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Kino-Besprechung - Alvin und die Chipmunks
Story:
Der erfolglose Songwriter Dave Seville (Jason Lee) nimmt drei junge sprechende Streifenhörnchen bei sich auf, die zunächst eine Menge Chaos verursachen, allerdings auch ein beeindruckendes Gesangstalent haben. Doch als er zusammen mit den Hörnchen die Hitsingle „The Chipmunk Song“ aufnimmt, will der schmierige Musikproduzent (David Cross) die erfolgreichen Nager für sich alleine haben...
Meinung zum Film:
Wer den Trailer zu diesem Film, in dem Oberhörnchen Alvin ein Stück Streifenhörnchenkot verzehrt, gesehen hat, wird bei dieser Neufassung der beliebten Zeichentrickfiguren auf das Schlimmste gefasst sein. Allzu häufig schon waren die Produzenten von Kinderfilmen der Meinung, dass ein größtmöglicheer Anteil an Fäkalwitzen die einzige Möglichkeit sei, einen Film für ein junges Publikum interessant zu gestalten. Im ganzen Film hält sich diese Art des „Humors“ dann aber glücklicherweise in Grenzen. Außer der im Trailer zu sehenden Szene ist nur ein weiterer Witz dabei, der in eine ähnliche Richtung geht. Ansonst dreht sich der Film hauptsächlich um die Beziehung der Hörnchen zu ihrem „Ziehvater“ Dave und ihrem Aufstieg im Musikbusiness.
Die Musik nimmt überhaupt einen wichtigen Part des Films ein. Erstaunlicherweise schafft das beschleunigte Pieps-Singen von Pop-Songs es immer noch, den meisten Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, auch wenn manche der Musikstücke, die hier teilweise nach Justin Timberlake auf Helium klingen, einem dann doch auf die Nerven fallen können. Auch wenn Fans der klassischen Chipmunks vielleicht Schwierigkeiten haben werden, sich mit den CGI-Fassungen der beliebten Figuren und der R&B-lastigen Musik anzufreunden, ist die Modernisierung insgesamt doch eher behutsam vorgenommen worden. Der altbekannte Chipmunk-Song klingt nicht so viel anders als im Jahre 1958 und die Beziehung zwischen den Nagetieren und ihrem Songwriter ist so, wie man es erwarten würde. Natürlich kann man sich fragen, ob eine Modernisierung überhaupt nötig gewesen wäre, der erstaunliche Erfolg an den amerikanischen Kinokassen gibt den Produzenten allerdings Recht. Kinder werden sich diese Frage ohnehin kaum stellen und mit diesem Film wahrscheinlich eine Menge Spaß haben.
Technisch ist der Film außerordentlich gelungen. Die Chipmunks fügen sich weit besser in die realen Kulissen ein als z.B. „Garfield“ oder „Scooby Doo“ in den jeweiligen Realverfilmungen und die Animationen der Tiere sind flüssig und glaubhaft. Die beiden menschlichen Hauptdarsteller Jason Lee („Dogma“) und David Cross („Men in Black“) machen ihren Job nicht schlecht, auch wenn man ihnen an einigen Stellen anmerkt, dass die Figuren, mit denen sie interagieren, am Set nicht vorhanden waren.
Fazit:
"Alvin und die Chipmunks" ist nicht gerade ein Meisterwerk, aber doch ein unterhaltsamer Kinderfilm ist diese Modernisierung der beliebten musikalischen Streifenhörnchen geworden. Wer die tierischen Pieps-Sänger nicht grundsätzlich nervig findet, könnte mehr Spaß mit diesem Film haben als mit vergleichbaren Verfilmungen wie „Garfield“.
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Alvin und die Chipmunks
Alvin and the Chipmunks
Die Modernisierung der musikalischen Streifenhörnchen hätte schlimmer sein können.
Autor der Besprechung:
Adrian vom Baur
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Tim Hill Drehbuch: John Vitti, Will McRobb, Chris Viscardi Darsteller: Jason Lee, David Cross, Cameron Richardson, Justin Long, Jesse McCartney
Verleiher:
20th Century Fox
Kinostart : 20.12.2007
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