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DVD-Besprechung - Im Auge des Hurricane
Story:
Terangi (Jon Hall) ist auf seiner Heimatinsel Manakoora ein beliebter und geachteter Mann. Zusammen mit seiner Jugendliebe Marama (Dorothy Lamour) sieht er in eine rosige Zukunft, denn Marama ist schwanger und er hat eine gute Arbeit als Seemann. Durch ein vollkommen überzogenes Urteil landet er im Gefängnis, aus dem er eines Tages fliehen kann. Kaum wieder auf Manakoora angekommen droht ihm nicht nur die Verfolgung durch Gouverneur Da Laage (Raymond Massey), sondern es zieht ein Sturm auf, der die gesamte Insel bedroht.
Meinung zum Film:
„Im Auge des Hurricane“ ist eine Hollywoodproduktion aus dem Jahre 1937, was man auch sehr leicht erkennen kann. In dieser Glanzzeit sind recht typische Filme entstanden, die so wunderbar geschrieben wurden, dass ein Film schon ausreicht, um sich für einen ganzen Tag satt zu sehen. Was hier an Romantik und Dramaturgie verbraten wurde ist schon fast ein Overkill, aber war damals eben sehr begehrt. Frauen waren schön, Männer waren eisern und wenn sie miteinander konnten, dann gaben sie vorbildliche Paare ab. Aber auch die Musik, die das Geschehen untermalen soll, ist kein unerheblicher Faktor u.a. auch dieses Films. Die Geigen werden so zuckersüß gefiedelt, dass der Zuschauer danach schon fast zum Diabetes-Test muss.
Inhaltlich gliedert sich der Film in drei Teile. Zu Beginn wird ein Südseeidyll präsentiert und alles ist in bester Ordnung. Terangi hat seine hübsche Marama und alle sind munter und zufrieden. Als Bootsmann hat er einen festen Job und einen loyalen Arbeitgeber. Dann passiert das, was nicht passieren darf, denn Terangi wird, zu Unrecht, zu einer Haftstrafe verurteilt. Als freiheitsliebender Mensch versucht er zu fliehen, was mit jedem Versuch eine noch höhere Strafe nach sich zieht. Dieser zweite Teil erinnert ein wenig in seinem eskalierenden Ablauf an „Papillon“, jedoch wird er von den Ereignissen in Terangis Heimat flankiert. Hier weigert sich der hartherzige Gouverneur ihm in jeglicher Weise zu helfen und verscherzt es sich dadurch mit den Einwohnern, dem Priester und dem Doktor der kleinen Gemeinde.
Der dritte Teil ist dann dem zerstörerischen Orkan gewidmet und der Verlauf der Ereignisse ist an Dramatik kaum zu überbieten. Dafür, dass der Film schon 1937 gedreht wurde und CGI-Effekte, wie wir sie heute kennen, noch reine Utopie waren, haben es die Filmschaffenden geschafft, die Naturgewalt durchgehend gut umzusetzen. Mit Nebelmaschinen, Wasserrutschen und riesigen Gebläsen wurde ein gutes Katastrophenszenario geschaffen, das sogar weitgehend echt wirkt. Lediglich die Szenen, in den die Gebäude weggespült werden sind als Modelle erkennbar.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild wurde scheinbar lediglich in ein digitales DVD-Format gebracht, ohne etwas an der Qualität zu verändern. So gibt es diverse Helligkeitsschwankungen, sowie Blitze und andere kleinere Mängel. Um die Ehre aber zu retten sei an dieser Stelle auf das Produktionsjahr 1937 verwiesen. Der Ton ist so, wie man ihn aus vielen älteren Filmen aus dem TV kennt und es verwundert nicht, dass die Sprache nicht immer sauber ausfällt und viele Zischlaute hörbar sind.
Extras gibt es nicht.
Fazit:
„Im Auge des Hurricane“ ist ein Klassiker der Regie-Legende John Ford und ist ein echter Klassiker in Schwarz und Weiß. Dramatik und Liebe geben ein zuckersüßes Stelldichein. In Sachen Qualität darf nicht zu viel erwartet werden.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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99:28 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch |
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Bonusmaterial:
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Im Auge des Hurricane
The Hurricane
Aloha in Schwarz-Weiß
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1937 Regie: John Ford Drehbuch: Charles Nordhoff, James Norman Hall Darsteller: Dorothy Lamour, Jon Hall, Mary Astor, C. Aubrey Smith, Thomas Mitchell
Label :
Movie Power Verkaufsstart : 18.09.2008
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