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DVD-Besprechung - Hogan Knows Best - Staffel 1
Story:
Hulk Hogan: Wrestler. Filmstar. Familienvater?
Stimmt schon!
Er ist Ehemann und Vater zweier Kinder. Tochter Brooke will den Durchbruch als Popstar und sein Sohn Nick ist ein aufstrebender Rennfahrer. Aber sie sind eben auch Teenager - und der Hulkster führt mit seiner Frau Linda ein straffes Regiment! Doch gibt es noch genug Freiräume für ihre eigenen Abenteuer wie z. B. einmal Golf und Tennis auszuprobieren, romantische Ausflüge zu unternehmen oder sich mit der Stadt Belleair anzulegen, um die Haustiere behalten zu können. Erleben Sie mit den Hogans die Höhen und Tiefen des Familienlebens in der ersten Season von "Hogan Knows Best".
Meinung zum Film:
"Hogan Knows Best" stellt die Hulk-Variante von "The Osbournes" dar. Auch hier verfolgt man das mehr oder weniger "alltägliche" Leben der Familie. Im Vergleich zu Ozzy & Co., sind die Hogans jedoch zumindest nicht ganz so übertrieben freakig geraten. In gewisser Weise entsprechen sie sogar noch halbwegs dem Bild einer typischen amerikanischen Durchschnittsfamilie - mit ein paar Millionen auf dem Konto und einem Vater, der Wrestler ist. Die Kinder haben allerdings die ganz normalen Teenie-Ambitionen. Sohn Nick fährt gerne ein bisschen zu schnell und "leiht" sich auch schon mal einen Golfwagen, mit dem er dann durch die Stadt düst. Tochter Brooke meint, eine begnadete Sängerin zu sein - und wäre vermutlich bei "American Idol" (dem amerikanischen Original von "Deutschland sucht den Superstar") gelandet, hätte sie nicht schon vorher einen Plattenvertrag bekommen. Natürlich ist dieser ausschließlich auf ihr gesangliches Talent zurückzuführen und nicht etwa auf ihre verwandtschaftliche Beziehung zu Papa Hulk ...
Hogans Frau Linda spiegelt das typische Klischee der reichen Schickimicki-Tante an der Seite eines Stars wider. Noch dazu blond und gerne mal im einen oder anderen Beauty-Salon, passt sie perfekt ins Tussi-Schema - während der Hulkster selbst einfach nur versucht, seine Rasselbande irgendwie unter Kontrolle zu halten. Es ist schon lustig, wie der unbezwingbare Wrestling-Superstar, der sich bei der Hotel-Reservierung am Telefon mit: "Hulk Hogan. Ja, DER Hulk Hogan. Der Größte aller Zeiten." meldet, zum eifersüchtigen und übervorsichtigen Vater wird. Da kommt es auch schon mal vor, dass er seiner Tochter einen GPS-Sender ins Auto bauen lässt, um sie bei ihrem ersten Date im Auge behalten und sicherstellen zu können, dass sie tatsächlich ins Kino und nicht etwa in die "Love Lane" fährt.
Klar, im Prinzip ist die Serie genauso sinnlos und bescheuert wie die meisten Reality-Programme. Doch wen stört's? Durch Hulk Hogans unnachahmliche Art macht das Zuschauen einfach Spaß. Da wird es auch eher nebensächlich, dass der Großteil der "zufälligen" Familien-Erlebnisse natürlich ganz offensichtlich gescriptet ist. Außerdem passt das auch wieder perfekt zum Hulkster, denn bei den diversen Wrestling-Storylines sieht es schließlich nicht anders aus. Nicht selten kommt es vor, dass sich ein großer Skandal Jahre später als komplett inszeniert herausstellt. Es ist einfach Teil der Hulkamania, dass man nie genau weiß, was echt ist und was Show. So bleibt auch abzuwarten, was man von dem Scheidungsdrama der Hogans halten soll, das in letzter Zeit durch die Medien geistert. Gerüchten zufolge könnte es sich dabei lediglich um einen finanziell cleveren Schachzug handeln - denn Sohn Nick hat vor kurzem einen gefährlichen Unfall gebaut und sieht sich nun mit hohen Schadensersatz- und Schmerzensgeld-Forderungen konfrontiert.
Digitale Aufarbeitung:
Die DVD-Umsetzung ist Paramount gut gelungen. Das Bild im TV-4:3-Format präsentiert sich mit einer erfreulich hohen Datenrate und einem unauffälligen Rauschverhalten. Da es sich um eine Reality-Show handelt, bei der die Kamera während Räumlichkeitswechseln mitläuft, überstrahlt der Kontrast ab und zu, allerdings nicht in übermäßig störendem Umfang. Den Ton gibt es, wie bei der Fernsehausstrahlung, ausschließlich in englischem Stereo mit optionalen Untertiteln in diversen Sprachen. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich.
Als Bonusmaterial enthält die Scheibe einige kurze Interviews mit den Familienmitgliedern sowie eine "Clip Show", bei der nochmals die besten "Erzähl's nicht deiner Mutter"-Momente gezeigt werden.
Fazit:
"Hogan Knows Best" ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber für Leute, die schon "The Osbournes" mochten, eine klare Empfehlung. Fans von Hulk Hogan werden sowieso ohne zu zögern zuschlagen. Die "Reality"-Show ist zwar nicht immer unbedingt realistisch, aber dafür umso lustiger - ob nun freiwillig oder unfreiwillig. Die erste Staffel wurde auf DVD gut umgesetzt, hätte aber noch ein bisschen mehr Bonusmaterial vertragen können.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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7 Folgen à ca. 20 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch |
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Bonusmaterial:
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- Interviews mit der Hogan-Familie
- Clip-Show: "Don't Tell Mom Moment"
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Hogan Knows Best - Staffel 1
Hogan Knows Best - Season 1
Hulkamania still rules - auch auf DVD
Autor der Besprechung:
Jano Rohleder
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2005 Regie: Scott Bennett Darsteller: Hulk Hogan, Linda Hogan, Brooke Hogan, Nick Hogan
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 07.02.2008
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