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DVD-Besprechung - WWE - Night of Champions 2008
Story:
Bei der Suche nach einem Erfolg versprechenden Main Event, mit dem die Event-losen Monate aufgefüllt werden konnten, begann die WWE 2007 die „Night of the Champions“ einzuführen. Hierbei werden alle Titel der WWE/ECW an einem Abend aufs Spiel gesetzt. 2008 kämpften dabei unter anderem Matt Hardy, Kane, Big Show, Chris Jericho, Edge, Batista, Triple H und John Cena um die verschiedenen Gürtel.
Meinung zum Film:
Den Eröffnungskampf der „Night of Champions 2008“ bestritten die WWE-Tag-Team.Champions Mike „The Miz“ Mizanin und John Morrison gegen die Herausforderer Dave Finlay und seinem Leprechaun Hornswoggle. Wie nicht anders zu erwarten, gerät der Kampf teilweise doch sehr stark zu einer Comedyveranstaltung, da jede Szene mit dem kleinwüchsigen Hornswoggle im Ring mehr an Zwergenwerfen den einen richtigen Wrestlingfight erinnert. Im folgenden Kampf stehen sich mit Matt Hardy und Chavo Guerrero zwei High-Flyer um den United-States-Champion-Gürtel gegenüber. Wer allerdings große Erwartungen an die Action hat, wird eher enttäuscht werden. Der Kampf verläuft ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Highflying-Moves gibt es im folgenden Match zwar wieder nicht geboten, dafür aber mit Kane, Big Show und dem „strongest Man in the World“ Mark Heny ein Aufeinandertreffen von drei Kraftmaschinen, die in einem Triple-Threat-Match um den Gürtel kämpfen und bei dem es am Ende einen überraschenden Ausgang gibt.
Im folgenden World-Tag-Team-Title-Match gibt Ted DiBiase, der Sohn des legendären „Million Dollar Man“ Ted DiBiase sein Debüt im Ring der WWE. Den Kampf gegen die Titelträger Hardcore Holly und Cody Rhodes, Sohn des legendären „American Dream“ Dusty Rhodes, beginnt er dabei erst einmal ohne Partner, da dieser noch nicht in der Halle ist. Dieser Auftritt dient vor allem zum Aufbau des Images der beiden Zöglinge und hat mit Wrestling weniger zu tun. Das nächste Match ist um den Intercontinental Title und ist zwischen Titelträger „Y2J“ Chris Jericho und dem noch recht unbeschriebenen Kofi Kingston, für den der Kampf das erste Titelmatch darstellte. Der Kampf zwischen dem aufstrebenden Kämpfer und dem gewohnt arrogant auftretenden Chris Jericho ist mit guter Action gefüllter und wird abwechslungsreicher geführt. Als nächstes geht es zwischen Titelträgerin Mickie James und Katie Lea Burchill um den WWE-Damen-Campion-Titel. Die quirlige und beliebte Mickie James scheint hierbei zu Beginn ein wenig benachteiligt, da ihre Kontrahentin zusammen mit ihrem Bruder Paul Burchill im Ring erscheint, der ebenfalls Kämpfer des RAW-Rosters ist und es sehr wahrscheinlich erscheint, dass er seiner Schwester helfen wird, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Lange Zeit wurden die Kämpfe der Woman-Division von den Fans eher belächelt und mehr als T&A-Einlage verstanden, in diesem Fall zeigen beide Kämpferinnen aber, dass es auch anders geht und die Kampfeinlagen durchaus ansprechend sein können.
Mit dem Kampf zwischen Titelträger Edge und Herausforderer Batista um den World-Heavyweight-Titel folgt dann der erste von zwei Hauptkämpfen. Vorher in der Show sind beide Wrestler schon in kurzen Auftritten zu sehen, wo jeder auf seine Art zu verstehen gibt, wie er sich auf den Kampf vorbereitet. Der extrovertierte und überdrehte Edge und der introvertierte, stets ernst dreinblickende Batista liefern sich im Ring den zu erwartenden harten Fight, der hinsichtlich von Kraft-Moves und Dramatik überzeugen kann. Vor allem am Ende lässt Batista dem Biest - und seiner Wut - freien Lauf. Den finalen Kampf des Abends bestreiten mit WWE-Champion TripleH und dem ebenfalls sehr beliebten John Cena zwei Männer, die zu den härtesten Brocken der WWE gehören und im Vorfeld die Hoffnung aufkommen lassen, dass es zu einer harten Auseinandersetzung kommt. Hart wird der Fight dann auch, hat aber in Sachen Technik, wie nicht anders zu erwarten war aber kaum etwas zu bieten hat. In Sachen Härte und vor allem purem Adrenalin versteht er aber vollends zu überzeugen, weswegen er zurecht der Höhepunkt der Show ist. Insgesamt ist das PPV-Event durchschnittlich unterhaltsam. Trotz kleinerer Überraschungen fehlt es an prägnanten Momenten, die die „Night of Champions 2008“ zu etwas besonderem Macht. Ein solides Spektakel, dass vor allem dadurch glänzt, dass alle Titel auf dem Spiel standen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen ordentlichen Eindruck. Die Schärfe ist gut und es gibt nur gelegentlich Blockbildung und Kammartefakte. Bei der Sprache gibt es eine große Auswahl an Tonspuren in Dolby Digital 2.0, bei denen für die meisten die deutsche oder englische Tonspur erste Wahl sein dürfte.
Als Extra gibt es ein exklusives Interview von TripleH nach seinem Kampf gegen John Cena, das im TV nicht ausgestrahlt wurde, sowie die Abschiedsrede von Jim Ross, die er bei RAW hielt.
Fazit:
„Night of Champions 2008“ zeigt nicht nur auf, wie viele Titel mittlerweile bei der WWE ausgekämpft werden, das Event zeigt zusätzlich auch noch die verschiedenen Kampfstile, die bei der Federation vertreten sind. Insgesamt ist der Main Event kein Highlight, aber für gute Unterhaltung sorgt es allemal. Fans können bedenkenlos zugreifen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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162:14 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch, Französisch, Griechisch, Niederländisch, Portugiesisch |
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Bonusmaterial:
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- Tood Grisham interviewt des WWE-Champion Triple H
- J.R.s Abschiedsrede bei RAW 30.06.08
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Night of Champions 2008
Night of Champions 2008
Die Nacht der Titelkämpfe, solide aber nicht außergewöhnlich
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: John Mirrisson, The Miz, Finlay, Hornswoggle, Matt Hardy, Chavo Guerrero, Kane, Big Show, Mark Henry, Hardcore Holly, Cody Rhodes, Ted diBiase, Chris Jericho, Kofi Kingston, Mickie James, Katie Lea Burchill, Edge, Batista, Triple H, John Cena
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 20.10.2008
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