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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - SAW IV

Story:
Nach dem Tod von Jigsaw (Tobin Bell) besteht bei vielen die Hoffnung, dass dessen Morde endlich ein Ende haben. Doch selbst aus dem Grab heraus scheint der Killer keine Ruhe geben zu wollen und S.W.A.T.-Commander Rigg (Lyriq Bent) ist die nächste Hauptfigur in einem blutigen Spiel. Während Rigg versucht, sich selbst und einem Partner das Leben zu retten, versuchen die FBI-Profiler Agent Strahm (Scott Patterson) and Agent Perez (Athena Karkanis), zusammen mit dem Forensiker Hoffman (Costas Mandylor) die Puzzleteile aus Jigsaws vergangenem Treiben aneinander zu reihen und treffen dabei auf die Spur von Jigsaws Ex-Frau Jill (Betsy Russell), die eine Schlüsselrolle in der ganzen Mordserie darstellt.

Meinung zum Film:
„Jigsaw ist tot! Hoch lebe Jigsaw!“ So oder so ähnlich könnte das Motto des vierten Teils der SAW-Serie lauten. Denn wer dachte, dass der Killer mit der Vorliebe zu perversen Spielchen nach seinem Tod im 3. Teil aus der Reihe verschwinden würde, muss sich schon sehr bald eines besseren belehren lassen. Denn obwohl Jigsaw gleich zu Beginn einer ausführlichen Obduktion unterzogen wird, kosten seine kranken Ideen und Maschinen weiterhin einigen Menschen das Leben. Möglich wurde dies durch gewohnt präzise Vorausplanungen, dank derer er schon zu Lebzeiten den Ermittlern stets um mindestens zwei Schritte voraus war. Auch Jigsaw-Darsteller Tobin Bell („24“) bekommt trotz seines erlebten Filmtods noch zahlreiche Bildschirmzeit, da in einigen Rückblenden seine Vergangenheit aufgerollt wird, in denen dann zu sehen ist, warum er mit den Morden begann und was zu seiner Triebfeder über die Jahre hinweg wurde. Und natürlich gibt auch diesmal wieder neue Verknüpfungen zu Momenten aus den bisherigen SAW-Teilen zu sehen.

Hauptopfer ist diesmal mit S.W.A.T.-Commander Riggs einer der Jigsaw-Jäger, der bereits seit dem 2. Teil dabei ist und in der Tradition der anderen Folgen mit seinen Handlungen aus der Vergangenheit konfrontiert wird. Er muss nun Entscheidungen treffen, die eigentlich gegen seine üblichen Handlungsweise stehen. Weiterhin auf der Suche nach den Zusammenhängen der bisherigen Taten ist Forensiker Hoffmann, der durch zwei FBI-Profilern Unterstützung erhält. Einer dieser beiden Agenten wird von Scott Patterson gespielt, der den meisten noch in bester Erinnerung in seiner Rolle als Luke Danes in der beliebten „Gilmore Girls“-Serie sein dürfte. Er ist die treibende Kraft bei der Suche nach der Lösung zu den mysteriösen Vorfällen, während Riggs im Fokus des blutigen Jigsaw-Puzzles ist. Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, die bisherigen SAW-Filme gesehen zu haben. Doch nur wer mit den Geschehnissen in diesen vertraut ist, wird mit den zahlreichen Anspielungen und Verknüpfungen wirklich etwas anfangen können.

Die Mordmaschine sind auch diesmal wieder von extrem blutiger Art, wobei die KJ-Fassung doch deutlich um mehrere Minuten gegenüber der Kinoversion entschärft wurde. Letztgenannte wird zusätzlich in einer SPIO/JK geprüften Fassung veröffentlicht. Die Fallen halten allerdings wie gewohnt kaum einer logischen Betrachtung stand, was auch zu so manchem Plottwist gesagt werden kann. Doch durch die Beleuchtung von Jigsaws Vergangenheit und seiner Motivation geht der Film diesmal zumindest ein wenig weg vom sehr leeren Plot des letzten Teils, kann dabei aber auch nicht unbedingt komplett überzeugen. Doch wer sich einen SAW-Film ansieht, erwartet ohnehin keinen inhaltlich überzeugenden Horrorschocker, sondern möchte sich in erster Linie am optisch überzeugend in Szene gesetzten Katz-und-Maus-Spiel zwischen Jigsaw und seinen Gegenspielern und Opfern erfreuen. Und genau hier weiß auch der 4. Teil zu überzeugen und wer die bisherigen Filme mochte, wird auch diesmal sicherlich nicht enttäuscht.   

Digitale Aufarbeitung:
Wie gewohnt von der SAW-Reihe kommt auch der 4. Teil mit zahlreichen Stilelementen im Bild daher, weswegen eine generelle Bewertung des Bildes kaum möglich ist. Eindrücke, die auf ein Masteringproblem hinweisen sind nicht auszumachen, weswegen das Bild als sehr gut bezeichnet werden kann. Gleiches gilt auch für den deutschen Ton, der in passender Dosierung auch Gebrauch von den Surroundeffekten macht und für ein sehr gute Klangerlebnis sorgt.

Die Extras bei der KJ-Fassung fallen mit einem „Behind the Scenes“-Feature ohne erwähnenswerten Informationsgehalt, einem Musikvideo zum Film und dem Trailer recht bescheiden aus. Im September erscheint eine „Limited Collector's Edition“ von SAW, die deutlich mehr Bonusmaterial enthalten wird.

Fazit:
Trotz des Tods von Jigsaw bleibt in „SAW IV“ alles beim alten. Es gibt die gewohnt perfiden Fallen, (je nach Version des Filmes) reichlich Blut und eine Story, die den Plot zwar schnell vorantreibt, aber alles andere als logiksicher und innovativ ausfällt. Freunde der Reihe können erneut blind zugreifen. wer die letzten Teile jedoch schon nicht mochte, kann auch diesmal wieder zu einer anderen DVD greifen.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,85:1
1,85:1
79:11 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
DTS 5.1
DTS 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Behind the Scenes
  • Music Video "I.V." von X-Japan
  • Trailer
SAW IV - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
SAW IV
SAW IV

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Jigsaw und kein Ende, selbst nach seinem Ableben treibt er weiterhin seine Spielchen


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007
Regie:
Darren Lynn Bousman
Drehbuch:
Patrick Melton, Marcus Dunstan, Thomas H. Fenton
Darsteller:
Tobin Bell, Costas Mandylor, Scott Patterson, Athena Karkanis, Betsy Russell, Lyriq Bent, Justin Louis, Simon Reynolds

Label Deutschland :
Kinowelt Home Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
05.09.2008