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DVD-Besprechung - Der Superbulle jagt den Paten
Story:
Polizist Toni Marroni (Tomas Milian) bekommt einen Spezialauftrag: nachdem in einem italienischen Gefängnis ein Mafiosi ermordet wurde, soll er inkognito in die USA reisen, die dortige Mafia etwas aufmischen und den Mordfall aufklären. Dort angekommen, heuert er dank seines neuen Freundes Salvatore (Enzo Cannavale) in einer Pizzeria an, in der der Pate Giarra (Eli Wallach) stets zu Mittag isst. Marroni gewinnt das Vertrauen Giarras und lässt sich von ihm anheuern.
Meinung zum Film:
Der „Superbulle“ ist zurück und diesmal bekommt er es mit dem amerikanischen Paten Giarra, gespielt von Eli Wallach („2 glorreiche Halunken“) zu tun. Da DVD-Label MiG die Superbullen-Serie nicht in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht, erfahren wir erst in diesem Film, was es mit der hässlichen Marie-Sol (Margherita Fumero) und Kumpel Salvatore, denen wir in „Der Superbulle gegen Amerika“ begegnet sind, auf sich hat, da dieser Film vorher spielt und 2 Jahre älter ist.
Das bewährte Team, bestehend aus Regisseur Bruno Corbucci und Hauptdarsteller Tomas Milian sorgt auch in diesem Film für gute Unterhaltung. Überwiegend geht es natürlich humorvoll zu und dank der deutschen Synchronisation ist die Gag- und Sprüchedichte recht hoch. Zum Brüllen ist auch wieder die sagenhafte Klamottenauswahl von Marroni, der fast den gesamten Film über in seinem Blaumann durch die Gegend läuft, mit dem sich vermutlich sogar in den 70er Jahren niemand ernsthaft auf die Straße getraut hätte. Nicht zuletzt durch den passenden Soundtrack von „Goblin“ („Dawn of the dead“) geht es gegen Ende jedoch einmal erstaunlich ernsthaft zu, was sich Minuten später aber wieder relativiert.
Leider schrammt der Film vor allem zu Beginn nur so eben am billigen Klamauk vorbei, als dem Zuschauer mit nackten Brüsten der Film schmackhaft gemacht werden soll, wenn einem Rentner die Wohnung leergeräumt wird, als er mit einem Fernglas am Fenster steht und eben diese Brüste lüstern beobachtet. Solchen Schwachsinn verzeiht man aber gern und erfreut sich lieber an den Sprüchen Marronis und an der passend gesetzten Action, die den „Superbullen“ niemals langweilig werden lässt. Durch die Besetzung Eli Wallachs als Paten kann der Film (natürlich neben Milian) einen echten internationalen Star aufweisen und das gebotene zusätzlich aufwerten. Wer genau aufpasst, kann übrigens Franz Beckenbauer in einer Minirolle sehen. Insgesamt ist der Film eine echte Empfehlung für Freunde des italienischen Kinos der 70er-Jahre und für alle Fans von Tomas Milian. Immer her mit den restlichen Teilen der Reihe!
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist sehr gut geworden! Kaum altersbedingten Verschmutzungen, dafür satte Farben und ein schöner Kontrast verwöhnen den Zuschauer. Der deutsche Mono-Ton ist stets gut verständlich und zweckgemäß.
Extras gibt es leider keine.
Fazit:
„Der Superbulle jagt den Paten“ bietet über 90 Minuten sehr gute Unterhaltung mit einem großen Humoranteil – leider wird einmal die Grenze zum billigen Klamauk überschritten, was man aber verzeihen kann. Die DVD macht einen sehr guten Eindruck, schade nur, dass keine Extras vorhanden sind.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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91:46 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 1.0 | Englisch Dolby Digital 1.0 | Italienisch Dolby Digital 1.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Der Superbulle jagt den Paten
Squadra antimafia
Der Superbulle ist wieder da!
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Italien, 1978 Regie: Bruno Corbucci Drehbuch: Mario Amendola, Bruno Corbucci Darsteller: Tomas Milian, Enzo Cannavale, Eli Wallach, Bombolo, Margherita Fumero, Massimo Vanni
Label :
Savoy Film Verkaufsstart : 25.07.2008
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