Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  Unearthed
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.899 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - Unearthed

Story:
Sheriff Annie Flynn (Emmanuelle Vaugier) hat zwei Probleme: sie ist eine Frau auf dem Posten des örtlichen Sheriff und sie hängt an der Flasche. Ein Unglück, bei dem ein Kind getötet wurde, hat sie in den Alkohol getrieben. Als wäre dies alles nicht schon genug, verschwindet ein Truck-Fahrer und mehrere Rinder werden angefallen und getötet, jedoch nicht vollständig gefressen. Der betroffene Farmer macht Wölfe für seine Verluste verantwortlich, doch schnell stellt sich heraus, dass das Problem kein irdisches ist, sondern ein tödlicher Besucher aus dem All aus seiner Konservierung geschält hat. Ein Kampf um das Überleben beginnt. 

Meinung zum Film:
„Unearthed“ wird bei seinem Publikum sicherlich einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, da der Horrorstreifen einerseits durchaus unterhalten kann, andererseits einige Ausrutscher aufweist. Die Idee eines schier unbesiegbaren Monstrums a la „Alien“ oder auch „Das Relikt“ ist nicht neu und wird hier auch nicht neu definiert. Aus unerfindlichen Gründen erwacht ein Alien aus einer jahrhundertealten Betäubung, die ihm einst ein verschollener Indianerstamm verpasste. Die extrem agile extraterrestrische Kreatur beginnt auch spontan mit seinem blutigen Handwerk, ist sie doch mit der Aufgabe betraut worden, Gen-Material zu sammeln. Nachdem es offenbar seinen Anschlussflug verpasst hatte, blieb es auf der Erde und wurde, nunmehr übel gelaunt, zu einer echten Gefahr für die Menschen.

Bis auf einen alten Indianer und einen gesichtstätowierten Forscher ahnt niemand etwas im hier und heute von einer möglichen Bedrohung. Es kommt, wie es kommen muss und es bildet sich die klassische Konstellation von einer wild zusammen gewürfelten Gruppe von Menschen, die um das nackte Überleben kämpft. Dieses gestaltet sich als nicht gerade einfach, denn die Kreatur ist nicht nur wieselflink, sondern auch im Prinzip nicht zu killen. Lediglich ein bestimmter indianischer Beerensaft soll das Wesen „vergiften“ können. Einzelne Filmpassagen sind gut und spannend inszeniert, während andere wiederum sehr einfallslos wirken. Die Animation des Alien ist, für heutige Verhältnisse, eher mau und es wirkt nie realistisch. Eigentlich schade, denn die moderne Technik bietet auch bei einem kleinen Budget bessere Ergebnisse.

Die Spezialeffekte sind recht gut in Szene gesetzt. Wenn es sein muss, dann wird das Geschehen ein wenig heftiger und erinnert ein wenig an die blutigen Sequenzen aus „Starship Troopers“. Die Wunden der Toten wirken wie frische gerissen, doch in Sachen Härte wird nicht übertrieben, so dass eine reine Aneinanderreihung von Gore nicht betrieben wird. Der Fokus bleibt stets beim Überlebenskampf. Die Schauspieler agieren ordentlich und dank des durchaus gelungenen Spannungsaufbaus bekommen eigentlich fast alle die gleiche Anzahl an Sympathiepunkten. Die einen früher, die anderen später. Herausragend ist zwar niemand, doch die „Mannschaftsleistung“ passt ganz einfach.

Digitale Aufarbeitung:
Die technische Umsetzung der DVD ist gut und beginnt mit einem sauberen und klaren Bild. Der Kontrast ist vollkommen in Ordnung und bei den vielen im Dunklen spielenden Szenen, bleibt dem Zuschauer nichts verborgen. Der dts-Track wirkt angemessen differenziert und bietet angenehme Unterhaltung für das Gehör.

Die Extras beginnen wahlweise mit dem deutschen oder dem englischen Trailer. Danach folgen rund 35 Minuten mit Schauspielerinterviews, welche sogar mit deutschen Untertiteln versehen wurden. Das Storyboardmeeting bietet einen drei Minuten langen Einblick in den Beginn der Dreharbeiten mit der Erstellung des Storyboards. Als nächstes wird dann auch eine Passage des Storyboards vorgestellt. In weiteren eineinhalb Minuten zeigen die Macher wie das Alien geschaffen wurde. Ein weiteres Interview von über fünf Minuten folgt sodann und Jason Hamer, der verantwortliche Spezialist für die Spezialeffekte, kommt zu Wort und hat auch einige interessante Dinge zu erzählen. Abschließend gibt ein Blick hinter die Kulissen noch ein paar Eindrücke vom Dreh wider.  

Fazit:
„Unearthed“ ist ein Horrorstreifen, den man sich locker ansehen kann und der einen gewissen Unterhaltungswert hat. Er wird sicherlich kein Kultfilm, aber er ist auch kein Streifen, den der Zuschauer nur ein Mal anschaut. Technisch erwartet den Zuschauer eine in Bild und Ton gute DVD.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
2,35:1
2,35:1
89:43 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
DTS 5.1
DTS 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Making Of Creature Effects
  • Trailer deutsch/ englisch
  • Interviews
  • Storyboardmeeting
  • Storyboard
  • Interview mit Jason Hamer (SFX)
  • Behind The Scenes
Unearthed - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Unearthed
Unearthed

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Durchschnittliches Monstermovie mit kleinen Highlights


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007
Regie:
Matthew Leutwyler
Drehbuch:
Matthew Leutwyler
Darsteller:
Emmanuelle Vaugier, Luke Goss, Beau Garret, Charles Q. Murphey, Russel Means

Label Deutschland :
Sunfilm Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
27.06.2008