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DVD-Besprechung - Highlander - Staffel 6
Story:
Highlander Duncan MacLeod (Adrian Paul) macht sich auf in die letzte Runde der TV-Serie. Gefahr
wartet nicht nur in Form des Dämons Ahriman auf ihn: Auch sein alter Schüler Devon Marek will noch
eine Rechnung begleichen ...
Meinung zum Film:
Noch ein paar wenige letzte Male nimmt Duncan MacLeod für die TV-Serie das berühmte Schwert in die
Hand. Die verkürzte sechste Staffel ist allerdings schon spürbar lustlos inszeniert. Es wird
ziemlich offensichtlich, dass Adrian Paul zu dieser Zeit bereits das Interesse an der Figur
verloren hatte. Seine Auftritte in den Folgen beschränken sich auf das Nötigste, in einer Episode
taucht er sogar überhaupt nicht (!) auf. Trotzdem gibt es auch in diesem letzten Jahr der Serie
noch einige interessante Geschichten. Ein Jahr ist seit den tragischen Ereignissen des Staffel-
Finales von Season fünf vergangen. MacLeod hat keine Lust mehr darauf, sich an dem großen Spiel
der Unsterblichen zu beteiligen. Als er von seinem selbst gewählten Exil eines Klosters in Kuala
Lumpur zurückkehrt, wartet allerdings schon wieder der Dämon Ahriman auf ihn, der nach wie vor
alles daran setzt, den Highlander auszuschalten.
Als die sechste Staffel produziert wurde, hatte der Sender bei den Produzenten bereits die Spin-
off-Serie "Highlander: The Raven" bestellt. Allerdings war lediglich klar, dass Adrian Paul nicht
mit von der Partie sein würde. Wer die (weibliche) Hauptrolle übernehmen sollte, wusste man noch
nicht. So erklärt sich auch, dass fast die Hälfte der 13 Episoden dieser letzten Staffel dafür
verwendet wurde, alle möglichen unsterbliche Damen mit Hauptrollen-Potenzial auszutesten. Die
ersten Tests waren ziemlich armselig, doch die letzten beiden, in denen unter anderem Claudia
Christian aus "Babylon 5" eine Unsterbliche spielte, sahen schon deutlich besser aus. Schließlich
entschied man sich dann aber doch für die Option, die eigentlich auf der Hand lag: MacLeods alte
Freundin Amanda (Elizabeth Gracen), die ja auch in der "Highlander"-Serie ein immer
wiederkehrender Charakter war, bekam den Part.
Auch wenn die Staffel insgesamt recht schwach ist, kann das Finale der Serie dann doch noch
überzeugen. Der Zweiteiler "Sein oder Nichtsein" wird inhaltlich schon dadurch beeindruckend, dass
er nahezu die gesamte große "Highlander"-Familie ein allerletztes Mal zusammenbringt. Amanda und
Joe Dawson werden entführt und Duncan sinkt nach einer Konfrontation mit dem Verbrecher schwer
verletzt zu Boden. Er scheint seinen Lebenswillen verloren zu haben, doch da kommt es zu einer
Nahtod-Erfahrung, in der sein alter Kumpel Hugh Fitzcairn (Roger Daltrey) auftaucht und ihm zeigt,
wie die Welt ohne ihn aussehen würde. In dieser Vision ist Fitz schon seit dreihundert Jahren tot,
Joe Dawson lebt als durchgedrehter Einsiedler auf der Straße - und für Richie und Tessa hätte es
noch schlimmer ausgesehen, als es letztlich in der Realität für sie gekommen ist. Ja, Freunde des
Unsterblichen, im Finale der Serie tauchen tatsächlich die beiden beliebtesten Nebencharaktere der
früheren Staffeln wieder auf: Macs in Staffel zwei ermordete Verlobte Tessa (Alexandra Vandernoot)
und sein Langzeit-Kumpan Richie (Stan Kirsch), der am Ende der fünften Staffel aus der Serie
geschrieben wurde. Allein schon wegen dieser Gastauftritte dürfte sich die Season für Fans lohnen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht insgesamt einen guten Eindruck. Auffällig ist allerdings das relativ starke
Hintergrundrauschen, das jedoch nicht übermäßig stört. Insgesamt ordentliche TV-Kost, die sich auf
gleichem Niveau wie die TV-Ausstrahlung bewegt. Beim Ton, der auf Deutsch und Englisch in Stereo
vorliegt, sieht es ähnlich aus. Die Dialoge sind klar verständlich, die englische Spur klingt
jedoch minimal dynamischer.
Da uns nur eine Review-Disc ohne Bonusmaterial vorlag, können wir die Extras der Box leider nicht
bewerten.
Fazit:
Die sechste Staffel vom "Highlander" ist mit Abstand die schwächste, bei der es schon ziemlich
offensichtlich wird, dass Adrian Paul keine rechte Lust mehr hatte. Dennoch gibt es ein paar nette
Folgen und gerade das Finale, das noch mal alle Figuren zusammenbringt, ist überaus sehenswert.
Technisch gibt es wenig zu bemängeln, sodass bei Interesse an dieser Season bedenkenlos
zugegriffen werden kann.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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13 Folgen à ca. 50 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine Untertitel vorhanden. |
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Bonusmaterial:
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- Interviews
- Audiokommentare
- Archivmaterial
- Fotogalerie
- Videokommentare
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Highlander - Staffel 6
Highlander - Season 6
Der Unsterbliche zeigt sich in schwacher Verfassung, bringt aber noch ein furioses Serienfinale mit sich
Autor der Besprechung:
Jano Rohleder
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Kanada, Frankreich, 1997 Regie: Richard Martin u.a. Drehbuch: James Thorpe u.a. Darsteller: Adrian Paul, Jim Byrnes, Peter Wingfield, Roger Daltrey, Elizabeth Gracen
Label :
SchroederMedia
Verkaufsstart : 09.10.2008
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