Welt der Meere
Terramare
Schwimmen mit den Fischen
Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Frankreich, 2007 Regie: Bertrand Loyer, Cyril Barbancon, Jerome Bouvier Drehbuch: - Darsteller: -
Label :
Polyband
Verkaufsstart : 28.09.2007
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