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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Fury

Story:
Joe Clark (Bobby Diamond) ist ein Waisenjunge, der sich durchs Leben schlägt und Pferde über alles liebt. Das Schicksal führt ihn auf de Ranch des Pferdezüchters Jim Newton (Peter Graves), der den Jungen schnell in sein Herz schließt, da der Bursche erfrischend offen und ehrlich ist. Da passt es ganz gut, dass Joe auch schnell das Vertrauen zu dem gerade eingefangenen schwarzen Hengst Fury aufbaut. Gemeinsam mit dem Pferd erleben die Bewohner der Broken Wheel Farm so manches gefährliche Abenteuer.

Meinung zum Film:
Der Mensch ist, im Allgemeinen, sehr tierlieb und bei bestimmten Gattungen hat sich über die Jahrtausende ein tiefes Vertrauensverhältnis gebildet. So gilt z.B. der Hund als der treueste Freund des Menschen und das macht Tiere natürlich auch für die Film- und Fernsehindustrie enorm interessant. Nachdem 1954 ein Collie namens „Lassie“ die Herzen der Zuschauer eroberte, folgte 1955 der Rappe „Fury“ auf den Bildschirm. 114 Folgen sollten seine Abenteuer dauern, die auf einem Jugendbuch von Albert G. Miller basieren. Aber das schwarze Pferd sollte später zu weiterem, wenn auch zweifelhaftem Ruhm kommen, denn eine Band verewigte seinen Namen in dem ihren: „Fury In The Slaughterhouse“.

Die Folgen sind stets nach einem gleich bleibenden Muster gestrickt und so helfen entweder der kleine Joe mit seinem Vormund Jim Newton dem eleganten Vierbeiner, oder das Pferd hilft jemandem aus der Patsche. Reich an moralischen Werten, transportiert die Kinderserie auch stets, wie sich z.B. Kinder ordentlich verhalten, dass man nicht lügen darf und das Erwachsene sich auch mal irren können und ihnen daher auch großherzig verziehen werden sollte. Wer diese alten Serien damals noch persönlich am Fernsehen erlebt hat und heute nochmals die Möglichkeit hat, sie sich anzusehen, wird oft enttäuscht. Der Zuschauer fragt sich, ob das wirklich die Herzenssendereihe gewesen sein kann, angesichts von banal wirkenden Handlungen, mäßigen Schauspielern und schwachen technischen Qualitäten. Können einige noch dem mittlerweile höheren Anspruch genügen, so schüttelt man bei anderen traurig und einer schönen Kindheitserinnerung beraubt, den Kopf. Dies könnte auch bei „Fury“ passieren und ein echter Fall für eingefleischte Nostalgiker sein.

Die erste Folge ist sehr simpel und unaufgeregt angelegt, soll sie doch die neuen Figuren erst einmal beim Zuschauer bekannt machen. Der Straßenjunge Joe wird in die Obhut des Ranchbesitzers Jim Newton gegeben, denn dieser will dem Jungen eine Chance als Helfer bei der Pferdezucht geben. Joe ist begeistert und freundet sich mit dem gerade gefangenen Wildhengst Fury an. Leider meint einer der Cowboys, den Rappen mit einer Peitsche erziehen zu wollen und dabei wird Joe von dem flüchtenden Tier verletzt. Trotz aller Beteuerungen glaubt Jim, dass sich der Junge ohne Aufsicht dem Pferd nähern wollte. Glücklicherweise klärt sich alles auf und zwischen den Dreien entsteht eine erste zarte Freundschaft. In den weiteren Folgen wird Fury verdächtigt, den Pferden eines anderen Züchters zur Flucht verholfen zu haben und dieser fordert den Tod des schlauen Pferdes. Schließlich wird ein wilder Schimmel der Tat überführt. Aber auch Joe gerät in Gefahr, als er von einem tollwütigen Hund gebissen wird und seine Verletzung nicht ernst nimmt. Die Zeit verrinnt und der Junge droht unrettbar an der Tollwut zu erkranken. Im letzten Moment findet ihn Fury.  

Digitale Aufarbeitung:
Leider wurde am Bild nicht in Gänze sauber umgesetzt und so gibt es durchaus Blitze und Dropouts. Zeitweise wirkt das Bild zudem ein wenig unruhig und ein Rauschen ist ebenso erkennbar. Der Ton ist natürlich keine Offenbarung und kann aufgrund des Alters des Ausgangsmaterials auch nicht wirklich kritisiert werden. Irgendwie wirkt die etwas antiquierte Akustik angenehm nostalgisch.

Als Extra gibt es den originalen US-Trailer sowie ein 6-Seiten-Booklet mit einigen Hintergrundinfos zur Serie, die allerdings etwas unsortiert wirken. Schick und durchdacht hingegen ist die nette Holzbox, die innen durch eine Strohoptik überrascht.

Fazit:
„Fury“ ist sicherlich einer der berühmtesten Tierserien, die es gegeben hat, allerdings wirken die Geschichten aus der heutigen Sicht sehr simpel gestrickt und ein wenig altbacken. Die nicht so ganz optimale technische Umsetzung wird dann wohl eher die echten Fans der Sendereihe interessieren. Letztlich muss hier jeder für sich ein Urteil bilden.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 06
1,33:1
1,33:1
24 Folgen a ca. 25 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 1.0
Dolby Digital 1.0
Englisch
Dolby Digital 1.0
Dolby Digital 1.0
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Der Original US-Vorspann
  • Booklet
Fury - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Fury – Season 1
Fury – Season 1

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Fury – King of the wild Stallions


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1955-1960
Regie:
Ray Nazarro, Sidney Salkow
Drehbuch:
Albert G. Miller, Leon Fromkess
Darsteller:
Bobby Diamond, Peter Graves, William Fawcett, Roger Mobley, Jimmy Baird

Label Deutschland :
Polyband
Verkaufsstart Deutschland :
26.10.2007