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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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Blu-ray-Besprechung - Hack!

Story:
Ein Gruppe College-Studenten unternimmt eine Reise auf eine kleine Insel, um dort bei einem Projekt für die Aufbesserung ihrer Noten zu sorgen. Während Emily (Danica McKellar) tatsächlich die Erforschung der Natur im Auge hat, versuchen die anderen eher ihren Spaß auf dem Eiland zu haben. Doch lange hält der Spaß nicht an, da ein brutaler Killer unter ihnen weilt, der einen nach dem anderen auf blutige Art und Weise ums Leben bringt.

Meinung zum Film:
Regisseur und Drehbuchautor Matt Flynn ist ohne jeden Zweifel ein Fan des Horror-Genres. Unter Beweis stellt er dies in seinem Erstlingswerk, das nur so vor Anspielungen auf zahlreiche Horrorbeiträge strotzt. Bei Charakternamen wie Freddy Argento, Mary Shelley King, J.T. Bates oder Sheriff Stoker bedarf es nicht unbedingt großen Hintergrundwissens oder viel Phantasie, um erkennen zu können, aus welchen Vorbildern sich diese zusammensetzen. Es ist aber nicht jede Anspielung immer wirklich gelungen. Manch eine wirkt einfach zu aufgesetzt, teilweise ist ihre Dichte auch einfach zu hoch. Hier wäre eine Beachtung der Weisheit „Weniger ist manchmal mehr“ ein deutliches Plus gewesen. Auch im Film selbst wird, ähnlich wie in „Scream“, ständig über verschiedene Klassiker des Genres geredet und auch der Killer versucht nach berühmten Vorbildern seinen Opfern das Licht auszuknipsen. Dabei gerät ein Mord nach Vorbild der „Space Invaders („Killer Clowns from Outer Space“) schon ein wenig sehr skurril.

Die Rollen sind in erster Linie mit bekannten Seriengesichtern wie Danica McKellar („Wunderbare Jahre“), Travis Schuldt („Scrubs - Die Anfänger“), Jay Kenneth Johnson („Scrubs - Die Anfänger“), Juliet Landau („Buffy - Im Bann der Dämone“), Sean Kanan („Reich und schön“) und Adrienne Frantz („Schatten der Leidenschaft“) besetzt. Ihre Leistungen sind dabei ordentlich, wie man es von erfahrenen Darsteller bekannterer TV-Serien auch erwarten kann. Mit Burt Young und Tony Burton gibt es auch noch zwei erfahrene Darsteller der „Rocky“-Filme in Nebenrollen zu sehen und kurze Auftritte von Kane Hodder („Freitag, der 13. – Teil 7-10“), William Forsythe („Halloween“) und Lochlyn Munro („Freddy vs. Jason“) sorgen für bekannte Gesichter aus der Welt des Horrorfilms. Blut gibt es ebenfalls einiges zu sehen, so mancher Effekt ist schon recht blutig geraten und beim strikteren Durchgreifen der FSK in letzter Zeit ist es schon wunderlich, dass „Hack!“ eine KJ-Freigabe erhalten hat.

Die erteilte Freigabe mag aber auch daran gelegen haben, dass der Film nicht ganz so ernst und düster geraten ist. Zeitweise schwankt er recht stark zwischen Parodie und ernsthafter Teenie-Jagd. Es wird von Beginn an kein großes Geheimnis daraus gemacht, wer der Killer ist. Gleich zu Beginn wird der dicke Holzhammer rausgeholt, um einen Hinweis immer wieder zu präsentieren und bereits nach rund der Hälfte der Spielzeit wird dann der Täter auch direkt im Bild gezeigt. Natürlich gibt es zum Ende auch noch die gewohnte Wendung im Plot, die sich alte Horror-Hasen aber sicherlich ohnehin schon längst gedacht haben. So ist „Hack!“ ein durchaus guter Teenie-Slasher mit gewohnten Stärken und Schwächen des Subgenres geworden, der sich aber durch sein manchmal krampfhaft wirkendes Einbringen von Anspielungen auf die alten und neuen Klassiker im Horrorbereich aber selbst um die Lorbeeren bringt, ein richtig guter Beitrag zu sein. Dafür gibt es vor allem viel zu große und leicht erkennbare Logikfallen, sowie selbst für diese Art Film teils zu klischeevolle und platte Charaktere. Nachhaltig störend sind diese zwar nicht, unbedingt weiter bringen sie die Geschichte und die Spannung aber keinesfalls.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild liegt im 1080i-Format auf der Blu-ray vor, macht aber einen guten Eindruck. An die Schärfe und Detailvielfalt von großen Hollywood-Produktionen reicht es zwar nicht ganz heran, für eine kleinere Produktion werden aber durchaus gute Werte erzielt. Der deutsche Ton liegt wahlweise in DTS-HD Master Audio 5.1 und Dolby Digital 2.0 vor. Ein großer Unterschied ist dabei aber kaum zu vernehmen. Beide Spuren bieten ein angenehm breites Stereoklangbild, der hintere Bereich wird aber eher selten genutzt.  

Bei den Extras gibt es nichts zu vermelden. Der Trailer und die selbstablaufende Slideshow mit ein paar Bildern zum Film, die bei der DVD noch enthalten waren, sind nicht dabei.  

Fazit:
„Hack!“ ist ein durchschnittlich ordentlicher Beitrag zum Teenie-Slasher-Genre, der letzten Endes unter der Last seiner unzähligen Anspielungen auf Größen des Horrorgenres leidet, da er darüber ein wenig die eigene Spannung und Geschichte vergisst. Anschauen kann man sich den Film aber trotzdem gut, nur sollten die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sein.  

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,78:1
1,78:1
85:23 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Deutsch
DTS-HD  Master Audio 5.1
DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • -
Hack! - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Hack!
Hack!

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Vor lauter Zitaten wurde leider der Inhalt für die eigene Klasse vergessen


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007
Regie:
Matt Flynn
Drehbuch:
Matt Flynn
Darsteller:
Danica McKellar, Danica McKellar, Sean Kanan, Juliet Landau, Justin Chon, Adrienne Frantz, Travis Schuldt, Gabrielle Richens, Burt Young, William Forsythe, Kane Hodder, Mike Wittlin, Lochlyn Munro

Label Deutschland :
MiG Film
Verkaufsstart Deutschland :
09.12.2010