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DVD-Besprechung - Hey Dad - Staffel 1
Story:
Der 40-jährige Architekt Martin Kelly (Robert Hughes) lebt in einem kleinen Häuschen in Sydney und versucht nach dem Tod seiner Frau sein Bestes, sich mit der Erziehung seiner drei Kinder zurechtzufinden. In der Familie kommt es zu allerlei irrwitzigen Situationen - insbesondere seit Martins neue Sekretärin Betty (Julie McGregor) den Haushalt ordentlich aufmischt.
Meinung zum Film:
Vor drei Jahren verstarb unerwartet die Frau von Martin Kelly (Robert Hughes). Seitdem arbeitet der einst erfolgreiche Archtitekt, der früher unter anderem Opernhäuser gestaltete, daheim und widmet sich der Planung von öffentlichen Toiletten und Bushaltestellen. Dadurch hat er sich zwar vom Ruhm früherer Zeiten meilenweit entfernt, doch gibt ihm das die Chance, sich um die Erziehung seiner drei Kinder - Simon, Debbie und Jenny - zu kümmern ... oder es zumindest zu versuchen. Denn Martin ist zwar intelligent, doch gegen die Eigenheiten der lieben Familie kommt man selbst mit Schlauheit nicht immer an.
Simon (Paul Smith), Martins Sohn, ist 18 Jahre alt und hat immer einen locker-flockigen Spruch auf den Lippen. Wie sein Vater ist er mit Intelligenz gesegnet, doch leider scheint diese bei ihm nicht immer zum Einsatz zu kommen. Wozu sollte man auch seinen Kopf einsetzen, wenn man - der eigenen Meinung nach - beim weiblichen Geschlecht sowieso bestens ankommt? Bei der 16-jährigen Debbie (Simone Buchanan) sieht es da schon etwas anders aus. Sie bemüht sich zwar, es ihrem Vater recht zu machen, doch steht ihr ihre hoffnungslose Naivität immer wieder im Weg. Hinzu kommt bei ihr akute Telefonitis - und Autofahren gehört nicht gerade zu ihren Stärken. Dann wäre da noch die kleine, siebenjährige Jenny (Sarah Monahan), die für ihr Leben gern Bohnen mit Tomatensauce isst (sehr zum Leidwesen der Familie ...) und gerne mal bewusst das nervige Kind raushängen lässt, um ihren Willen zu bekommen. Doch die eigene chaotische Familie wäre natürlich noch lange nicht genug, um den Kelly-Haushalt auszufüllen. So gut wie immer mit dabei ist Nachbarsjunge Nudge (Chris Truswell), Simons bester Freund, der sich sofort zur Stelle zeigt, sobald auch nur der Hauch von etwas Essbarem in der Luft liegt. Zu Beginn der Serie gesellt sich dann noch Martins neue Sekretärin Betty (Julie McGregor) hinzu. Betty ist das Landei schlechthin und noch dazu alles andere als die Hellste, wodurch sie zu so etwas wie die "Kelly Bundy" der "Kelly"-Familie wird. Zu ihren seltsamen Angewohnheiten gehört unter anderem, dass sie liebevoll mit ihrer elektrischen Schreibmaschine spricht und es wohl nie auf die Reihe bekommen wird, das Wort "Architekt" richtig auszusprechen.
Wenn man heutzutage jemanden in Australien auf "Hey Dad..!" anspricht, wird sich derjenige vor Scham im Boden verkriechen wollen, denn die Serie hatte gegen Ende hin keinen wirklich guten Ruf mehr. Dazu trugen nicht nur die immer flacher werdenden Witze bei, sondern auch die zahlreichen Figuren- und Darstellerwechsel, die es im Lauf der Jahre gab. Dies führte letztlich sogar so weit, dass Hauptfigur Martin Kelly in den letzten 25 Folgen gar nicht mehr mit dabei war. Und was ist "Hey Dad..!" schon ohne Dad? Doch kann das spätere Hickhack nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Show lange Zeit nicht nur sehr witzig, sondern sogar die beliebteste australische Sitcom war - und zudem mit die einzige, die in aller Welt bekannt wurde. In Deutschland trug zum Erfolg zusätzlich Tom-Hanks-Synchronsprecher Arne Elsholtz bei, der nicht nur Martin Kelly sprach, sondern auch für das Dialogbuch der ersten 149 Folgen (die in der ARD liefen) zuständig war. Zwar wurden nicht alle Witze immer wirklich originalgetreu übersetzt, doch zumindest so, dass sie Sinn ergaben und das Timing stimmte - was bei einer Sitcom nun mal die Hauptsache ist.
Digitale Aufarbeitung:
"Hey Dad" präsentiert sich optisch als typische 80er-Sitcom. Das Bild rauscht im Hintergrund relativ stark und könnte etwas schärfer sein. Die Farben sind zudem nicht wirklich kräftig und wirken ausgewaschen. Der Ton liegt auf Deutsch und Englisch in Mono vor, die Dialoge sind jederzeit klar verständlich.
Bonusmaterial ist leider nicht enthalten, allerdings liegt der DVD-Box ein Kühlschrankmagnet in Form des "Hey Dad"-Logos bei.
Fazit:
"Hey Dad..!" gehört zu den erfolgreichsten australischen Sitcoms aller Zeiten und erfreute sich gerade in Deutschland größter Beliebtheit. Zwar darf man nicht verschweigen, dass die Serie zum Ende hin immer schlechter wurde, doch gerade die ersten Staffeln sind überaus gelungen und tatsächlich sehr lustig. Polyband präsentiert die erste Staffel in akzeptabler TV-Qualität auf DVD, leider gibt es aber außer dem Goodie in Form eines Kühlschrankmagneten keinerlei Bonusmaterial.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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39 Folgen à ca. 22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine Untertitel vorhanden. |
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Bonusmaterial:
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Hey Dad..!
Hey Dad..!
Beliebte australische Sitcom um die chaotische Familie eines Architekten
Autor der Besprechung:
Jano Rohleder
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Australien, 1987 Darsteller: Robert Hughes, Julie McGregor, Sarah Monahan, Chris Truswell, Simone Buchanan
Label :
Polyband
Verkaufsstart : 24.10.2008
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