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DVD-Besprechung - 100 Tears
Story:
Die Reporter Jennifer (Georgia Chris) und Mark (Joe Davison) bekommen Wind von einem üblen Serienmörder (Jack Amos), der seit zwanzig Jahren sein blutiges Unwesen treibt. Man weiß über den Killer nur eines, er trägt das Kostüm eines Clowns und ist auch so geschminkt. Während der Irre wahllos tötet, führen die Ermittlungen die beiden Reporter in das Schaustellermillieu und schon bald sind sie der wahren Identität des Mörders auf der Spur. Ab hier wird es bei den weiteren Recherchen blutig.
Meinung zum Film:
„100 Tears“ ist ein klassisches Horror-B-Movie, welches sich zu sehr an den Effekten und einem sehr hohen Bodycount orientiert. Splatterfans werden ihre helle Freude daran haben, denn im Gorebereich findet ein derbes Schlachtfest statt. Das ist aber auch schon alles, was „100 Tears“ zu bieten hat, denn werde ist eine gut geschriebene, spannende Story vorhanden, noch zeigt die Inszenierung auch nur Ansätze von Innovation. Der Covertext verspricht eine schwarzhumorige Geschichte, die der Zuschauer allerdings vergebens sucht.
Auch der mordende Clown Gurdy wirkt zu konstruiert und der ebenfalls auf dem Cover geäußerte Wunsch, dass der geschminkte Typ mit dem übergroßen Fleischerbeil ein Kultbösewicht werden könnte, ist realitätsfremd. Allein seine Motivation zu morden ist unspektakulär und eigentlich nicht nachvollziehbar. Man will dem Zuschauer allen Ernstes erklären, dass Gurdy als Clown mal Dresche vom Muskelmann des Zirkus bekommen hat und daraufhin seit zwanzig Jahren im Umfeld der Manege wahllos killt. Optisch sieht er ein wenig aus wie Oliver Hardy auf Crack und kann keinen wirklichen Grusel vermitteln. Auch die wackelige Kameraarbeit vermag es nicht, Horror-Flair entstehen zu lassen.
Die Varianten des Todes sind vielseitig und so kommt nicht nur das Fleischerbeil zerhackend zum Einsatz. Arme, Beine und Köpfe werden abgetrennt, verstümmelt oder einfach mit dem Fuß zerstampft. Diese Effekte werden gleich in dem ersten Massaker in einem Haus für Obdachlose so sehr ausgereizt, dass kaum noch eine Steigerung stattfindet und die weiteren Übergriffe auf die Menschen schon langweilen. Guts and Gore sind an für sich ja etwas Gutes für Splatterfreunde, aber diese tumbe Ansammlung von Brutalitäten ist zu banal.
Digitale Aufarbeitung:
Beim Bild fallen die zunächst die überfrachteten Farben auf, die teilweise so wirken, als hätten die Filmschaffenden nicht sonderlich gutes Filmmaterial verwendet. Ein leichtes Rauschen zieht sich ebenfalls durch den ganzen Film. Der Ton ist in Ordnung, allerdings ohne Highlights zu bieten.
Die Extras beginnen mit knapp über zehn Minuten an geschnittenen Szenen. Gut, dass sie herausgenommen wurden, denn sie hätten den Streifen nur unnötig verlängert. Es folgt der Originaltrailer, sowie gut 4,5 Minuten an verpatzten Szenen, die mal richtig unterhaltsam sind.
Fazit:
„100 Tears“ kann der Zuschauer im Regal stehen lassen. Hardcorefans werde ich sicherlich mal ansehen, um ihn als „gesehen“ abhaken zu können. Das Bild ist nicht optimal, wohingegen der Ton sich im Bereich „Standard“ bewegt.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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90:34 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Deleted Scenes
- Outtakes
- Trailer
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100 Tears
100 Tears
Uninnovative Ansammlung von Splattereffekten
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: Marcus Koch Drehbuch: Joe Davison Darsteller: Raine Brown, Joe Davison, Georgia Chris, Jack Amos, Jeff Dylan Graham
Label :
I-On New Media
Verkaufsstart : 25.07.2008
Vertrieb :
Rainbow Home Entertainment AG Verkaufsstart : 25.07.2008
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