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DVD-Besprechung - Die Stadt unter dem Meer
Story:
Der undurchsichtige Geschäftsmann Dwight Trevor (Karel Stepanek) engagiert die beiden erfahrenen Tiefseetaucher Brad Carlton (Robert Ryan) und Tony Bartlett (Anthony Quinn) um ein versunkenes Schiff zu finden. Dieses hat eine Million Dollar in Gold an Bord und die gilt es zu bergen. Das gecharterte Schiff mit dem die Männer hinaus fahren wird von der resoluten Terry (Mala Powers) dirigiert und ihre direkte Art gefällt Brad besonders gut. Währenddessen verguckt sich sein Kumpel Tony in die schöne Sängerin Venita (Suzan Ball), nicht ahnend, dass Trevor ein falsches Spiel mit den beiden Tauchern spielt.
Meinung zum Film:
„Die Stadt unter dem Meer“ ist ein waschechter Abenteuerfilm, der eine Menge zu bieten hat. Sicherlich kann er nicht mit neuzeitlichen Produktionen mithalten, doch wer die älteren Streifen mag, der wird hier nicht enttäuscht werden. Gerade der zunächst gewählte Ansatz mit einem versunkenen Schiff voller Gold ist nahezu klassisch und verspricht gefährliche Tauchgänge und verschiedenste Persönlichkeiten, mit den unterschiedlichsten Gründen dieses Schiff zu finden. Schnell wird dem Zuschauer klar gemacht, dass es aber noch um etwas ganz anderes geht, was die beiden Spezialtaucher finden sollen.
Die Inszenierung ist flott und die Regie hält sich nicht großartig mit Einzelheiten auf, sondern treibt die Geschichte straff voran. Das schnelle Erzähltempo fordert auch den ein oder anderen harten Schnitt. So ist man zu Beginn des Films noch im Hafen und verhandelt über das Chartern eines Bootes, im nächsten Moment ist die komplette Ausrüstung an Bord und das Suchgebiet wird bereits angefahren. Auch die ersten Tage auf See werden gekappt und der Sprung zum fünften Tag spielt sich innerhalb weniger Sekunden ab. Dies wird allerdings immer dann eingestellt, wenn es spannend wird und der Zuschauer mitfiebern soll.
Geboten wird dem Zuschauer fast die komplette Bandbreite des Abenteuerfilms und so gibt es harte Kerle, zünftige Schlägereien und zwielichtige Zeitgenossen die das Tauchprojekt für den eigenen Geldbeutel nutzen wollen. Die Gier nach Gold ist natürlich ebenso Bestandteil der Geschichte wie auch die Anwesenheit von schönen Frauen. Die exotische Kulisse Jamaikas sorgt für die passende Optik und das Fernweh steht daher schon fast vor der Tür. Der Film ist zwar kein Genrehighlight, doch er gehört zu den besseren Abenteuerstreifen und ist mit einer Laufzeit von knapp über 83 Minuten auch nicht zu lang geraten.
Digitale Aufarbeitung:
An der Bildqualität wurde gearbeitet, allerdings wurden nicht alle Verschmutzungen ausgemerzt. Die Unterwasseraufnahmen wirken ein wenig blass. Ansonsten wirkt die Optik so, wie man sie von den alten Streifen bereits aus dem Fernsehen kennt. Der Ton hingegen wirkt ein wenig frischer und hört sich, insbesondere bei der Sprachausgabe, ordentlich an.
Als Extra findet man eine Bildergalerie.
Fazit:
„Die Stadt unter dem Meer“ ist ein ordentlich inszenierter, kurzweiliger Abenteuerfilm mit einem guten Schauspielensemble, welches seine Rollen überzeugend mit Leben füllt. Technisch hat der Ton eine leichte Auffrischung erhalten, wobei das Bild insgesamt auch ordentlich ist.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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83:23 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Die Stadt unter dem Meer
City Beneath The Sea
Von versunkenen Schiffen und mutigen Tauchern
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1953 Regie: Budd Boetticher Drehbuch: Harry E. Rieseberg, Jack Harvey Darsteller: Robert Ryan, Mala Powers, Anthony Quinn, Suzan Ball, George Matthews
Label :
Koch Media Entertainment
Verkaufsstart : 11.07.2008
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