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DVD-Besprechung - Puppet Master V

Story:
Nachdem die Puppen des Andre Toulon, dem Erfinder und Wissenschaftler Rick Myers (Gordon Currie) beigestanden haben und die Puppen des Dämons Eyad zerstört haben, ist das Unheil noch nicht gebannt. Rick und seine Freundin Susie (Chandra West) haben es nun mit dem Dämon persönlich zu tun und sie können wieder jede Menge Hilfe gebrauchen. Die Puppen helfen ihrem neuen Puppet Master ohne jeden Widerspruch, doch die Waagschale des Schicksals neigt sich scheinbar zur vollkommen falschen Seite.

Meinung zum Film:
„Puppet Master V“ wurde zusammen mit dem vierten Teil dieser Horrorserie abgedreht, was bei Regisseur Jeff Burr zeitweise für leichte Verwirrung gesorgt hat. In einigen Szenen wollte er den Schauspielern unbedingt bestimmte Szenendetails beibiegen, bis er merkte, dass er im falschen Part war. Der fünfte Durchgang setzt unmittelbar nach dem Ende des Vierten an, nur wenige Minuten danach. Rick und Susie haben den Angriff der Monsterpuppen aus der vierten Dimension überlebt und die Puppen des Andre Toulon haben den fiesen Kreaturen den Garaus gemacht. Die Polizei macht Rick für die vielen Toten verantwortlich, kann jedoch keine eindeutigen Beweise vorlegen und so kommt er auf Kaution aus dem Polizeirevier.

Das Projekt „Omega“ ist allerdings noch längst nicht abgeschlossen und Ricks Firma bzw. deren neuer Boss ist sehr an Toulons Geheimnis interessiert. Nebenbei steht ihm auch eine beträchtliche Bestechungssumme ins Haus, wenn er das Wissen um den Schlüssel des Lebens mit einer gewissen staatlichen Einrichtung teilt. Natürlich gibt es wieder einen erbitterten Kampf, bei dem die Puppen sich wieder auf die Seite der Guten schlagen. Der Film läuft gut 78 Minuten, doch eigentlich kann man nur 68 anerkennen da rund 10 Minuten darauf verwendet werden um einen ausführlichen Rückblick zu gewähren. Da wird dann schnell deutlich, dass inhaltlich nicht viel Zeit für Neuheiten bleibt.

Das ist zwar nun nicht gerade zuschauerfreundlich, doch es relativiert sich, wenn beide Teile als Einheit betrachtet werden. Im Kern besteht zu den ersten drei Teilen der doch merkliche Unterschied, dass Toulons Puppen nicht mehr die Bösewichte sind, die lediglich Menschen als Ziel haben, sondern sie sich gegen die Mächte des Bösen stellen und vorrangig dämonische Puppen vernichten. Die Spezialeffekte sind nicht schlecht, doch die Animation der Figuren wirkt ein bisschen altbacken. Fans der modernen Technik werden vielleicht nicht so warm damit, der vielseitig interessierte Gruselfilmfreund hat sicherlich keine Probleme die kleinen Racker ins Herz zu schließen.

Digitale Aufarbeitung:
Im Gegensatz zum vierten Teil ist in Episode V das Bildrauschen nicht ganz so deutlich ausgefallen. Die Farben sind ein klein wenig blass und nicht ganz so kräftig. Einziges wirkliches Manko ist aber nur der nicht sonderlich ausgeprägte Kontrast, der es bei den vielen dunklen Szenen schwer macht die Übersicht zu behalten. Daher wirkt das Bild stellenweise detailarm.

Das knapp 19 Minuten lange Making Of ist erfreulicherweise wieder deutsch synchronisiert worden und hält eine Menge an Infos parat. Vor allem stehen natürlich die Puppen und deren Animation im Vordergrund. Interessant ist auch der organisatorische Aufwand, da bestimmte Filmteile mit zwei Crews gefilmt wurden. Die Szenen mit den Puppen waren so aufwendig, dass viele Szenen parallel mit den echten Schauspielern abgedreht wurden. Zusätzlich gibt es noch die Originaltrailer zur Serie.

Fazit:
„Puppet Master V“ bildet zusammen mit dem vierten Teil eine interessante Doppelepisode zur bekannten Horror-Serie. Die Reihe hat einen eigenen Charme und bietet eine nette Alternative zu dem was heutzutage die Regale der Videotheken voll müllt. Technisch ist die DVD mit leichten Abstrichen in Ordnung.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,33:1
1,33:1
78:13 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • Originaltrailer
  • Making Of
Puppet Master V - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Puppet Master V
Puppet Master 5: The Final Chapter

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Geppettos Albtraum


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1994
Regie:
Jeff Burr
Drehbuch:
Douglas Aarniokoski, Steven E. Carr
Darsteller:
Gordon Currie, Chandra West, Ian Ogilvy, Teresa Hill, Guy Rolfe

Label Deutschland :
WGF
Verkaufsstart Deutschland :
14.08.2008