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DVD-Besprechung - Dragonstorm
Story:
König Fastrad (John Rhys-Davies) hat ein mächtiges Problem, denn plötzlich tauchen in seinem Reich in den Karpaten Drachen auf und dezimieren seine Untertanen. Wie es der Zufall will, spielt ihm das Schicksal den tüchtigen Jäger Silas (Maxwell Caulfield) in die Hände, der schon vier Jahre keine Abgaben gezahlt hat. Zusammen mit weiteren Männern und Medina (Angel Boris Reed), der Tochter des Königs, macht sich Silas auf zur Drachenjagd.
Meinung zum Film:
„Dragon Storm“ ist eine Produktion für das Fernsehen, was man dem Film durchaus anmerken kann. Der letzte Tick zur reifen Kinoproduktion fehlt etwas, doch das macht den Film nicht schlecht. Ansehnlich sind auf jeden Fall die CGI-Drachen, die schön umgesetzt wurden und eine würdige optische Darstellung bekommen haben. Etwas anders wurde mit den Actionszenen verfahren, denn es fehlt ihnen die kinoreife Dramatik und Ernsthaftigkeit. Aus diesem Grunde reißen sie den Zuschauer nicht mit und selbiger nimmt die Hatz auf die geschuppten Feuerspeier nicht weiter ernst. Schade, denn es hätte die guten CGI-Effekte aufgewertet. Die Drehorte und Kulissen wirken realistisch und nicht zwanghaft auf Fantasy aufgemotzt. Ein kluger Schachzug, da das Publikum z.B. die einzelnen Waffen sicherlich bereits kennt und deren Schlagkraft ohne große Erklärung einzuschätzen weiß.
Mit John Rhys-Davies („Der Herr der Ringe) haben die Produzenten auf eine echte Bank gesetzt, denn der wandlungsfähige Mime ist nicht nur auf Kinorollen erpicht, er kennt immer noch seine TV-Heimat aus dem Eff-Eff. Maxwell Caulfield („Space Shift: Waxwork II“) als jagderfahrener Silas gibt auch eine gute Figur ab, vor allem weil er ein wenig kalauern darf. Als Königstochter Medina wird die brünette Angel Boris Reed („Boa vs Python – Duell der Killerschlangen“) die als Playmate ins Berufsleben startete. Sie ist daher auch die erotische Komponente in diesem Fantasystreifen und in einer Szene darf sie auch fast blank ziehen. Insgesamt sind die Schauspieler gut und nicht die Achillesferse der Produktion.
Der latente Humor der sich vor allen in den Dialogen versteckt lockert das Geschehen auf und sorgt für einige Schmunzler. Insbesondere die verbalen Duelle zwischen Silas und der Königstochter Medina stehen fest unter dem Sinnspruch „Was sich neckt, das liebt sich.“. Wer nicht zu hohe Ansprüche an die Drachenjagd stellt, der wird durchaus eine ganz patente Unterhaltung vorfinden. Wer die Erwartungshaltung hoch ansetzt, der greife besser zu „Dragonheart“. Es bleibt aber dabei, dass für eine Fernsehproduktion sehr passable Spezialeffekte kreiert wurden und die Schauspieltruppe eine ordentliche Leistung abliefert.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeigt eine deutliche Körnung, was verwunderlich ist, denn das Ausgangsmaterial kommt vom Fernsehen. Die Farben leiden ein wenig darunter und kommen nicht so intensiv herüber. Der Ton hingegen ist ordentlich und es gibt in den actionreichen Szenen gibt es Arbeit für die Boxen.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Dragon Storm“ ist nicht der erste Film, der sich mit dem Thema Drachen befasst und sicherlich nicht auch der letzte Streifen. Er befindet sich in einem soliden Mittelfeld und wem der nachmittägliche Sonntag mal etwas mau erscheint, wird mit diesem Film sicherlich ein wenig Kurzweil erleben. Technisch schwächelt die DVD beim Bild.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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86:22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Dragon Storm – Die Drachenjäger
Dragon Storm
Bodenständige TV-Produktion
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2004 Regie: Stephen Furst Drehbuch: Patrick Philips, Sam Wells Darsteller: John Rhys-Davies, Maxwell Caulfield, Angel Boris Reed, Woon Young Park, Richard Wharton
Label :
MiG Film
Verkaufsstart : 18.09.2008
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