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DVD-Besprechung - Broken (Limitierte Special Edition)
Story:
Broken
Ein namenloser Mann (Eric Colvin) verschleppt eines Tages Hope (Nadja Brand) in einen Wald. Sie wird von ihm gezwungen, schreckliche Aufgaben zu erfüllen, außerdem hat der Mann noch Hopes sechsjährige Tochter in seiner Gewalt.
Broken 2
Herman (James DuMont) ist nach außen ein ganz normaler Mann. In seinem Keller hat er jedoch eine Folterkammer eingerichtet, in der er am liebsten junge Frauen quält. Eines Tages entscheidet er sich für Rudy (Michelle Tomlinson) als nächstes Opfer.
Meinung zum Film:
Bei „Broken“ war das Duo Simon Boyes und Adam Mason sowohl als Regisseure, als auch als Drehbuchautoren tätig. Für Boyes war es die erste Regietätigkeit, Mason drehte bereits mehrere kleinere Filme, die bisher aber wenig Beachtung fanden. Beide sprangen mit diesem Film ein wenig auf den auf der DVD genannten „Hostel“- und „Saw“-Zug auf, können die Erwartungen in diese Richtung letztendlich aber leider nicht erfüllen.
Ein namenloser Mann entführt eine Frau und bringt sie in sein Lager im Wald. In ihrem Bauch ist eine Rasierklinge versteckt, die sie sich zunächst selbst herausholen muss, um von dem Baum, an dem sie schon seit mehreren Tagen hängt, herunterzukommen. Anschließend gehen dann beide ins Lager des Mannes und er macht keine Anstalten, sie freizulassen oder ihr zu sagen, warum sie überhaupt entführt wurde. Die Motivation bleibt auch für den Zuschauer weitgehend im Dunkeln, außerdem bleiben die beiden Hauptdarsteller Nadja Brand und Eric Colvin, die bisher in anderen Produktionen nur selten in Erscheinung getreten sind, in ihren Rollen blass und können diese kaum ausfüllen. Brand ist die meiste Zeit am Kreischen und geht dem Zuschauer schon nach 10 Minuten auf die Nerven und Colvin kann als Waldbewohner nur wenig Schrecken verbreiten. Alles in allem haftet der Handlung eine gewisse Sinnlosigkeit an, die nie ganz abgelegt werden kann. Die sterile Optik des Films sorgt dann noch weiter dafür, dass man mit dem Film nicht warm wird oder man sich mit irgendeiner Figur identifizieren kann.
„Broken 2“ hat mit dem ersten Teil überhaupt nichts zu tun – weder die Personen, noch die Handlung, geschweige denn das Kreativteam lassen Rückschlüsse auf den ersten Teil zu. Kein Wunder, heißt der Film doch im Original „The Cellar Door“; vermutlich wurde nur aufgrund des „Erfolges“ von Broken einfach die „2“ hinzugedichtet. „The Cellar Door“ kann wesentlich besser unterhalten als „Broken“. Herman ist nach außen hin ein ganz normaler, spießiger Mann, dessen dunkle Seele sich nur denen offenbart, die er gefangen nimmt und quält. Sein neuestes Opfer ist Rudy, dargestellt von Michelle Tomlinson, von der man leider bisher nur wenig gesehen hat. Ihre Leistungen im Film sind sehr gut und zusammen mit Herman-Darsteller James DuMont gibt sie ein tolles „Team“ ab. DuMont überzeugt voll und ganz als Wahnsinniger und merkt ihm an, dass er reichlich TV-Erfahrung hat, die er in einzelnen Episoden von „Dr. House“, „CSI“ oder „E.R:“ und anderen Serien sammeln konnte. Für Psychothriller-Freunde ist „Broken 2“ definitiv einen Blick wert.
Digitale Aufarbeitung:
Beide Filme weisen zumindest streckenweise eine DV-Optik auf, leisten sich aber keine Schwäche in der Bildqualität. Schärfe, Farben und Kontrast bewegen sich auf gutem Niveau. Beide Filme haben eine gute Dialogverständlichkeit, die Tonfassungen in Dolby Digital 5.1 bieten darüber hinaus an passenden Stellen jeweils noch Futter für die hinteren Lautsprecher.
„Broken“ bietet einen Audiokommentar mit den beiden Regisseuren Simon Boyes und Adam Mason, sowie ein ausführliches Making of mit deutschen Untertiteln. Abgeschlossen werden die Extras mit dem Trailer und einem rund halbstündigen Interview mit Darstellerin Nadja Brand. „Broken 2“ hat als Extra den Trailer und eine Bildergalerie an Bord, des Weiteren gibt es deutsch untertitelte Interviews mit Cast und Crew mit einer Gesamtlauflänge von ca. 15 Minuten.
Fazit:
Mit der „Broken“-Box erhält man 2 Filme mit unterschiedlicher Qualität. Während „Broken“ weder Fisch noch Fleisch ist, kann der zweite Teil, der in Wahrheit ein eigenständiger Film ohne Bezug zu „Broken“ ist, nicht nur durch den guten Cast ungleich besser unterhalten. Für Pychothrillerfreunde eine klare Empfehlung. Die DVDs sind technisch gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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Broken: 90:08 Minuten
Broken 2: 81:50 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar mit den beiden Regisseuren Simon Boyes und Adam Mason
- Trailer
- Interviews mit Cast und Crew
- Making of
- Bildergalerie
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Broken / Broken 2
Broken / The Cellar Door
Teil 1 pfui, Teil 2 hui
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2006/2007 Regie: Matt Zettell, Simon Boyes, Adam Mason Drehbuch: Simon Boyes, Adam Mason, Christopher Nelson Darsteller: James DuMont, Michelle Tomlinson, Nadja Brand, Eric Colvin, Abbey Stirling
Label :
MiG Film
Verkaufsstart : 09.10.2008
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