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DVD-Besprechung - Swinging - Liebe, Sex & andere Katastrophen
Story:
Der TV-Sender Comedy Central hat die Sketch-Reihe „Swinging“ in sein Programm aufgenommen und präsentiert Komisches rund um das Thema Sex. Mal mehr oder mal weniger nah am Hauptthema gibt es einen jungen Mann, der seine Freundin stets in peinliche Situationen bringt, indem er Lügen über sie erzählt. Dieses verrät er ihr dann aber auch immer kurz vor dem Zusammentreffen mit den betroffenen Personen und die junge Frau kann nichts Weiteres tun, als eine gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Dann ist da noch der Landarzt, der sich in seine Patienten verguckt, wobei ein Rappe es ihm besonders angetan hat. Der Besitzer des Tieres hat diesbezüglich einen Verdacht und versucht stets den Kontakt zwischen beiden zu vermeiden, dem Hengst zuliebe.
Meinung zum Film:
Da sich die britische Comedy-Reihe „Swinging“ in ihrem Kern um Menschen und deren Beziehungen untereinander kümmert, wird die Sexualität natürlich nicht ausgelassen. Weil das so ist, bekam die Sendereihe aufgrund ihrer freizügigen Themen dann logischerweise auch eine Altersfreigabe ab 16 Jahren. Mit anderen Worten: es geht an das Eingemachte. Da ist z.B. der junge Mann, der seine Freundin immer wieder mit immer neuen Argumentationen zum Analverkehr bewegen möchte und sich stets die knappe Antwort einfängt, dass es keinen Analverkehr gibt. In einer Episode scheint er dann am Ziel zu sein denn seine Herzensdame sagt zu ihm: „Schatz, wir machen jetzt Analverkehr!“, doch was dann kommt, hat er sich ganz anders gedacht.
Es sind immer wiederkehrende Figuren, die von Sketch zu Sketch auftauchen und da diese sich jedes Mal mit demselben Thema befassen, hat der Zuschauer schnell heraus, auf welchen Gag es hinaus läuft. Wenn z.B. ein Ehepaar älteren Semesters sich von einer Swingerparty zur nächsten bewegt, dort aber lediglich auf Sexpartner mit wichtigsten Berufen steht. Diese Partys finden oft zu Hause statt und da wird dann der Wintergarten mal kurzerhand zum Fäkalraum umfunktioniert, um gewisse Spielchen zu treiben. Der erwachsene Sohn des Paares taucht auch immer mal wieder auf und gerät immer wieder in peinliche Situationen, die das Sexleben seiner Eltern betreffen. Dann gibt es da noch eine Sexualtherapeutin, der das Thema Sex hochnotpeinlich ist und die sich bei gesichteten Zungenküssen fast schon übergeben muss.
Die Sketche enden nicht wie z.B. von „Sketchup“ oder „Der Dicke und der Belgier“ gewohnt mit einer Punchline, sie enden teilweise leise ausklingend, absackend. Das ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da zunächst der Anschein entsteht, dass die Gags nicht ausgegoren sind. Dem ist allerdings nicht so, denn was vorher geboten wird, sollte hin wieder auch nicht direkt vom nächsten Ulk abgelöst werden. Es gibt viele derbe Ideen bei den Witzen und zarte Gemüter könnten sich darüber aufregen. „Swinging“ gehört zu den neueren britischen Reihen der letzten Jahre wie auch „Little Britain“, in denen die Komiker mal so richtig Gas geben können. Während die deutsche Landschaft bei diesem Thema gerade mal den bewegten Mann in Serie bekommen hat, sind die Inseleuropäer da schon eine ganze Ecke weiter und mit Sicherheit auch bösartiger.
Digitale Aufarbeitung:
Während das Bild dem entspricht, was eine Umsetzung aus dem Fernsehen bieten kann, so ist der Ton der DVD ungleichmäßig abgemischt. Die Grundlautstärke ist sehr hoch und die Menümusik fast doppelt so laut wie die einzelnen Episoden der Comedy-Reihe.
Extras sind nicht vorhanden.
Sowohl auf älteren wie auch auf neueren DVD-Playern gibt es teilweise erhebliche Schwierigkeiten, die DVD zum Laufen zu bringen Auf dem Cover ist zwar kein Kopierschutz vermerkt, doch die Art der Abspielfehler und der Abbrüche lassen die Vermutung zu, dass hier wieder die neue Schutzeinrichtung zum Fluch und Geduldsspiel wird.
Fazit:
„Swinging“ ist eine erfrischend offensive Comedy-Reihe rund um das Thema Sex und dessen teilweise bizarren Begleiterscheinungen. Bis auf die laute Grundlautstärke und die extreme Menümusik ist die DVD technisch in Ordnung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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6 Folgen a ca. 22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Swinging
Swinging
Direkt, böse, englisch
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
GB, 2005 Regie: Ben Kellett Drehbuch: Ali Crockatt, Andrew Dawson Darsteller: David Armand, Dominic Coleman, Jo Joyner, Ella Kenion, Tom Price
Label :
BBC
Verkaufsstart : 27.06.2008
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