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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Headhunter

Story:
Die junge Sarah (Christi Clainos) wird von einem vermeintlichen Verehrer bedrängt und flieht vor ihm. Doch aus Angst um seine Karriere tötet er die Blondine, indem er sie köpft und den Kopf an sich nimmt. Zehn Jahre später sucht der Versicherungsagent Ben (Benjamin John Parillo) eine neue Herausforderung und eine gleichzeitig höher dotierte Stelle. Sein Freund Doug Bennet (Mark Aiken) gibt ihm eine Adresse, an die er sich wenden kann und prompt bekommt er einen neuen Job. Doch die ihn vermittelnde Headhunterin entpuppt sich als ein böser Spuk und wenn Ben nicht binnen zwei Tagen ihren Kopf findet und ihn ihr zurückgibt, dann wird er einen grausamen Tod finden und auf ewig verflucht in dem neuen Büro zubringen.

Meinung zum Film:
„Headhunter“ wird auf dem Cover als Mischung aus „Tanz der Teufel“ und „Stromberg“ bezeichnet, doch dieser Ansatz ist vollkommen falsch. Es ist vielmehr ein klassisches Horrormärchen, mit dem man kleine Kinder beim Lagerfeuer erschrecken kann. Ein Mann trifft einen unsteten Geist und steht fortan unter einem bösen Fluch, dem er nur entrinnen kann, wenn er dem Geist seinen innigsten Wunsch erfüllt. Genau dieser Ansatz wurde in „Headhunter“ neu aufgelegt und zwar ohne den bitterbösen Humor a la Stromberg. Nach rund 45 Minuten Gruselgeplänkel gibt es dann endlich den ersten derben Effekt, dem dann noch der eine oder andere folgen wird. Die Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet und ein paar Spezialeffekte geschaffen, die sich auf einem guten Niveau bewegen.

Die Probleme der Hauptfigur Ben beginnen mit der Unzufriedenheit in seinem aktuellen Job als Versicherungsagent. Auf der Suche nach einem solventeren Arbeitgeber bekommt er einen heißen Tipp für eine Jobvermittlung. Schnell kontaktiert er die blonde Headhunterin Sarah und sie kennt auch prompt jemanden, der Bens Wünsche erfüllen kann, jedoch unter der Bedingung, dass die Arbeit während der Nachtschicht geleistet werden soll. Hier wird die Spannung dann sehr klassisch aufgebaut, indem Schatten huschen, Geräte unheimlich ihren Dienst tun und Personen so schnell verschwinden, wie sie kurz zuvor auch erschienen sind. Die spät einsetzenden, härteren Szenen sind sicher gesetzt, so dass die unheimliche Stimmung überwiegt und nicht durch spektakuläre Blutfontänen aufgeweicht wird.

Die Geisterstory ist, wie schon erwähnt, nicht gerade ein Ausbund an Fantasie, doch die sattelfeste Inszenierung sorgt für eine nette Stimmung. Ganz ohne Überraschungen kommt der Film aber nicht daher, es wird allerdings an dieser Stelle nicht verraten, wo der eigentliche Clou des Plots liegt. Die Überraschung sollte jeder für sich erleben. Die Sets sind gut gewählt und ergänzen sich mit der Handlung zu einer schönen homogenen Einheit. Ein kleiner Tipp am Rande: wie bei den drei Teilen von „Fluch der Karibik“ empfiehlt es sich auch den Abspann durchzustehen, denn da kommt noch was. Das wird aber hier auch nicht verraten. Selbst gucken macht Spaß.  

Digitale Aufarbeitung:
An und für sich ist das Bild ja ganz ordentlich und verfügt über eine ordentliche Schärfe. Leider leiden die Farben und der Kontrast ein wenig unter einem milchigen Gesamteindruck der über dem Bild liegt. Der Ton ist im Format Dolb yDigital 5.1 zwar deutlich besser als die Dolby-Digital-2.0-Spur, doch so richtig kann sich der Klang nicht im Raum durchsetzen.

Neben einem Audiokommentar von Regisseur Paul Tarantino und Co-Produzent und Hauptdarsteller Benjamin John Parillo. Das gibt es aber ohne Untertitel und ist teilweise nur etwas schwierig zu verstehen. Das Making Of nimmt gut 23 Minuten ein und leider fehlt auch hier jede Form der Lokalisierung. Inhaltlich ist es aber in Ordnung für Zuschauer, die doch noch ein bisschen mehr über die Entstehung erfahren möchten. Dann gibt es den Trailer noch auf deutsch und englisch, sowie einen für den amerikanischen Markt.

Fazit:
„Headhunter“ ist ein netter Geisterfilm, der auch einige Härten zeigt. Solide inszeniert und auch mit einer Überraschung ausgestattet kann er durchaus mal angesehen werden. Technisch ist die DVD soweit in Ordnung, außer, dass das Bild zeitweise zu hell ausgefallen ist.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,85:1
1,85:1
83:53 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Making Of
  • Audiokommentar von Paul Tarantino und Benjamin John Parillo
  • Trailer
Headhunter - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Headhunter
Headhunter

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Alte Gruselgeschichte neu aufgelegt


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005
Regie:
Paul Tarantino
Drehbuch:
Paul Tarantino
Darsteller:
Mark Aiken, Joseph Alfieri, Rene Ashton, Matt Bushell, Krista Carpenter, Christi Clainos

Label Deutschland :
Atomik Films
Verkaufsstart Deutschland :
22.11.2007