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Kino-Besprechung - Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
Story:
Die O'Connells jagen wieder Mumien - diesmal aber nicht in Ägypten,
sondern in China. Ein vor 2000 Jahren verfluchter und begrabener Kaiser
wird wiedererweckt und macht sich sofort wieder daran, die
Weltherrschaft zu erringen.
Meinung zum Film:
Irgendwie scheint das Thema 'Familienzusammenführung unter Archäologen' in diesem Sommer schwer in Mode zu sein. Nachdem Indiana Jones in Südamerika "Das Königreich des Kristallschädels" gesucht und seine Familie gefunden hat, tun es ihm die O'Connells jetzt in China gleich. Nachdem Imhotep wahrscheinlich endgültig begraben ist, führen sie ein sehr artig bürgerliches Leben. Rick O'Connell (Brendan Fraser) geht fischen und seine Frau Evelyn (Maria Bello) schreibt Romane. Letztendlich langweilen sie sich und sind begeistert von der Aussicht, ein bedeutendes Artefakt nach China bringen zu dürfen. Dort treffen sie dann zufällig ihren Sohn Alex (Luke Ford), der sie bereits in "Die Mumie kehrt zurück" mächtig in Schwierigkeiten gebracht hat und mit ihm nimmt das ganze Chaos seinen Lauf.
Das Rezept ist das gleiche wie in den beiden Vorgängern. Eine magisch aufgepeppte Version einer Episode der antiken Geschichte, bei der am Ende jemand begraben wird, bildet den Anfang. Der Vergrabene wird wiederbelebt und nach und nach immer mächtiger, bevor er kurz vor dem Erreichen seines letztendlichen Ziels in einem großen Abschlussspektakel Rick O'Connell zum Opfer fällt. Soviel verraten bereits die Trailer und sehr viel mehr kann man von dem Film auch nicht erwarten. Die Unterschiede zu den Vorgängern sind eigentlich nur der veränderte Schauplatz - und damit verbunden das Ausschlachten asiatischer statt ägyptischer Mythologie. Kurzum, der Film ist etappenweise mehr als vorhersehbar.
Man kann dem Film zugutehalten, dass er einige gut choreographierte Kampfszenen zwischen Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon", "Die Geisha") und Jet Li ("Fearless", "Romeo must die") zeigt. Jet Li spielt jetzt
übrigens genau den Kaiser, den er in "Hero" noch umbringen sollte. Brendan Fraser als Rick O'Connell zeigt wieder den gleichen lausbubenhaften Humor wie in den Vorgängern. Ganz im Gegenteil dazu wirkt Maria Bello ("Thank You for Smoking") deutlich älter und bei Weitem nicht so charmant wie Rachel Weisz, die bisherige Besetzung der Evelyn. Das Zusammenspiel von Luke Ford ("McLeods Töchter") als Alex und Lin (Isabella Leong) wirkt nahezu komplett triebgesteuert und ziemlich unnötig. Neben den 'realen' Darstellern bevölkern noch diverse Drachen, Yetis, Terracotta-Soldaten und natürlich die obligatorischen Untoten den Film. Sie entspringen allesamt dem Computer und entsprechen gängigem CGI Standard - nicht mehr und nicht weniger.
Fazit:
Der Film ist klassisches Popcorn-Kino. Jede Menge sinnlose Action, gepaart mit ein paar flachen Gags. Die minimale Handlung ist absolut vorhersehbar und man wird das Gefühl nicht los, alles schon mal woanders gesehen zu haben. Wenn der Sommer sonst nichts hergibt, kann man sich die neueste "Mumie" durchaus anschauen. Für etwas sinnfreies Untoten-Gekloppe zwischendurch holt man aber besser die DVD des Vorgängers mal wieder hervor.
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Die Mumie 3: Das Grabmal des Drachenkaisers
The Mummy: Tomb Of The Dragon Emperor
In China gab es Mumien?
Autor der Besprechung:
Falk Ebert
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: Rob Cohen Drehbuch: Alfred Gough, Miles Millar Darsteller: Brendan Fraser, Jet Li, Maria Bello, John Hannah, Michelle Yeoh, Luke Ford, Isabella Leong
Verleiher:
Universal Pictures Germany
Verkaufsstart : Noch kein Termin bekannt
Kinostart : 07.08.2008
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