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DVD-Besprechung - Aliens vs. Predator 2
Story:
In einem Predator-Raumschiff schlüpft aus einem toten Predator ein Hybrid-Alien und bringt das Schiff zum Absturz auf der Erde. Es macht sich flugs daran, Menschen seine tödliche Saat zu bringen und schon bald wird die Liste der vermissten Menschen immer länger. Während Sheriff Morales (John Ortiz) noch grübelt, hat der einstige böse Bube des Ortes, Dallas (Steven Pasquale) eine üble Ahnung, was dort passiert. Währenddessen wird ein Predator als Aufräumer auf die Erde geschickt, denn er soll verhindern, dass die Aliens die Erde überrollen.
Meinung zum Film:
Wurde das erste Aufeinandertreffen der beiden Science-Fiction-Figuren des Alien und des Predators noch sehnsüchtig erwartet und war dann sogar noch passabel, so ist „Aliens vs Predator 2“ eine echte Enttäuschung. Das Alien-Monster wieder auf die Erde zu schicken ist ja noch soweit eine logische Konsequenz, doch welches Alien ausgesucht wurde, das entbehrt der Logik. Es entsteigt dem Brustkorb des toten Predators aus dem ersten Teil. Bislang waren die Embryonen immer in lebenden Wirten untergebracht, was auch Sinn macht. Der nächste fragwürdige Aspekt ist die Fehlentscheidung, dass das Alien mutiert ist und dem Predator recht ähnlich sieht. In keinem vorhergehenden Alienfilm mutierten die kleinen Monster auch nur ansatzweise in z.B. einen Menschen.
Die nun vorhandene Ähnlichkeit zwischen den beiden extraterrestrischen Kreaturen macht es dann auch schwierig, beide voneinander zu unterscheiden. Unglücklich war in diesem Zusammenhang dann auch die Entscheidung, den Film vorwiegend im Dunklen spielen zu lassen, was in einem optischen Chaos endet und so sind die meisten Action-Szenen kaum zu erkennen. Ein kleiner Silberstreif am Horizont sind die zahlreichen blutigen Effekte, was Fans der härteren Sorte gefallen dürfte. Nicht gefallen wird ihnen die stetige Wiederholung der einzelnen Szenarios. Ein Mensch schlurft mehr oder minder mutig vor der Kamera her und im Hintergrund schält sich ein Alien aus der Dunkelheit. Ab da ist klar, dass die Person in Kürze effektvoll vor seinen Schöpfer treten wird. Und dies immer und immer wieder. Tatsächlich kommt dabei, man mag es kaum glauben, Langeweile auf.
Um die umhermordende Horde an Aliens zu erklären, gelandet ist immerhin lediglich eines, lässt das Drehbuch munter jeweils Drillinge aus den Oberkörpern der Menschen herausbrechen. In dem Zusammenhang hat man kurzerhand auch das Wachstum der Viecher beschleunigt und binnen 24 Stunden wüten unzählige Monstren voll ausgewachsen in der amerikanischen Kleinstadt. Fans der Serie blicken angesichts dieser Auswüchse entsetzt auf den Fernsehschirm und es wird auch dem letzten Filmfreund klar, dass hier ein interessanter Ansatz völlig in den Sand gesetzt wurde. Und dies war den Produzenten auch vollkommen klar, ansonsten wäre in diesem Streifen einiges anders gelaufen. Sie griffen sogar zu recht drastischen Mitteln wie z.B. das Alien auf gebärende Mütter loszulassen. Der Zuschauer wird ja schon den Umsatz bringen. Will man einen Vergleich ziehen, so ist der Flop von „Doom“ wohl gleichrangig.
Digitale Aufarbeitung:
Auch wenn der Film selbst genügend Anlass zur Kritik gibt, so ist die technische Umsetzung des Bildes vollkommen in Ordnung. Der Kontrast ist soweit o.k. und es kann ihm nicht angelastet werden, dass die Strause-Brüder die Sets nicht haben ordentlich ausleuchten lassen. Die Farben sind ausgewogen und sauber. Der Ton kommt gut aus den Boxen und auch im Bassbereich wurde die Intensität den Ereignissen auf dem Bildschirm angemessen berücksichtigt.
Als Extras gibt es zwei Audiokommentare, welche erfreulicherweise mit deutschen Untertiteln abgerufen werden können.
Fazit:
„Aliens vs. Predator 2“ ist leider ein Flop und kann niemandem wirklich ans Herz gelegt werden. Ein anderes Ergebnis wäre natürlich schöner gewesen, aber der Ausrutscher war den Produzenten und dem Studio schon früh klar. Sie haben von Vorab-Vorführungen Abstand genommen, was in Filmkreisen immer ein sicheres Zeichen dafür ist, dass schlechte Kritiken im Vorfeld vermieden werden sollten.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,40:1
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96:57 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 | Italienisch Dolby Digital 5.1 |
Spanisch Dolby Digital 5.1 | Ungarisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar von den Regisseuren Colin und Greg Strause und Produzent John Davis
- Audiokommentar von Tom Woodruff und Alex Gillis
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Aliens vs. Predator 2
Aliens vs Predator - Requiem
Facehugger go home!
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Colin Strause, Greg Strause Drehbuch: Dan O’Bannon, Shane Salerno Darsteller: Steven Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis, Ariel Gade
Label :
20th Century Fox Home Entertainment
Verkaufsstart : 30.05.2008
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