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DVD-Besprechung - Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen
Story:
Tex Willer (Giuliano Gemma) ist ein Ranger, der bei befreundeten Indianern im Gebirge eine Auszeit nimmt. Eines Tages wird er jedoch von seinem Freund und Kollegen Kit Carson (William Berger) besucht, der ihm davon berichtet, dass in letzter Zeit Waffentransporte überfallen werden und die Opfer seltsam mumifiziert aussehen. Zusammen mit dem indianischen Freund Tiger Jack (Carlo Mucari) wollen die beiden das Rätsel lösen.
Meinung zum Film:
Duccio Tessari, verantwortlich für die Regie und das Drehbuch zu „Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen“ ist im Westerngenre beileibe kein Unbekannter, zeichnete er sich doch verantwortlich für Filme wie „Eine Pistole für Ringo“ und „2 wilde Companeros“. Genau wie beim „Ringo“-Film besetzte Tessari die Titelrolle bei „Tex“ mit dem westernerfahrenen Giuliano Gemma. Neben ihm gibt es noch die Legenden William Berger („Keoma“) und Aldo Sambrell („Der Tod sagt Amen“) zu sehen.
Alt sind sie geworden, die Pistolenhelden aus den 60er- und 70er-Jahren. In dieser TV-Produktion von 1985, hier in einem Zusammenschnitt für das Kino, ist Gemma vielleicht ein wenig zu alt für seine Rolle. Berger als Carson hingegen ist von vornherein als ältere Person angelegt und muss hier nicht einen künstlichen, jugendlichen Eindruck hinterlassen. Das Problem von Gemmas Rolle als Tex ist es auch, dass er zunächst nur wenig Sympathien beim Zuschauer einsammeln kann. Tex scheint ein allwissender, moralisch einwandfreier und unbesiegbarer Mensch zu sein, der seine indianischen Freunde sogar mit Waffengewalt vor dem unheilsbringenden Whisky beschützt, den die Weißen ihnen verkaufen wollen. Oder kurz gesagt: Tex ist ein unsympathischer Aufschneider. Später relativiert sich das jedoch und der Zuschauer wird auch mit der Tex-Figur warm.
Der unfehlbare und saubere Charakter Tex’ ist es nicht allein, der diesen Film das Prädikat „Italo-Western“ verweigert. „Tex“ ist eher wie ein Abenteuer-Film angelegt, bei dem die Helden seltsame Todesfälle aufklären wollen und sich später noch auf den Weg zu den Azteken machen, um einen Krieg zwischen Weißen und Indianern zu verhindern. Auch die Kamera kann zu keiner Zeit kaschieren, dass die gebotene Kost TV-Ware ist und bietet wenig experimentierfreudiges, sondern nur Standardoptik. Alles in allem ist „Tex“ eher was für Freunde von Abenteuerfilmen und diejenigen, die einige ihrer Westernhelden altern sehen wollen. Italowesternfreunde werden eher enttäuscht werden. Immerhin bietet der Film eine stringente Handlung, Action und somit überwiegend durchschnittlich gute Abenteuer-Unterhaltung.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist nicht besonders gut: es wirkt zuweilen grieselig, die Schärfe ist nicht besonders und die Farben wirken auch nicht sehr intensiv. Dennoch ist das Gebotene noch ok. Der Ton in Dolby Digital 2.0 ist etwas dumpf, verfügt aber dennoch über eine gute Dialogverständlichkeit.
An Extras gibt es Informationen zum zugrundeliegenden Comic in Form von Texttafeln.
Fazit:
„Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen“ ist mehr Abenteuerfilm als Western, immerhin gibt es aber ein Wiedersehen mit 3 Heroen, bzw. Schurken vergangener Italowesternzeiten. Hauptfigur Tex wirkt zu Beginn erst mal unsympathisch, kann dann später jedoch punkten. Der Film bietet insgesamt durchschnittlich gute Unterhaltung, die man sich gern mal ansehen kann. Die DVD ist alles in allem als befriedigend zu bezeichnen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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91:22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Italienisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen
Tex e il signore degli abissi
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Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Italien, 1985 Regie: Duccio Tessari Drehbuch: Giorgio Bonelli Darsteller: Giuliano Gemma, William Berger, Carlo Mucari, Isabel Russinova, Aldo Sambrell
Label :
Savoy Film Verkaufsstart : 25.07.2008
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