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DVD-Besprechung - The Signal
Story:
Mya (Vanessa Ramsey) ist eine junge Frau mit zwei Problemen. Das eine ist Lewis (AJ Bowen) und der ist ihr eifersüchtiger Gatte. Das zweite Problem ist ihr Geliebter Ben (Justin Welborn), von dem Lewis natürlich nie etwas erfahren darf. Hinzu kommt noch, dass im Fernsehen nur noch psychedelische Bilder und Klangsphären laufen, welche die Menschen zu Mördern werden lassen. Mya flüchtet vor ihrem Mann und den wild gewordenen Leuten, doch Lewis ist wie wahnsinnig und verfolgt sie ebenso wie Ben. Dieser hingegen will sie schützen und in Sicherheit bringen. Auf der Suche nach der jungen Frau treffen die beiden Kontrahenten nicht nur auf andere scheinbar Irre, sondern sich auch gegenseitig.
Meinung zum Film:
„The Signal“ startet zunächst gut. Ein mysteriöses Signal legt sich auf Fernseher und Telefon und die Menschen beginnen darauf zu reagieren. Sie werden aggressiv und beginnen sich gegenseitig umzubringen. Es wirkt wie eine Mischung aus „Crazies“ und „Demoni“, da vor allem der Fernseher mit den wirbelnden Farben und einer schrägen Klangfolge im Mittelpunkt stehen. Es ergeben sich allerdings hier schon einige Nachfragen und der Zuschauer kann die Handlung noch mit diesen Fragen im Kopf verfolgen. Teilweise werden scheinbar unlogische Zusammenhänge später in Rückblicken aufgelöst, was man aber zunächst natürlich noch nicht ahnen kann. So reduziert sich die Handlung auf die Erkenntnis, dass die Menschen sich wegen einer geheimen Botschaft töten und der Urheber ist unbekannt.
Um der Handlung einen gewissen roten Faden zu geben, lässt das Drehbuch zwei Männer ein und dieselbe Frau suchen. Der eine ist Ehemann Lewis, der andere ihr Geliebter Ben. Lewis ist ein extrem eifersüchtiger Mensch und seine Frau Mya hat bei seinem Kontrollwahn nicht viel zu lachen. Lewis wird, wie viele andere auch, schnell von dem Signal aus dem Fernseher betört und wird zum Mörder. In seiner Wahrnehmung wollen alle etwas von seiner Mya, was er natürlich nicht zulassen kann. Er hinterlässt eine blutige Spur und auch Ben kreuzt seinen Weg. Was hier noch anfänglich spannend und durchaus innovativ ist, bekommt aber durch die Silvesterparty bei Anna und Clark eine betrübliche Wendung. Filmfreunde mit Anspruchsdenken werden sich vermutlich auf die psychologische Komponente stürzen und fleißig interpretieren, dass das Medium Fernsehen hier kritisiert werden soll. Dass da viel Müll gezeigt wird, wissen viele Leute schon. Und die Erkenntnis, dass die Menschen selbst die größten Monstren und Feinde unserer Spezies sind, dürfte auch dem vernunftbegabten Menschen bekannt sein.
Wenn ein verwirrter Mensch auftaucht und der Zuschauer wird mit dessen konfusem Realitätssinn konfrontiert, dann ist das schon sehr schräg. Wenn nun aber noch vier bis fünf weitere hinzu kommen und überdies auch noch Rückblenden geschaltet werden, dann ist das kaum noch auszuhalten. Eine derartige Verquickung lässt das Geschehen vollkommen aus dem Ruder laufen und selbst die zwei, drei eingebauten Lustigkeiten gehen im Kopfschütteln unter. Hier wäre weniger eindeutig besser gewesen. Auch das Finale wurde ähnlich verwirrend angelegt und man fragt sich, was das denn jetzt alles bedeuten soll. Am Ende sitzt der Zuschauer rätselnd vor dem Fernseher und fragt sich nach der Botschaft. Vermutlich soll der Film beim Zuschauer den Wunsch hervorrufen, den Drehbuchautoren zu killen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeigt ein deutliches Rauschen. Die Farben sind recht natürlich, allerdings fällt der Kontrast etwas zu schwach aus. Dadurch werden die dunklen Szenen ein bisschen unübersichtlich. Der Ton wirkt als dts-Track ausgereift und unterstützt das Geschehen auf dem Bildschirm passend.
Als Extra steht lediglich der Originaltrailer zur Verfügung.
Fazit:
„The Signal“ soll eine Art neuer Horror sein, doch für ein solches Prädikat hält der Film einfach nicht durch. Ein spannender Auftakt ist immer noch kein Erfolgsgarant. Technisch ist die DVD im Mittelfeld zu finden.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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99:18 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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The Signal
The Signal
Guter Beginn, flach im Abgang
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: David Bruckner, Dan Bush, Jacob Gentry Drehbuch: David Bruckner, Jacob Gentry Darsteller: Anessa Ramsey, AJ Bowen, Justin Welborn, Sahr Ngaujah, Suehyla El-Attar
Label :
Ascot Elite
Verleihstart : 08.08.2008 Verkaufsstart : 22.09.2008
Vertrieb :
Ascot Elite Switzerland
Verleihstart : 08.08.2008 Verkaufsstart : 22.09.2008
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