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DVD-Besprechung - Sex Monster
Story:
Marty (Mike Binder) hat einen Traum, eine erotische Fantasie, die er mit Leben füllen möchte. Er möchte, dass er und seine Frau Laura (Mariel Hemingway) mit einer weiteren Frau einen flotten Dreier machen. Während seine Freunde hinter dem Rücken ihrer Frauen fremd gehen, was Marty ablehnt, möchte er hochoffiziell seine Laura in den neuen Liebestraum mit einbeziehen. Doch nach dem ersten Sex zu dritt reagiert Laura anders, als er es erwartet hat, denn die bisexuelle Ader in Laura ist erwacht und fortan beginnt sie weitere Frauen zu verführen. Nun muss Marty den Teufel, den er rief, wieder austreiben.
Meinung zum Film:
Mit „Das Sex Monster“ hat Schauspieler Mike Binder („Minority Report“) offenbar seinen Lebenstraum erfüllt, denn er hat nicht nur die männliche Hauptrolle übernommen, nein, er schrieb auch das Drehbuch und führte Regie. Hier liegt vielleicht auch der Knackpunkt dieser Erotikkomödie, denn die eingearbeiteten Ideen wirken sehr idealistisch, als hätte niemand auf diverse Stolpersteine hingewiesen. So funktioniert die Story auf einer äußerst gewagten These: in allen Frauen steckt ein lesbischer Kern. Nur aufgrund dieser willkürlichen Annahme kommt die Geschichte in Fahrt, wobei sie allerdings nur ein mäßiges Tempo vorweisen kann.
Das weitere Prinzip des Films läuft nach dem Schema ab, dass Hauptfigur Marty versucht, seine offensichtlich entfesselte Gattin wieder einzufangen. Sie verführt eine Frau nach der anderen und bedient deutlich das Schema „Stille Wasser sind tief“. Laura ist zunächst zwar nicht verklemmt, aber sie lehnt Sex mit anderen Menschen außer ihrem Ehemann strikt ab. Doch als das erste Erlebnis mit einer Frau eintritt, ändert sich ihre Einstellung doch sehr enorm. Die sexuellen Aktivitäten nehmen zu und so leitet sich dann auch der Filmtitel ab. Etwas verwunderlich ist allerdings, dass die erotische Komponente des Lustspiels mehr verbal und storytechnisch vorhanden ist, nicht aber so sehr in Bildern.
Letztlich kommt die Komödie nicht über den Status von banalen Schlüpfrigkeiten hinaus und echte Lacher bleiben aus. Das liegt vielleicht daran, dass durch z.B. die „American Pie“-Serie in der jüngsten Vergangenheit durchaus derbere und witzigere Sexwitze gerissen wurden. Natürlich gibt es in „Das Sex Monster“ ein paar Gags, die zünden, doch insgesamt bleibt bei diesem Titel einiges an Erwartung unerfüllt. Mariel Hemingway („Superman IV“) hingegen erfüllt ihre Aufgabe gut und der Wandel hin zu einer sexbesessenen Ehefrau überzeugt. Mike Binder überrascht in seiner Rolle als Marty, denn obwohl er sich diese auf den Leib geschrieben hat, kann ausgerechnet er den Charakter nicht adäquat mit schauspielerischer Leistung füllen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist überraschend klar und sehr sauber. Die Konturen sind scharf und der Kontrast ist gut, ebenso wie die realistischen Farben. Der Ton ist für eine Komödie angemessen und vermittelt vor allem beim Score ein wenig Raumklang.
Als Extra gibt es Darstellerinfos auf Texttafeln.
Fazit:
Selbst der schwungvolle Soundtrack bringt „Das Sex Monster“ nicht genug auf Trab. Gute, witzige Szenen sind leider Mangelware, doch für einmal gucken reicht es gerade noch. Technisch ist alles in Ordnung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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93:22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Das Sex Monster
The Sex Monster
Mäßiger Humor, wenig Erotik
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1998 Regie: Mike Binder Drehbuch: Mike Binder Darsteller: Mariel Hemingway, Mike Binder, Stephen Baldwin, Missy Crider, Renee Humphrey
Label :
Constantin Film
Verkaufsstart : 07.08.2008
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