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DVD-Besprechung - WWE - Summerslam 2008
Story:
Der Summerslam gehört traditionell nach Wrestlemania zum größten Event im Kalender der WWE. Er wird als Blockbuster des Sommers vermarktet und man ist seitens der WWE stets bemüht, besonders spektakuläre Aufeinandertreffen zu präsentieren. Der 20. Summerslam fand am 20. August 2008 im Conseco Fieldhouse in Indianapolis statt.
Meinung zum Film:
Als Opener der Großveranstaltung präsentiert sich eine Auseinandersetzung zwischen Jeff Hardy und MVP. Die Fehde zwischen den Beiden hatte sich in den vorhergehenden Smackdown-Shows aufgebaut und die Fähigkeiten beider Kämpfer ließ ein vor allem technisches Match erwarten. Die Erwartungen können dann allerdings nicht ganz erfüllt werden und der Fight entwickelt sich zu einem routiniert geführten Scharmützel ohne nennenswerte Höhepunkte. Lediglich Jeff Hardy kann hier den ein oder anderen kleineren Akzent setzen. Das folgende Match ist schon alleine wegen seiner Zusammenstellung etwas besonderes. Mickie James und Kofi Kingston stehen hier Beth Phoenix und Santino Marella gegenüber. In diesem Kampf geht es gleich um zwei Titel. Zum Einen um den Woman’s Champion Titel, zum Anderen um den Intercontinental Titel. Ein Teilnehmer des Gewinnerteams bekommt hierbei den jeweils passenden Gürtel umgeschnallt, egal ob dieser für das Ende des Matches sorgt oder nicht. Durch den Geschlechtermix liegt die Vermutung nahe, dass der Kampf nicht rein auf Action ausgelegt sein wird, hingegen jedoch ein spezieller Reiz aus dem Aufeinandertreffen der Geschlechter bekommt. Doch die Bedenken hinsichtlich der Ring-Action sind unbegründet. Der Kampf entwickelt sich rasant und temporeich und es gibt einige technische Leckerbissen zu sehen. Ein erstes großes Highlight der Show.
Bevor es mit dem nächsten Match weiter geht, betritt noch Shawn Michaels mit seiner Frau Rebecca an seiner Seite die Bühne, um zu verkünden, ob er nach seiner Augenverletzung, die er sich beim Great American Bash beim Kampf gegen Chris Jericho zuzog, weiterhin in den Ring steigen wird. Dass das ganze nicht ohne Zwischenfall vonstatten geht, ist natürlich klar und sorgt für weiteren Gesprächsstoff. Im folgenden Kampf geht es um den ECW-Champion-Titel. In diesem stehen sich Highflyer Matt Hardy und Kraftpaket Mark Henry gegenüber. Ein Kampf, der vom Schlagabtausch sehr unspektakulär ist, dafür aber über seinen Ausgang für Diskussionen sorgt. Anschließend stehen sich mit CM Punk und JBL zwei Männer gegenüber, die in ihren Rollen kaum unterschiedlicher sein könnten. Im Kampf geht es um den World-Heavyweight-Titel und die Eröffnung lässt auf einen für JBL-Verhältnisse relative schnell geführten Fight hoffen. Allerdings flacht das Match zusehends ab und vor allem Haltegriffe und Schlagfolgen kommen zum Einsatz. Wenn überhaupt sorgt CM Punk mal für ein bisschen Bewegung im Ring. Das Ende des Matches wird von einer sicherlich ungeplanten Cut-Verletzung eingeläutet, weswegen dieses auch reichlich unspektakulär wirkt.
Im anschließenden Match um den WWE-Champion-Titel stehen sich Triple H und der Great Khali gegenüber. Große Technik- und Flugeinlagen sind hier natürlich nicht zu erwarten und genauso stellt es sich am Ende auch dar. Für Triple H ist es allerdings ein neues Gefühl, körperlich dermaßen unterlegen in einem Kampf zu stehen und sich so durch die Kraft des Gegners kontrollieren zu lassen. Ein insgesamt gutes, wenn auch nicht überragendes Match, dessen Ausgang manch einer mit einem lapidaren „War ja von vornherein klar“ quittieren wird. Mit dem folgenden Aufeinandertreffen der Superstars John Cena und Batista steht anschließend einer der großen Höhepunkte der Show an. Lange Zeit haben viele Fans auf das Aufeinandertreffen der beiden Kämpfer gewartet und dementsprechend hoch waren dann auch die Erwartungen an das Match. Erwartungen, die durchaus erfüllt werden können, in einem nie langweiligen und schnell vorgetragenen Fight, der allerdings eher unspektakulär endet. Den Abschluss des Abends bildet das Match zwischen dem Undertaker und Edge. Hierbei wird dann u.a. auch ausführlich diskutiert, ob Edge und Vickie sich scheiden lassen, nachdem Vickie den Undertaker wieder in die WWE zurück geholt hatte und ihn in einem „Hell in a Cell“-Match gegen Edge ansetzte. In dem gewohnten Einspieler wird noch einmal der Konflikt zwischen Edge und Vickie gezeigt, der im Vorfeld stattfand und einen sehr düsteren Rahmen für das Matches steckte. Der Kampf selbst ist dann wie zu erwarten von aggressiven Kraftmoves unter Einsatz von Tischen, Leitern und Stühlen bestimmt, was aber ausreichend ist um nicht einmal ansatzweise Langatmigkeit aufkommen zu lassen. Ein passendes Finale für den 2008er Summerslam.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild kommt in der gewohnten Qualität daher. Solange die Bewegungen nicht zu groß ausfallen, ist alles bestens. Bei großflächigen Bewegungen gibt es dann aber immer wieder die von WWE-DVDs gewohnten Artefakte zu erkennen. Der Ton liegt in gewohnter Vielfalt vor. Sowohl die deutsche als auch die englische Sprache sind dabei durchweg gut zu verstehen.
Als Extra gibt es neben einem kurzen Summerslam-Teaser vom WWE Summerfest noch ein knappes Statement von Shawn Michaels über die vorhergehende Ereignisse bei seinem Auftritt und das Re-Match zwischen Mark Herny und Matt Hardy um den ECW-Titel, bei der RAW-Sendung zwei Tage nach dem Summerslam.
Fazit:
Der „Summerslam 2008“ bietet eine gute Auswahl an Kämpfen, bei denen vor allem das Mixed-Match zwischen Mickie James und Kofi Kingston gegen Beth Phoenix und Santino Marella, das Aufeinandertreffen der Superstars John Cena und Batista, sowie das Finale „Hell in a Cell“-Match zwischen dem Undertaker und Edge zu begeistern wissen. Wrestling-Fans machen mit dem Kauf der DVD sicherlich keinen Fehler.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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162:39 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch, Französisch, Griechisch, Niederländisch, Portugiesisch |
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Bonusmaterial:
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- WWE Summerfest Teaser
- Interview mit Shawn Michaels nach seiner Verkündung
- Rückmatch um den ECW-Champion-Titel, zwei Tage nach dem Summerslam
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Summerslam 2008
Summerslam 2008
Das Sommerhighlight im Programm der WWE kann auch dieses mal wieder überzeugen
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Jeff Hardy, MVP, Kofi Kingston, Mickie James, Santiago Marella, Beth Phoenix, Shawn Michaels, Mark Henry, Matt Hardy, CM Punk, JBL, Triple H, Great Khali, John Cena, Batista, Undertaker, Edge
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 18.11.2008
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