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DVD-Besprechung - Cheers - Staffel 1
Story:
Sam Malone (Ted Danson) ist Besitzer des „Cheers“, einer kleinen, gemütlichen Bar, in der sich allabendlich eine illustre Gruppe Menschen trifft, von denen Norm Peterson (George Wendt) der Treueste von allen ist. Zu den Angestellten gehören die ehemalige College-Assistentin Diane Chambers (Shelley Long), die temperamentvolle italienischstämmige Carla Tortelli (Rhea Perlman) und der ehemalige Wurftrainer der Red Sox, 'Coach' Pantusso (Nicholas Colasanto).
Meinung zum Film:
Am 30. September 1982 startete bei NBC die Sitcom „Cheers“ ihren großen Erfolgszug, der über 11 Staffeln verteilt 117 Emmy-Nominierungen einheimsen und 27 mal den begehrten TV-Oscar gewinnen konnte. Die ersten Versuche, die Serie auch in Deutschland zu etablieren scheiterte allerdings kläglich. 1985 strahlte das ZDF eine komplett deutsch lokalisierte Version von „Cheers“ unter dem Titel „Prost Helmut!" aus. Eine – passender Weise - komplette „Schnaps“-Idee, die von den Zuschauern mit Nichtbeachtung gestraft wurde. Kaum jemand konnte sich zu einer Einkehr im „Zum fröhlichen Feierabend“ auf dem Bildschirm überwinden, um bei Barkeeper Hubert Milbe ein Bier zu bestellen, sich von Diane Zimmerlinde bedienen zu lassen und gemeinsam mit Helmut und Uwe sein Feierabendgebräu zu genießen, während Trainer Rudi hinter dem Tresen steht. Erst zehn Jahre später erkannte der Privatsender RTL das wahre Potential der Serie und strahlte von 1995 – 1996 alle 11 Staffeln unter dem Originaltitel „Cheers“ in endlich originalgetreuer Synchronisation aus.
Den Reiz der Serie machen ohne jeden Zweifel die Charaktere aus, die man als Zuschauer mit der Zeit tatsächlich immer mehr in sein Herz schließt und sich auf ein Wiedersehen freut. Ted Danson („Noch drei Männer, noch ein Baby“) spielt Sam Malone, einen ehemaligen Baseballprofi der Boston Red Sox, der noch immer Stolz auf seine Karriere ist, an dessen Ende er zum Alkoholiker wurde. Nachdem er seine Sucht überwunden hatte entschied er sich das „Cheers“ zu übernehmen und frönt seit dem nur noch einem Laster – den Frauen. Eine der Frauen in der Bar ist Diane Chambers, gespielt von Shelley Long („Geschenkt ist noch zu teuer“), die kurz vor dem Abflug in den Liebesurlaub mit ihrem Uni-Professor im „Cheers“ strandet und dort ihre neue Karriere als Kellnerin startet. Da sie sich dabei allerdings ihr Hochschulverhalten erhalten hat und dieses mir ihrer naiven Art garniert, muss sie sich immer wieder Kommentare von ihrer Kollegin Carla, gespielt von Rhea Perlman („Unsere feindlichen Nachbarn“) anhören, die mit ihrem südeuropäischen Temperament kein Blatt vor den Mund nimmt und ungeschmückt ausspricht, was sie denkt.
Stammgäste gibt es natürlich auch im „Cheers“ anzutreffen und der treueste unter ihnen dürfte ohne jeden Zweifel Norm Peterson sein, gespielt von George Wendt („Forever Young“). Der passionierte Buchhalter ist jeden Abend in der Bar zu finden, wo er über das Leben und seine Frau Vera philosophiert. Letztgenannte ist ein vergleichbarer „Running Gag“ wie Misses Columbo in der Krimi-Reihe „Columbo“, da über beide regelmäßig geredet wird, sie selbst aber nicht in Erscheinung treten. Ein weiterer Stammgast ist der pflichtbewusste Briefträger Cliff Clavin, der von John Ratzenberger gespielt wird. Retzenberger gehört mittlerweile zu den beliebtesten Synchronsprechern Amerikas und war unter anderem in „Cars“, „Ratatouille“ und „WALL-E“ zu hören. Abgerundet wird das Stammensemble durch „Coach“ Pantusso, gespielt von Nicholas Colasanto („Wie ein wilder Stier“) Einst war er Malones Wurftrainer bei den Red Sox’ und hat nun als Barkeeper im „Cheers“ angeheuert. Ein Job, der ihm soviel Spaß zu machen scheint, dass er selbst den Gläsern Namen gegeben hat. Und der Spaß, den jeder einzelne, egal ob vor oder hinter der Theke im „Cheers“ hat, überträgt sich immer mehr auf den Zuschauer und so fühlt man sich bei der Serie immer mehr zu Gast bei guten alten Freunden, wo jeder deinen Namen kennt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist für eine US-Sitcom aus den frühen 80er-Jahren annehmbar gut gelungen. Das Ausgangsmaterial setzt hier aber klar die Grenzen. Der deutsche Ton kommt ohne Verständigungsprobleme daher und sorgt zusammen mit dem Bild für einen gute Gesamteindruck.
Extras gibt es keine.
Fazit:
„Cheers“ ist eine der erfolgreichsten Sitcom aller Zeiten, die auch heute, mehr als 25 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung noch nichts von ihrem Charme verloren hat. Paramount bringt die Serie nun auch endlich in Deutschland in die DVD-Regale und es bleibt zu hoffen, dass möglichst bald die Türen zur 2. Staffel geöffnet werden.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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22 Episoden a ca. 25 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 1.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch |
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Bonusmaterial:
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Cheers - Staffel 1
Cheers - Season 1
Wo jeder deinen Namen kennt...
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1982 Regie: James Burrows u.a. Drehbuch: Glen Charles, Les Charles u.a. Darsteller: Ted Danson, Shelley Long, Rhea Perlman, Nicholas Colasanto, George Wendt, John Ratzenberger, Bernadette Birkett
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 04.09.2008
Vertrieb :
Rainbow Home Entertainment AG Verkaufsstart : 04.09.2008
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