Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  Arielle, die Meerjungfrau - Wie alles begann
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.899 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - Arielle, die Meerjungfrau - Wie alles begann

Story:
Jede Form von Musik ist verboten. Keine Instrumente sind zugelassen und auch kein Gesang. Jedenfalls in Atlantika im unterseeischen Reich des Königs Triton. Seine jahrelange Trauer um seine tote Gattin Athena hat ihn hartherzig, ungerecht und fast schon einsam gemacht. Als seine Tochter Arielle jedoch entdeckt, dass es eine musikalische Untergrundbewegung gibt, ist sie Feuer und Flamme. Doch Triton entdeckt die Truppe und es kommt zu einem Bruch mit Arielle.

Meinung zum Film:
Kaum zu glauben aber wahr, im nächsten Jahr wird der Disneyfilm „Arielle“ ganze zwanzig Jahre alt. Nach dem Erfolg im Kino folgte eine Trickserie für das Fernsehen, in der man die weiteren Abenteuer der Meerjungrau und ihrer maritimen Freunde sehen konnte. Mit „Arielle – Wie alles begann“ kommt nun eine DVD auf den Markt, die zeigt, was zeitlich vor dem Spielfilm tief unten im Meer geschah. Mit dabei sind alle bekannten und beliebten Figuren wie König Triton, der kleine Fisch Fabius, die Krabbe Sebastian und die sechs Schwestern von Arielle. Tricktechnisch ist der Film deutlich über der Qualität der Fernsehumsetzung angesiedelt und auf dem Level der abendfüllenden Filme. Es wurde augenscheinlich viel Wert auf Farbübergänge, Konturen und Animationen gelegt.

Inhaltlich beginnt „Arielle – Wie alles begann“ eher tragisch, denn das Publikum erfährt, was König Tritons Frau Athena widerfahren ist. In seiner Gram verbietet der trauernde Witwer alles Schöne und vor allem die Musik. Musik steht unter Strafe und das Königreich Atlantika versinkt in einer nie da gewesenen Tristesse. Ausgerechnet Sebastian, der als der verlängerte Arm Tritons gilt, ist ein glühender Musikfan und hat mit anderen Bewohnern eine versteckte Höhle gefunden, in der sie fetzige Musik machen. Doch der König entdeckt durch einen Verrat den Musikschuppen und lässt einige Musiker, unter ihnen auch die musikalische Krabbe ins Gefängnis werfen. Das geht Arielle zu weit. Sie befreit die Gefangenen und flieht in ein ungewisses Schicksal.

Der Film ist gespickt mit einer gehörigen Portion Musik, die situationsgebunden mal fetzig und krachig ist, oder passenderweise eher melancholisch. Inhaltlich müssen kleinere Abstriche gemacht werden, da die Handlung nicht unbedingt voluminös ist. Der Vater-Tochter-Konflikt wird Stück für Stück aufgebaut, es kommt zur Eskalation und am Ende haben sich wieder alle lieb. Das war es dann auch schon, wenn auch unterbrochen durch eine etwas schwächere dramatische Zwischenphase. Der Humor ist klar vorhanden, doch es hätte ein wenig mehr sein können. Da die Ausgangssituation des Films und seine Entwicklung eher emotional düster sind, wäre ein bisschen mehr Auflockerung ganz nett gewesen.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeichnet sich durch kräftige Farben aus und gerade bei Trickfilmen sind nur selten Schwächen zu erkennen. So auch in diesem Fall. Wie oben bereits erwähnt liegt die tricktechnische Umsetzung in der Güte deutlich höher als bei der Fernsehauswertung. Der Ton ist gut und bei den Musikeinlagen kommen alle Boxen auf Last.

Die Extras beginnen mit zwei geschnittenen Szenen und es wird erklärt, warum diese nicht in den Film gelangten. Wer sie sieht, der muss der Erklärung tatsächlich zustimmen. Die Szenen wurden allerdings nicht voll angedreht und man bekommt einen Zusammenschnitt des Storyboards zu sehen. In der nächsten Rubrik können vier Lieder aus dem Film abgerufen werden, auf Wunsch auch mit Untertiteln zum mitsingen. Danach folgt ein interaktiver Blick auf die Prinzessinnen, wo verschiedene Gegenstände per Fernbedienung angewählt werden können, um eine Erklärung dazu zu erhalten. Das letzte Kapitel führt hinter die Kulissen von Disney’s Filmdrehs. Kurzweilig und informativ.

Fazit:
„Arielle – Wie alles begann“ bietet einen Blick in die Zeit, bevor sich die quirlige Meerjungfrau in Prinz Erik verliebte. Es wird gezeigt, wie Atlantika zu dem schönen Staat unter dem Meer wurde, wie es der Zuschauer in „Arielle“ erleben konnte. Die Umsetzung ist teilweise ernst, aber letztlich kommt das Happy End. Technisch ist alles in bester Ordnung.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 0 - ohne Altersbeschrae~nkung
1,78:1
1,78:1
74:21 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Niederländisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Türkisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Niederländisch, Türkisch
Bonusmaterial:
  • Zusätzliche Szenen
  • Musik und mehr
  • Spiele und Spaß
  • Backstage Disney
Arielle, die Meerjungfrau - Wie alles begann - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Arielle, die Meerjungfrau - Wie alles begann
Little Mermaid – Ariel’s Beginning

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Let’s Dance mit Sebastian


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008
Regie:
Peggy Holmes
Drehbuch:
Evan Spiliotopoulos, Robert Reece
Darsteller:
-

Label Deutschland :
Disney DVD
Verkaufsstart Deutschland :
25.09.2008