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DVD-Besprechung - Love Vegas
Story:
Joy (Cameron Diaz) wurde gerade von ihrem langjährigen Freund abserviert, Jack (Ashton Kutcher) aus der Firma seines Vaters entlassen. Beiden lernen sich in Las Vegas kennen und obwohl es zu anfänglichen Problemen kommt, heiraten sie am Ende einer durchzechten Nacht. Am nächsten Morgen stellen sie im nüchternen Kopf fest, dass die Entscheidung vielleicht doch etwas übereilt war. Als Jack an einem Automaten jedoch den Jackpot über 3 Mio. US$ knackt, landen beide vor Gericht, um die Aufteilung des Vermögens zu klären. Doch der Richter friert das Geld erst einmal ein und verordnet den beiden frisch Vermählten, in den nächsten 6 Monaten unter der Aufsicht einer Therapeutin an ihrer Ehe zu arbeiten, wenn sie das Geld nicht verlieren möchten.
Meinung zum Film:
Als Regisseur Tom Vaughan („Starter for 10“) zusammen mit Drehbuchautorin Dana Fox („Wedding Date“) die Vorproduktionsphase von „Love Vegas“ anging war für beide klar, dass zwei Darsteller die perfekte Besetzung für den Film sind und man bat ihnen ohne große Vortests die Rollen an. Und so schlüpfte Cameron Diaz („Verrückt nach Mary“) in die Rolle der immer wieder breit über das Gesicht grinsenden, nie um eine Antwort verlegene Joy, die frohen Herzens durchs Lebens geht. Ashton Kutcher („Butterfly Effect“) übernahm den Part des Jack, der als ewiger Teenager das Leben als großen Spielplatz sieht, ohne sich groß Gedanken über das Morgen zu machen und ist nie um einen Streich verlegen. Dass die Wahl der beiden Hauptdarsteller einen wahren Glücksgriff darstellte, wird von Beginn an klar, denn alleine die Bildschirmpräsenz der Beiden ist früh als Garant für lockere Unterhaltung zu erkennen und lässt schnell Sorgen verstummen, man müsse sich evtl. bis zum Ende des Films durchquälen, um zu erfahren, wie es mit den vermeintlich Liebenden endet.
Über das Ende Gedanken machen muss man sich im Grunde aber ohnehin nicht lange, da „Love Vegas“ zu der Art romantische Komödie gehört, bei der schon von Anfang an klar ist, dass die beiden Protagonisten sich am Ende zusammen raufen und erkennen, dass sie im Grunde das perfekte Paar sind und sich die ganze Zeit nur selbst im Weg standen. Dazwischen liegen dann gewohnt turbulente Momente, die bei den Leidenden für Kummer, beim Publikum aber für reichlich Heiterkeit sorgen. Die Story ist allerdings absoluter 08/15-Durchschnitt und kann sicherlich nicht einmal entfernt für ein müdes Lächeln sorgen. Die richterlich verordnete Zwangsehe ist genauso wenig einfallsreich wie der Umstand, dass Jack und Joy von ihren besten Freunden immer wieder die Sicht auf die gegenseitige Zuneigung verstellt wird. Wo der Film aber volle Unterhaltungskraft auffährt, ist beim Einsatz der Fähigkeiten der Darsteller. Die (Wort-)Gefechte zwischen Cameron Diaz und Ashton Kutcher schaffen es problemlos schon nach wenigen Minuten, über die maue und hanebüchene Handlung hinweg zu sehen und einfach nur die einzelnen Momente zu genießen.
Mit Jacks besten Kumpel Hater (Rob Corddry / „Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“) und Joys bester Freundin Tipper (Lake Bell / „Pride and Glory“) haben beide Figuren Sidekicks an die Seite gestellt bekommen, die immer wieder für zusätzliche Lacher garantieren. Genau wie Jack und Joy streiten sich die Zwei immer wieder wie die Kesselflicker und haben kein nettes Wort füreinander über. Warum dies so ist, erfährt man als Sahnehäubchen noch im Epilog. In weiteren Rollen zu sehen sind Treat Williams („Es war einmal in Amerika“) als Jacks strenger Vater, Dennis Farina („Crime Story“) als Joys Boss, Dennis Miller („Das Netz“) als Richter mit Familiensinn und Queen Latifah („Noch einmal Ferien“) als Paartherapeutin mit Geduld und Durchblick. Auch bei der Musik wurde so gut wie immer ein passender Song für den Moment gefunden. So dröhnt unter anderem der Queen Klassiker „We are the Champions“ beim Knacken des Jackpots aus den Lautsprechern und Cameron Diaz singt Pat Benaters „Hit me with your best shot“ als indirekte Aufforderung an Jack. Letzten Endes gibt es außer der sehr naiven Story wirklich nichts an diesem Besuch in „Love Vegas“ zu bemängeln. Der Film bietet genau die locker-flockige Unterhaltung fürs Herz, die Freunde derartiger Komödien suchen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist noch als gut zu betrachten. Der Kontrast ist allerdings ein wenig zu tief gewählt, wodurch vor allem der Schärfegrad deutlich zu leiden hat und die Farben ein wenig zu gesetzt erscheinen. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist gut abgemischt und der Soundtrack sorgt immer wieder für ein gutes Räumlichkeitsgefühl.
Bei den Extras steht zunächst ein Audiokommentar mit Regisseur Tom Vaughan und Cutter Matt Friedman zu Verfügung. Anschließend hat man die Möglichkeit einem Gespräch zwischen Cameron Diaz und Ashton Kutcher beizuwohnen, das in einem Hotelzimmer mit Blick über Vegas aufgenommen wurde, aber nicht ganz so lustig daher kommt, wie man es vielleicht vermutet. Deutlich witziger fällt da schon der Beitrag "Filmanalyse mit Zach Galifianakis“ aus, bei dem der Comedian ein alles andere als ernstes Gespräch mit dem Regisseur führt. Witzig fällt auch der Blick in die Kanzlei von Rechtsanwalt Stephen J. Hadar aus. Es folgen noch ein paar Minuten mit Aufnahmen vom Spaß am Set. Abgerundet wird das unterhaltsame Bonusmaterial durch nicht verwendeten, bzw. erweiterten Szenen.
Fazit:
„Love Vegas“ ist ein weiterer Vertreter des Romantik-Comedy-Genres, der nach handelsüblichem, weit verbreitetem Strickmuster aufgebaut ist. Durch Cameron Diaz und Ashton Kutcher bietet er jedoch ein perfektes Paar mit dem besonderen Charme und Witz in den Hauptrollen auf, weswegen Freunde dieser Art Unterhaltung am Film eigentlich nicht vorbei kommen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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96:35 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 | Spanisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Spanisch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar mit Regisseur Tom Vaughan und Cutter Matt Friedman
- Eine Unterhaltung Mit Cameron und Ashton
- "Filmanalyse" mit Zach Galifianakis
- Aus der Kanzlei von Rechtsanwalt Stephen J. Hadar
- Entfallene und erweiterte Szenen
- Spaß am Set
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Love Vegas
What Happens in Vegas
Inhaltlich ziemlich mau, der Unterhaltungswert ist aber dank Cameron Diaz & Ashton Kutcher top
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Regie: Tom Vaughan Drehbuch: Dana Fox Darsteller: Cameron Diaz, Ashton Kutcher, Rob Corddry, Lake Bell, Treat Williams, Deirdre O'Connell, Michelle Krusiec, Dennis Farina, Zach Galifianakis, Queen Latifah, Dennis Miller
Label :
20th Century Fox Home Entertainment
Verkaufsstart : 19.09.2008
Vertrieb :
Videophon AG
Verkaufsstart : 19.09.2008
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