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DVD-Besprechung - Horror Collection
Story:
Cubbyhouse – Das Teufelshaus: In einem Kinderspielhaus ist der Teufel los und Teile einer jungen Familie fallen dem Bösen zum Opfer. Einige Jahre später zieht Lynn Graham (Belinda McClory) mit ihren Kindern in ein Haus in der Nähe ein. Die Macht des Bösen ist immer noch stark und es beginnt die beiden jüngsten Kinder der Familie in den Bann zu ziehen. Etwas Unheimliches zieht herauf und die nächste blutige Katastrophe scheint unabwendbar.
Midsummer: Die junge Sofie (Lykke Sand Michelsen) bringt sich aus unbekannten Gründen um und hinterlässt einen verzweifelten Bruder Christian (Kristian Leth). Er glaubt er hätte ihr nicht genug zugehört und dass sie noch leben könnte. Mit schwerem Herzen folgt er seinen Freunden nach Schweden um die Mittsommernacht zu feiern, doch plötzlich scheint es so als würde Sofie sich aus dem Jenseits melden, denn es tauchen persönliche Gegenstände auf.
Penetration Angst:
Helen (Fiona Horsey) ist hübsch, schüchtern und wäre eigentlich noch Jungfrau, doch ihr hinterhältiger Freund nutzt eine Situation schamlos aus. Womit weder sie noch er rechnen ist, dass sie eine tödliche Vagina hat, welche die Männer sozusagen komplett in sich aufnimmt. Da Helens Geschlechtsteil aber noch Hunger hat und immer mehr „Futter“ verlangt, gibt sie sich als Hure aus. So findet sie genug Nahrung für ihr hungriges Geschlechtsorgan.
Meinung zum Film:
In „Cubbyhouse – Das Teufelshaus“ geht der Horror von einem Kinderspielhaus aus. Abgelegen im Garten aufgebaut, war es schon einmal der Schauplatz des Schreckens. Mit dem Einzug einer neuen Familie scheint sich das schäbige Kinderhaus wieder zu regenerieren und vor allem die Kinder sind in großer Gefahr. Leider will der Funke nicht überspringen, was auch daran liegen könnte, dass die Geschichte kaum Spannung aufbaut. Pflanzenranken und Wurzeln, die Menschen attackieren kennt man hinlänglich und erfahrene Filmfreunde werden vermutlich nur müde gähnen. Was durchaus mal unterhaltsam ist, dass sind die Spezialeffekte die sowohl positives wie auch negatives zu bieten haben. Während die Ranken sehr gekünstelt wirken, ist z.B. das fliegende Sägeblatt gegen Ende ein netter Hingucker mit einschneidender Wirkung. Die rund 85 Minuten verlaufen recht zäh und gegen Ende stellt der Zuschauer erleichtert fest, dass es endlich vorbei ist.
„Midsummer“ ist da von einem etwas anderen Kaliber, da das Genre des Gruselthrillers bedient wird. Nach dem frühen Filmtod der Sofie wird die Szenerie schnell in einen Kurztrip verlegt und während des Aufenthaltes in Schweden geschehen merkwürdige Dinge. So macht sich der Zuschauer nicht nur Gedanken über die Gründe des Selbstmordes, sondern auch darüber, ob die Vorkommnisse einen menschlichen Ursprung haben, oder ob doch ein Geist aus dem Jenseits die Aufmerksamkeit auf sich lenken will. Der Spannungsaufbau ist sehr geradlinig und traditionell. Bis zum Schluss wird das Publikum geschickt im Unklaren gelassen, welchen Ursprungs die Merkwürdigkeiten sind und nebenbei gilt es auch noch das Verschwinden eines kleinen Mädchens zu klären. Der Thriller ist nicht spektakulär, aber für einen netten Filmabend im Dämmerlicht reicht es allemal und eine logische Aufklärung wird ebenfalls geboten.
„Penetration Angst“ ist der merkwürdigste Teil dieser Horror Collection. Nachdem schon der Comickünstler Ralf König das penishungrige „Kondom des Grauens“ auf die Filmwelt los ließ, ist es hier eine tödliche Vagina. Und dieses etwas andere weibliche Sexualorgan kann sogar sprechen, wobei es nicht wie bei „Harte Jungs“ um dumme Anmachsprüche handelt, sondern um die Bitte nach Nahrung („Feed me, feed me!“). Nun, die Herren, die sich der hübschen Helen sexuell nähern, sterben zwar nicht blutrünstig, aber effektvoll. Sie lösen sich auf und lediglich ihre Klamotten bleiben übrig, einschließlich des Kondoms. Der Film ist ein merkwürdiges Ganzes und sollte demnach auch mit einem zugekniffenem Auge betrachtet werden. Wer aber meint, dass die hungrige Vagina die einzige Merkwürdigkeit ist, der soll erstmal die weiblichen siamesischen Zwillinge auf der Suche nach Sex abwarten.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität der Filme ist durchweg in Ordnung. Sie haben ausgewogene Farben und zeigen keine sonderlichen Schwächen auf, bis auf „Penetration Angst“, der in dunkleren Szenen ein Bildrauschen erkennen lässt. Der Ton ist nicht spektakulär, genügt aber den Erfordernissen.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
Die „Horror Collection“ besteht aus drei Filmen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Gesamtniveau ist durchschnittlich, denn keines der Movies ist ein echter Abräumer und nur „Cubbyhouse“ hängt wirklich durch. Technisch sind die Filme ordentlich auf einer DVD untergebracht, wodurch für Extras dann kein Platz mehr war.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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Cubbyhouse - Das Teufelshaus: 84:53 Minuten
Midsummer: 92:38 Minuten
Penetration Angst: 102:42 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Cubbyhouse - Das Teufelshaus / Midsummer / Penetration Angst
Cubbyhouse / Midsummer / Penetration Angst
Durchschnittliche Horrorkompilation
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Australien / Dänemark / GB, 2001 / 2003 / 2003 Regie: Murray Fahey, Carsten Myllerup, Wolfgang Büld Drehbuch: Murray Fahey, Ian Coughlan, Rasmus Heisterberg, Wolfgang Büld Darsteller: Joshua Leonard, Belinda McClory, Lauren Hewitt, Jerome Ehlers, Kristian Leth, Laura Christensen, Tuva Novotny, John Lange, Fiona Horsey, Paul Conway, Jon Campling, James Crichton
Label :
Epix
Verkaufsstart : 14.02.2008
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