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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Death knows your name

Story:
In den Katakomben einer alten Nervenheilanstalt gibt es ein unheiliges Geheimnis. Nur Patient Walter (Javier Gorleri) kann die Stimme hören, die sich aus dem Dunkel der alten Anstaltstrakte erhebt. Sein Arzt Bruce Taylor (Rodrigo Aragon) glaubt ihm zunächst nicht, doch der alte Gebäudeteil fasziniert auch ihn. Bei einer seiner Erkundungsgänge entdeckt er, zum Entsetzen des Patienten, einen blanken Menschenschädel. Walter gerät in den Bann der Stimme und beginnt sich zu verstümmeln. Gleichzeitig wird der Schädel rekonstruiert und das Gesicht welches er einst trug, ist ein sehr bekanntes. 

Meinung zum Film:
Sind die ersten dreißig Minuten von „Death knows your name“ noch richtig spannend und lassen auf eine gute Story schließen, so beginnt ab diesem Zeitpunkt ein rapider Abstieg. Der eigentliche Höhepunkt der Spannung ist in dem Moment erreicht, in dem ein gefundener Schädel identifiziert wird. Ein Rätsel für alle handelnden Personen und auch für den Zuschauer. Die folgenden Aufklärungsarbeiten werden dann leider so sehr in das Absurde geführt, dass es fast schon schmerzt. Hier wollte das Drehbuch eindeutig zu viel und die Geschichte verrennt sich derartig in ein Richtung, so dass sich der Zuschauer kopfschüttelnd abwendet.

Wer die Geduld aufbringt, das Werk bis zum Ende zu sehen, wird Zeuge eines dreisten Plagiats, denn einer der zentralen Effekte aus „X-TRO – Nicht alle Außerirdischen sind freundlich“ wurde übernommen. Es ist die Szene, in der einer schwangeren Frau bei der Niederkunft ein ausgewachsener Mann aus dem Unterleib entsteigt. Es gibt vorher schon Hinweise, dass diese Szene kommt, denn ein Patient der Nervenklinik orakelt, dass das Böse einer Geburt bedarf. Ein ähnliches Thema wurde bereits in „Unborn“ verwendet. Es ist aber auch ärgerlich, wie ein doch guter Ansatz derart aus dem Ruder läuft. Das Thema Unsterblichkeit und der Preis für eine solche wurde schon des Öfteren im Filmgenre verwendet, aber es wurde selten so fahrig und bar jeglicher Fantasie langweilig an die Wand gefahren.

Es hat schon viele Formen des Bösen gegeben. Menschen wurden in ihrem Träumen gemeuchelt, Monster rissen ihre Opfer entzwei, Zenobiten wurden mittels eines Würfels gerufen, aber ein mordendes Spiegelbild hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Allen Ernstes will Regisseur Daniel de la Vega seinem Publikum den Schauer auf den Rücken schicken, indem er ein Ebenbild des Hauptdarstellers ohne Haut in einem Spiegel darstellt. Dieses Alter Ego macht sich dann innerhalb des Spiegels selbständig und kann morden. Ohne Hektik wendet es sich seinem Opfer zu, was normalerweise ein echter Nervenkitzel sein könnte. Wenn dies schon ein wenig krude klingt, dann sollte der Zuschauer erstmal die Erklärung für das Geschehen hören.  

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild verfügt über nicht unbedingt intensive Farben und wirkt daher sehr real. Nichts ist überfrachtet und der Kontrast ist stimmig. In dunkleren Szenen bleibt alles gut erkennbar. Der Ton ist o.k., könnte allerdings etwas detailfreudiger sein.

Extras sind nicht vorhanden.

Fazit:
„Death knows your name“ fängt stark an, um dann an der überbordenden Fantasie des Drehbuchautoren zu scheitern. Die unheilvolle Kulisse kann da nichts mehr retten. Technisch ist die DVD voll auf der Höhe der Zeit.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,85:1
1,85:1
88:22 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
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Death knows your name - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Death knows your name
Death knows your name

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Wirrungen aus der Heilanstalt


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Argentinien, 2005
Regie:
Daniel de la Vega
Drehbuch:
Demian Rugna
Darsteller:
Rodrigo Aragon, Kevin Schiele, Hugo Halbrich, Mimi Rivera, Veronica Mari

Label Deutschland :
MiG Film
Verkaufsstart Deutschland :
27.08.2008