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DVD-Besprechung - The Bone Eater
Story:
Um ein teures Bauprojekt in der Wüste zu realisieren, macht Bauherr Big Jim Burns („Gil Gerard“) auch vor indianischen Kultstätten nicht halt. Unwissentlich holen sie das absolut Böse aus seinem Bann, den "Bone Eater". Dieser macht sich auch flugs daran, die Schar der Arbeiter munter zu dezimieren, was Sheriff Evans (Bruce Boxleitner) auf den Plan ruft. Bei seinen Ermittlungen erfährt er von Häuptling Storm Cloud, we für all die Vermissten verantwortlich ist und gemeinsam entwickeln sie eine Strategie, dem Bösen Einhalt zu gebieten.
Meinung zum Film:
„The Bone Eater“ ist der Beweis, dass man einen Horrorfilm drehen kann,
bei dem so wirklich gar nichts dazu taugt, dem Zuschauer die Gänsehaut
über den Rücken zu treiben. Dieses B-Movie ist sogar unwürdig, als
Trash bezeichnet zu werden. Völlig spannungsarm und langsam vergehen
die etwas über 84 Minuten Laufzeit dann auch und eine bleierne
Müdigkeit legt sich vermutlich über jeden, der dieses Werk ansieht. Es
ist schon eine negative Meisterleistung, einen Horrorfilm derart
langweilig zu inszenieren und einen gestandenen Mimen wie Bruce
Boxleitner („Babylon 5“) zu verheizen. Die Krönung seines Auftritts ist
seine deutsche Synchronstimme, die sich wesentlich älter anhört als er
aussieht.
Bei aller Kritik darf allerdings festgehalten werden, dass der
Ansatz eigentlich gar nicht uninteressant ist, auch wenn es das Thema
indianische Kultstätten durchaus schon gab. In diesem Fall ist es aber
keine heilige Begräbnisstätte, sondern der Bannort eines bösen
indianischen Geistes. Er wendete sich einst gegen alles, was er vor
seine Knochen bekam, auch Indianer. Diesen nun von ignoranten
Bauarbeitern erwecken zu lassen ist schon interessant, doch was dann
kommt, ist die reine Verulkung des Publikums. Der sich manifestierende
Knochenhaufen ähnelt ein wenig dem „Pumpkinhead“, doch die
Computeranimation ist für heutige Verhältnisse nicht akzeptabel. Als
der laufende Rächer dann Landvermessern nachsetzt und diese sich per
Geländemotorrad zu retten versuchen, kommt der nächste Hammer. Der
gewiefte Knochenkopp hat doch tatsächlich ein verknöchertes
Geisterpferd, welches in einer Art Staubwolke sein Vorankommen sucht.
In „Ghost Rider“ mag dies ja noch funktionieren, doch hier ist dies einfach lächerlich und sieht auch so aus.
Warum dieses Traktat ab 16 Jahren freigegeben wurde, ist ein spannendes
Rätsel. Die Art und Weise, wie der knöcherne Botschafter des Bösen
seine Opfer in die ewigen Jagdgründe befördert, kann es jedenfalls
nicht sein. Per Computeranimation werden sie blutarm in Pixelstaub
verwandelt. Dies geschieht wahlweise per spitzen Fingernagel,
Knochenmesser, Knochenbeil oder, ganz variationsreich, per Mundgeruch.
Bis auf Clara Bryant („Numb3rs“), die die Tochter des ermittelnden Sheriffs spielt, gibt es keinen Grund, sich den Film
anzusehen.Wer den Baulöwen Big Jim zu kennen meint, der sei darauf
hingewiesen, dass dieser von keinem anderen als Gil Gerard gespielt
wird, der als „Buck Rogers“ berühmt wurde.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist in Ordnung und es gibt keine Gründe für eine kritische Anmerkung. Alles passt. Der dts-Track ist detailreich und passt gut zur Optik.
Neben dem englischen und dem deutschen Trailer gibt es noch einen Audiokommentar von Regisseur Jim Wynorski und Hauptdarstellerin Jennifer Wiggins. Es wird viel gelacht, doch nur auf englisch ohne Untertitel.
Fazit:
„The Bone Eater“ ist der Versuch eines Horrorfilms, bei dem es dann auch geblieben ist. Wer hier zugreift, tut dies auf eigene Gefahr enttäuscht zu werden. Technisch gibt es nichts zu meckern.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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84:25 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar
- Trailer deutsch
- Trailer englisch
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The Bone Eater
The Bone Eater
Schlaftablette in der Form einer Horror-DVD
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Jim Wynorski Drehbuch: Jim Wynorski Darsteller: Bruce Boxleitner, Paul Rae, Walter Koenig, Jennifer Wiggins, Gil Gerard
Label :
Sunfilm Entertainment
Verkaufsstart : 15.02.2008
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