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DVD-Besprechung - Rexx, der Feuerwehrhund
Story:
Rexx ist ein Star. Ein tierischer Star. Er ist der Filmhund schlechthin und hat sich auch schon ein paar Allüren zugelegt. Eines Tages geht ein Filmdreh völlig daneben und Rexx geht verloren und gilt fortan als tot. Über kleinere Umwege kommt er zu Shane (Josh Hutcherson), einem Halbwaisen, der mit seinem Vater Connor (Bruce Greenwood) versucht über die Runden zu kommen. Connor ist Leiter einer kleinen Feuerwehrwache, die auf dem absteigenden Ast ist und niemand weiß, wann die Wache evtl. wegen Erfolglosigkeit geschlossen wird. Da kommt Rexx, den Shane Dewey getauft hat, gerade recht, denn der kluge und lernfähige Hund möbelt den angekratzten Ruf der Rettungseinheit gehörig auf.
Meinung zum Film:
Mit „Rexx, der Feuerwehrhund“ ist den Produzenten ein netter Familienfilm gelungen, der sowohl seine witzigen, aber auch sehr spannende Seiten hat. Die lustigen Szenen gibt es fast ausschließlich in Kombination mit dem Hund, was ihn natürlich umso sympathischer wirken lässt. Den spannenden Part liefert die Story selbst, denn der aufgeweckte Knabe und der kluge Hund lösen eine rätselhafte Serie von Brandstiftungen und sind dem Brandschatzer schnell auf den Fersen. Bei aller Dramatik und Spannung bleibt das Geschehen jederzeit kindgerecht und die Geschichte leicht verfolgbar. Die großen Zuschauer werden zwar schnell erkennen, dass das Erzählmuster ein typisches ist, doch die solide Inszenierung macht dies schnell wieder wett.
Die Geschichte beginnt schon sehr schräg und der Hundestar Rexx hat ein kleines Motivationsproblem am Set. Eine Mitarbeiterin trug eine Jacke im Dalmatinerstil und das erinnerte den sensiblen Rüden daran, dass eine solche Hundedame seine Avancen zurück wies. Da kommt schon Frust auf. Frisch motiviert stürzt er sich mit seiner falschen Fönwelle in die Arbeit für einen gefährlichen Stunt, doch ein Blitz befördert ihn, ohne Fallschirm, aus einem Flugzeug. Zu seinem unglaublichen Glück landet er auf einem offenen Tomatenlaster und überlebt, doch die Crewmitglieder halten ihn für tot. Auf der Suche nach seinem Herrchen stößt er mit dem Jungen Shane zusammen und durch verschieden Umstände bleibt er bei ihm und entwickelt sich vom ungeliebten Haustier zum besten Freund. Nebenbei wird Rexx/ Dewey auch noch zum Feuerwehrhund ausgebildet, was zunächst für den Filmstar einiges an Arbeit bedeutet und er auch seine Angst vor Feuer überwinden muss.
Wer glaubt, dass es nur einen Hund namens Rexx bzw. Dewey beim Dreh gab, der sieht sich getäuscht, denn nicht weniger als vier beste Freunde des Menschen haben sich die Rolle geteilt. Ein Hund kann nun mal nicht alle Tricks und so kam es zu der abwechslungsreichen Arbeit von Arwen, Frodo, Rohan und Stryder. Wer genau bei den Hundeszenen hinsieht, kann erkennen, wie sehr der Hund auf die Kommandos seines Trainers bzw. seiner Trainerin achtet und auch den Blickkontakt sucht. Man meint, der Hund sähe die Schauspieler an, doch in Wirklichkeit achtet er zumeist auf seine Bezugsperson, die neben den Schauspielern unsichtbar platziert wurde.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bid ist gut und es zeigen sich nur leichte Überblendungen bei einigen Szenen bei Tageslicht. Ansonsten sind die Farben satt und der Kontrast ordentlich. Der Ton ist vor allem zum dramatischen Ende hin besonders intensiv und überzeugt mit einem ausgewogenen Bass.
Die Featurette ist in mehrere Kapitel eingeteilt und dauert insgesamt knapp über 14 Minuten. Hier gibt es kurze Infos zu den Dreharbeiten und auch zum Tiertraining. Der Storyboardvergleich zeigt sehr schön, wie eine Idee auf dem Papier letztlich in die Realität umgesetzt wird. Knapp über zwei Minuten an gelöschtem Material wird dann auch noch gezeigt, u.a. das ursprüngliche Ende des Films. Etwas merkwürdig sind hier die langen Übergänge von Szene zu Szene. Etwas ärgerlich bei fast allen Extras sind die deutsche Untertitel und die Tatsache, dass keine Synchronisation angeboten wird. Kleinere Kinder sind mit den Untertiteln ganz einfach überfordert und somit sind sie für die Hauptzielgruppe untauglich. Unverständlich. Bei der Casting Session wird darauf eingegangen, warum ausgerechnet Rexx ausgesucht wurde und mit welchen grundsätzlichen Überlegungen an diesen Hundefilm herangegangen wurde. Die Interviews sind mit einer Gesamtlaufzeit von etwas über vier Minuten kurz gehalten und eher belanglos, genauso wie das Making Of, das knapp über fünf Minuten Spieldauer hat. Gleich drei Bildergalerien stehen zur Verfügung wie auch der deutsche und der englische Trailer zum Film.
Fazit:
„Rexx, der Feuerwehrhund“ ist gute Familienunterhaltung, bei der große und kleine Zuschauer sicherlich ihren Spaß haben und bei den spannenden Szenen sicherlich mitfiebern werden. Einziges ärgerliches Manko bei der Umsetzung der DVD ist die fehlende Synchro bei den Extras.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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106:39 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Featurettes
- Vergleich Storyboard - Film
- Gelöschte Szenen
- Casting Session
- Kurzinterviews
- Making Of
- Fotogalerien
- Trailer
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Rexx, der Feuerwehrhund
Firehouse Dog
Lassies feuriger Erbe
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Kanada/USA, 2007 Regie: Todd Holland Drehbuch: Mike Werb, Michael Colleary, Claire-Dee Lim Darsteller: Josh Hutcherson, Bruce Greenwood, Bill Nunn, Scotch Ellis Loring, Mayte Garcia
Label :
Kinowelt Home Entertainment
Verkaufsstart : 14.12.2007
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